Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung
 
 
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Universität Bielefeld > Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung
  

 

Vorträge und Veranstaltungen des ZKJF im Sommersemester 2018

 

Vorträge im Rahmen des Forschungscluster-Kolloquium "Kindheit und Jugend in Instituionen und Organisationen" im Sommersemester 2018

Das Forschungscluster "Kindheit und Jugend in Instituionen und Organisationen" veranstaltet im Wintersemester 2018 ein Kolloquium zum Austausch über aktuelle Forschungsvorhaben von Beteiligten des Clusters:  Kolloquiumsplan als Poster [PDF-Dokument].

Zusätzliche Informationen finden sie auf der Unterseite des Forschungsclusters "Kindheit und Jugend in Institutionen und Organisationen"

 

Workshop "Praxistheorien"​​

Das Forschungscluster "Kindheit und Jugend in Institutionen" des Zentrums für Kindheits- und Jugendforschung lädt alle Interessierten Personen zu einem Blockseminar mit dem Thema Praxistheorien ein. Das Seminar richtet sich an MitarbeiterInnen, DoktorandInnen, und Masterstudierende der Erziehungswissenschaft und verwandter Studienrichtungen welche sich im Rahmen eines selbstorganisierten Seminars mit sogenannten neueren Praxistheorien auseinandersetzen wollen. Der Workshop findet am 22-23.02.2018 (10.00-16.00 Uhr) im Raum Q1-101 (Universität Bielefeld) statt. Eine ausführliche Beschreibung des Workshops finden Sie hier[PDF-Dokument]. 

 

     

Vorträge und Veranstaltungen des ZKJF im Wintersemester 2017/2018

 

Ringvorlesung: "Ambivalenzen des Kinderschutzes" - Empirische und theorethische Perspektiven auf aktuelle Präventions- und Kinderschutzpolitiken"

 

Im Wintersemester 2017/2018 veranstaltet das ZKJF eine Ringvorlesung zum Thema "Ambivalenzen des Kinderschutzes – Empirische und theoretische Perspektiven auf aktuelle Präventions- und Kinderschutzpolitiken". In dieser Ringvorlesung sollen aktuelle Präventions- und Kinderschutzpolitikenaus verschiedenen theoretischen und empirischen Perspektiven beleuchtet werden. So hat sich in den letzten Jahren eine intensive wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Kinderschutz und Prävention“ herausgebildet, welche sich auch in einer Vielzahl von empirischen Forschungsprojekten ausdrückt, die eine neue Sorge um das Kindeswohl in den Blick nimmt. Mit dieser Ringvorlesung will das Zentrum den Versuch unternehmen, auf der Basis unterschiedlicher empirischer und theoretischer Zugänge den gesellschaftlichen Umgang mit Kinderschutz- und Präventionspolitiken im engen und im weiten Sinne sowie deren Ambivalenzen und Paradoxien zu beschreiben.

Die Ringvorlesung findet mittwochs von 16.00-18.00 Uhr (c.t.) an der Universität Bielefeld statt und richtet sich an alle Interessierten Personen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie im ekvv der Universtät Bielefeld. Studierende erziehungswissenschaftlicher Studiengänge können durch Teilnahme am angeschlossenen Seminar studiumsrelevante Leistungen erwerben. 

Die Vorträge der Ringvorlesung im Einzelnen: 

"Kinderschutz als sozialpädagogische Praxis?" Prof. Dr. Holger Ziegler I Universität Bielefeld  08.11.2017 I 16.00-18.00 Uhr I Hörsaal 12

 

"Widersprüche des Kinderschutzes am Beispiel stationärer Mutter-Kind-Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe" Dr.in Marion Ott I Goethe Universität Frankfurt am Main 29.11.2017 I 16.00-18.00 Uhr I Hörsaal 13

 

"Das Kindeswohl als Grenzobjekt - ein Rechtsbegriff und seine Auslegung zwischen den juristischen und pädagogischen Professionen" Prof.in Dr. Kirsten Scheiwe I Universität Hildesheim 06.12.2017 I 16.00-18.00 Uhr I Hörsaal 13

 

"Über das Kindeswohl entscheiden" Prof. Dr. Timo Ackermann I ASFH Berlin 13.12.2017 I 16.00-18.00 Uhr I Hörsaal 13

 

"Kooperation und Vernetzung im Kinderschutz – Ambivalenzen und Paradoxien" Dr. Hannu Turba I Universität Kassel 10.01.2017 I 16.00-18.00 Uhr I Hörsaal 13

 

"Ambivalenzen digitaler Dokumentation- und Steuerung im Kinderschutz" Dr.in Stefanie Büchner I Universität Bielefeld 17.01.2018 I 16.00-18.00 Uhr I Hörsaal 13

 

"Normative Paradoxien des Kindeswohlprinzips" Prof. Dr. Ferdinand Sutterlüty I Goethe Universität Frankfurt am Main 24.01.2017 I 16.00-18.00 Uhr I Hörsaal 13

 

Öffentlicher Vortrag: Aktuelle Herausforderungen
politischer Bildung

Dr. Karina Hohl, Landeszentrale für politische Bildung NRW

Mittwoch 22.11.2017 I 16.00 -18.00 Uhr (c.t.) I  Hörsaal 13

Politische Bildung ist selten Gegenstand fachpolitischer Debatten in der Kindheits- und Jugendforschung und der Erziehungswissenschaft. Dabei ist unstrittig, dass der Bedarf an politischer Bildung im Kindes- und Jugendalter auch angesichts veränderter Kontextbedingungen eher wächst: Die steigende Relevanz digitaler Medien für Meinungsbildungsprozesse, Skepsis gegenüber der Demokratie, dem Rechtsstaat und der Pressefreiheit, die vermeintliche Politikverdrossenheit junger Menschen oder das Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen sind nur einige der Bedingungen denen sich politische Bildung heute konfrontiert sieht. Wie kann politische Bildung angesichts der steigenden Komplexität und der Beschleunigung gesellschaftlicher Entwicklungen aussehen? Welche Konzepte und Modelle werden derzeit im Kontext politischer Bildung erprobt? Welche Herausforderungen und Fragen ergeben sich daraus?

Frau Dr. Karina Hohl berichtet über die Arbeit der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen und gibt einen Einblick in aktuelle Handlungsfelder und Schwerpunkte der Arbeit der LPB. Auf der Basis der Programmarbeit der LPB sowie der Erkenntnisse eigener Begleitforschung werden Herausforderungen für politische Bildung identifiziert und zur Diskussion gestellt. Welche Zielgruppen und Konzepte stehen aktuell im Fokus der Landeszentrale für Politische Bildung? Wie kann politische Bildung stärker an die Lebens- und Alltagswelten von Kindern und Jugendlichen rückgebunden werden? Welche Maßnahmen werden erprobt um sogenannte "schwer erreichbare" Zielgruppen erreichen? Welche Fragen ergeben sich daraus an die Kindheits- und Jugendforschung?

 
 

Vorträge des ZKJF im Sommersemester 2017

 

Kinderrechte kontrovers - Analysen aus unterschiedlichen Perspektiven"

 Prof. Dr.  Sabina Schutter  (Hochschule Rosenheim) 

Mittwoch, den 19. Juli 2017 |  16.00 - 18.00 Uhr | Hörsaal 14

Die Forderungen nach der Einlösung, Umsetzung oder Untersuchung von Kinderrechten stammen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen wie auch unterschiedlichen politischen Lagern. Der Vortrag beleuchtet die Genese und Konzeption von Kinderrechten in Industrienationen. Welche Auswirkungen die Kinderrechte auf der Ebene empirischer Befunde haben soll anhand ausgewählter Indikatoren untersucht werden. Zuletzt werden ausgewählte politische Debatten um Kinderrechte aus einer rechtssoziologischen Perspektive Aufschluss darüber geben, welche Funktionen Kinderrechte übernehmen können und welche ‚Bilder vom Kind‘ verwendet werden.

 

 

 

 

 

Veranstaltungen aus früheren Semestern

Tagungen

Aufwachsen in Zeiten der "Krise". Perspektiven der Kindheits- und Jugendforschung Tagungsort: Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Universität Bielefeld 07. - 08. November 2016

 

Familienbilder – Konstruktionen von Familie zwischen gesellschaftlichen Normvorstellungen und subjektiven Realitäten. Tagungsort: Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Universität Bielefeld Freitag, 13. Dezember 2013.

 

25 Jahre Jugendforschung in Bielefeld. „Jugend zwischen kreativer Innovation, Gerechtigkeitssuche und gesellschaftlichen Reaktionen“ Tagungsort: Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Universität Bielefeld. In Zusammenarbeit mit der Sektion Jugendsoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 16-18.November 2009.

 

 

 

Vorträge (Auswahl)

Thomas Rathgeb  (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest) Die Medienwelten der Kinder und Jugendlichen– Ergebnisse der Studienreihen KIM und JIM. 9. Januar 2013, 18 – 20 Uhr  H 11.

 

Ulrike Deppe (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) Familie, Peers und Bildungsbiografie – Interdependenzen zwischen schulischer, außerschulischer Bildung und der Reproduktion von Bildungsungleichheit. 24. Januar 2012 18.00 – 20.00 Uhr  H 5.

 

Dr. Tanja Betz (DJI München) Ungleiche Kindheiten Ein Forschungsprogramm zur gesellschaftlichen Dauerbeobachtung von Kindern und Kindheit. 16. Juli 2009, 16.00-18.00 Uhr H 5.

 

Dr. Marc Calmbach (Sinus-Institut) „Wie ticken Jugendliche?“ Die Sinus-Jugend-Studie U-27, 20. Januar 2009, 18.00 – 20.00 Uhr  H 5.