Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
 

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Die Texte stammen, wenn nicht anders angegeben, aus dem Sammelband Metasemantics. New Essays on the Foundation of Meaning, herausgegeben von Alexis Burgess und Brett Sherman (OUP, 2014).

Die Aufgabe für den Portfoliobeitrag für das Modul 23-TXT-BaCL5 findet ihr hier (zusammen mit einer kleinen Checkliste fürs Schreiben des Textes).

 

Burgess & Sherman: A Plea for the Metaphysics of Meaning

Es gab einige Fragen zum ersten Text. Um zu überprüfen, ob ihr den ersten Text verstanden habt, könnt ihr euch an der Minutenaufgabe zu den Teilbereichen der allgemeinen Bedeutungslehre versuchen. Als Nächstes behandeln wir einen Text aus dem Bereich basale Metasemantik.

 

King: The Metasemantics of Contextual Sensitivity

Ich empfehle die vorausgehende oder begleitende Lektüre von David Kaplans "Demonstratives" (Almog J., Perry J., Wettstein H. (Hrsg.) Themes from Kaplan. Oxford: Oxford University Press, 1989, 559-561). Kaplans Text zu kennen hilft dabei, den (ersten Teil) des King-Textes zu verstehen.

Es gab einige Fragen zum ersten Teil des King-Textes; und um zu überprüfen, ob ihr den Text in der Taxonomie der allgemeinen Bedeutungslehre verorten könnt, wie wir sie letzte Woche besprochen haben, könnt ihr euch an einer Minutenaufgabe zum King-Text versuchen. 

Mithilfe einer Minutenaufgabe zu den verschiedenen Ansätze zur Metasemantik von Supplementives könnt ihr wiederholen, was im ersten Teil des King-Textes behandelt wurde. Außerdem haben sich einige Fragen zum zweiten Teil des King-Textes ergeben. 

 

Zwischendurch: Zur (Meta-)Semantik von Virtualekten

Freundlicherweise wart ihr einverstanden damit, dass ich euch etwas über ein eigenes Projekt zur Semantik und Metasemantik der Sprache von Pokémon-Go-Spieler*innen erzähle. Die anschließende Diskussion hat einige interessante und für die Weiterentwicklung des Projekts wichtige Punkte zutage gebracht. Dafür vielen Dank! Wer Interesse hat, kann sich gern einen Aufsatzentwurf ("On (How to Make Sense of) Virtualects") ansehen, der für eine Konferenz entstanden ist. Über Fragen und Kommentare jedweder Art freue ich mich.

 

Stone: Harry Potter and the Spectre of Imprecision

Zur Vorbereitung auf den Text von Caie, in dem es um die Metasemantik von Unbestimmtheit geht, lesen wir einen kurzen Text über die Unbestimmtheit, die sich aus der Sprache der Fiktion ergibt (den Text findet ihr auf der Webseite von Analysis). Dieser Text hat es allerdings in sich! Das spiegelt sich auch in den Fragen zum Stone-Text wider. Wer Schwierigkeiten hat, die Voraussetzungen des Textes zu verstehen, sollte einen Blick in Kripkes Naming and Necessity werfen. In der zweiten Fragerunde gab es einige überarbeitete/präzisierte Fragen zum Stone-Text, die einige spannende Diskussion angeregt haben!

 

Evans: Can There Be Vague Objects?

Als kleines Beispiel für eine Untersuchung zur Metaphysik semantischer Werte (einem Teilbereich der Metasemantik) schauen wir uns einen Klassiker an (den Text findet ihr ebenfalls auf der Webseite von Analysis). Ich habe dazu eine Übersetzung in (beinahe) nicht-symbolische Sprache erstellt.

 

Caie: Metasemantics and Metaphysical Indeterminacy

Dieser Text ist sehr abstrakt und überaus fordernd. In der ersten Leserunde habt ihr den Text so weit gelesen, bis ihr gemerkt habt, dass ihr nicht mehr so richtig vorankommt, und mir geschrieben, warum ihr an der Stelle abgebrochen habt. Wir haben dann erst einmal das von allen Gelesene besprochen und ich habe mich bemüht, euch vor dem Hintergrund eurer Gründe für den Lesestopp auf die zweite Leserunde vorzubereiten.

Die zweite Leserunde rief eine Reihe von Fragen zum Caie-Text hervor. Noch mehr Fragen zum Caie-Text gab es nach der dritten Leserunde. Und mithilfe der ersten Minutenaufgabe zum Caie-Text konnten wir einige der abstrakten Überlegungen mithilfe konkreter Beispiele illustrieren. 

 

Cumming: Discourse Content 

Einen etwas zugänglicheren Text gibt's zum Schluss. Dieser Text verbindet viele der Teildisziplinen der Bedeutungslehre. Es gab eine Reihe von Fragen zum Cumming-Text. Die im Text angenommene Verbindung von Sprache und Welt ist recht komplex, weswegen ihr euch in der Minutenaufgabe zum Cumming-Text daran versuchen solltet, diese einmal bildhaft darzustellen.

 

Reference Magnetism

Ganz zum Schluss sprechen wir noch über den mysteriösen Reference Magnetism, der in den Texten immer wieder thematisiert wurde. Auch ihr habt in den Fragen häufig danach gefragt. Zur Vorbereitung könnt ihr euch einen Blogeintrag von Wolfgang Schwarz sowie (den ersten Teil, vor allem die Seiten 226 bis 229 von) "Putnam's Paradox" von David Lewis anschauen.