Raptors & Owls
 
 
Hintergrundbild
Hintergrundbild
  english
Universität Bielefeld > Fakultät für Biologie > Animal Behaviour > Behavioural Ecology > Raptors & Owls
  

Habichte, Milane & Eulen

Greifvögel im Teutoburger Wald

An der Spitze der Nahrungskette tummeln sich bei uns mehrere Greifvogelarten mit unterschiedlichen Spezialisierungen auf Nahrung und Habitat. Wir untersuchen die Wechselwirkungen der Vögel untereinander, mit den Menschen und mit Veränderungen der Landschaft.

 

 

Rotmilan

Flügelmarke gesehen?

Wenn Sie schon einen Milan mit Flügelmarken gesehen haben, hat diese Beobachtung echten Seltenheitswert! Der Vogel gehört zu unserem jungen Pilotprojekt, das erste Beobachtungen von Individuen sowohl im Sommer- wie im Winterquartier erlaubt. Mehr über die Flügelmarken an sich erfahren Sie unter "Greifvögel & Eulen".

Um Sichtungen zu melden, kontaktieren sie uns bitte via:

bussarde@uni-bielefeld.de oder Tel. 0521 106 28 42

Der preisgekrönte Film Das Jahr des Rotmilan gewährt faszinierende Einblicke in das Leben dieser Tiere. Im Ausschnitt unten sehen sie, wie wir einige der Vögel mit Ringen und Flügelmarken aussatten. Mehr über den Film und den Green Screen Preis.

Der Kreis Lippe ist das Dichtezentrum des Rotmilans und ist ein wichtiges Kerngebiet für die weltweite Population. Für seinen Schutz und den Erhalt des Lebensrtaumes, den er mit vielen anderen Arten teilt, setzen sich die Rotmilanfreunde ein.

Zurzeit arbeiten wir daran, demnächst Rotmilane mit Sendern auszustatten. Diese übermitteln regelmäßig Daten über den Aufenthaltort des Tieres. So können wir erforschen, wann der Milan welche Teile seines Territoriums nutzt und welche Aspekte des Habitats für ihn überlebenswichtig sind. Hier können Sie schon jetzt besenderte Rotmilane aus Hessen auf ihrer Wanderung nach Süden und zurück in die Heimat beobachten.

 

Andere Projekte

Uhus

Uhu

Seit einigen Jahren hört man im Kamm des Teutoburger Waldes wieder die Rufe eines unserer charismatischsten Wildtiere, des Uhus. Seine Rückkehr beschert uns ein großartiges natürliches Experiment. Uhus konkurrieren mit Greifvögeln nicht nur um Nistplätze sondern verschmähen sie auch nicht als gelegentliches Futter. Wir untersuchen, welche Auswirkungen dies auf Bussarde und Habichte hat.

 

 

 

Steinkäuze

Steinkauz

Ein kleiner Verwandter des Uhus ist der Steinkauz. Diese ungewöhnlichen Eulen verlieren durch veränderte Bewirtschaftung der Landschaft zunehmend an Nistplätzen und Wiesen, in denen sie Insekten jagen können. Wir erforschen, ob der Rückgang der Zahlen bereits zu einem Verlust genetischer Diversität geführt hat und wie der Bestand erhalten werden kann.
 

 

 

 

 

Windkraft

In den letzten Jahren hat der Bau von Windrädern stark zugenommen. Da diese meist im Gelände stehen, das wenig von Menschen, dafür aber umso mehr von Vögeln bewohnt wird, bieten sie ein gewisses Konfliktpotential für den Vogelschutz. Große, langlebige Tiere wie Greifvögel sind besonders gefährdet, da sie selten sind und sich nur langsam vermehren. Außerdem brauchen sie große Gebiete und kommen erst spät ins brutfähige Alter. Das heißt, dass sich ihr Bestand nach menschlicher Störung nicht schnell erholen kann. Wir erforschen wichtige Aspekte für die Planung zukünftiger Windfarmen: wie wirken diese sich langfristig auf Greifvögelbestände aus, und welche Faktoren können das Kollisionsrisiko beeinflussen?




Kontakt

bussarde@uni-bielefeld.de

Prof. Dr. Oliver Krüger

Universität Bielefeld
Verhaltensforschung
Morgenbreede 45
33615 Bielefeld
Tel: 0521 106 2842