BiFoKi - Evaluation

Wie wird die Wirksamkeit der Fortbildung überprüft?

Evaluation auf vier Ebenen

Zur Überprüfung der Wirksamkeit des in BiFoKi entwickelten Fortbildungskonzepts wird in der summativen Evaluation das Mehr-Ebenen-Modell von Kirkpatrick (1996) umgesetzt. Dabei werden folgende Bereiche adressiert:

  • Wie beurteilen die teilnehmenden Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern die Fortbildung direkt im Anschluss an eine Fortbildungseinheit (affektiv-motivationale Ebene)?
  • Inwieweit werden Inhalte der Fortbildung (z.B. Wissen über oder Einstellungen zu multiprofessioneller und Schule-Eltern-Kooperation) vermittelt (kognitive Ebene)?
  • Verändern sich die damit verknüpften Handlungen im Schulalltag? Wird Kooperation zwischen Lehrkräften oder mit Eltern häufiger oder intensiver praktiziert (Verhaltensebene)?
  • Werden auf Ebene der gesamten Schule insbesondere mit Blick auf die Leistungs- und psychosoziale Entwicklung der Schüler_innen Veränderungen feststellbar? Verändert sich das Schulklima und wird Kooperation nachhaltig systematisch im Schulalltag eingebunden (Systemebene)?

Ablauf der Evaluationsstudie

Die Evaluation des Fortbildungskonzeptes sieht eine zeitversetzte Durchführung der Fortbildung in zwei Gruppen von Schulen vor, in denen jeweils zweimal in den gleichen Zeiträumen eine Datenerhebung stattfindet.

Ein solches Design ermöglicht es, die Wirksamkeit der Maßnahme einzuschätzen, indem auf Seiten des Schulpersonals und der Eltern Veränderungen der Kooperationspraxis und der Zufriedenheit mit den Kooperationen und auf Seiten der Schüler_innen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf Veränderungen der Wohlbefindens- und Lernentwicklung verglichen werden.

Wer ist an den Datenerhebungen beteiligt?

Wir erheben Daten bei den unmittelbaren Adressatengruppen der Fortbildung, d.h. bei Schulleitungen, Schulpersonal und Eltern der fünften Jahrgangsstufe, und bei den indirekt involvierten Schülerinnen und Schülern. Dadurch können wir feststellen, inwiefern unsere Fortbildung die Kooperationspraxis und auch die Entwicklung der Schülerinnen und Schülern beeinflusst.

Die Datenerhebung bei den Schulleitungen, dem Schulpersonal und den Eltern erfolgt über schriftliche und webbasierte Fragebögen, die im Erhebungszeitraum in Eigenregie ausgefüllt werden. Die Schülerinnen und Schüler werden im Unterricht von geschulten Versuchsleiterinnen und -leitern besucht, die sie durch die schriftliche Datenerhebung begleiten.

Die Daten werden dann zunächst von einer Datenschutzbeauftragten so behandelt, dass keine Namen von Personen, Schulen oder Klassen mehr enthalten sind. Erst dann erfolgt die Dateneingabe und -auswertung durch die Forscherinnen und Forscher.

Informationen zum Umgang mit den Daten

Wir gehen selbstverständlich sorgsam und vertraulich mit den erhobenen Daten um: Alle Daten werden so behandelt, dass Ihre Angaben durch die Fortbildnerinnen und Fortbildner sowie die Forscherinnen und Forscher nicht mit Personen oder Schulen in Verbindung gebracht werden können. Alle teilnehmenden Familien erhalten ein Dankeschön für ihre Teilnahme.

Nähere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Datenschutzkonzept.

Kontakt

Sie wünschen Information zu unserem Projekt oder haben Fragen bezüglich unserer Studie? Gerne helfen Ihnen unsere Projektmitarbeiter weiter. Wenden Sie sich dafür bitte an:

Frau Dr. Julia Gorges

Universität Bielefeld
Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft
Abteilung für Psychologie
BiFoKi
Postfach 100131
D-33501 Bielefeld

Fon:    +49 (0)521 106-67629
Fax:     +49 (0)521 106-156865

E-Mail: bifoki@uni-bielefeld.de

Förderhinweis

FKZ 01NV1732