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Verfahrensstand

  • Vorstellungsvorträge (03./04.06.2019)
An der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W1-Professur mit Tenure Track W2/ W2-Professur für Germanistische Sprachdidaktik mit dem Schwerpunkt „Sprachliche Heterogenität“

zu besetzen.

Der Schwerpunkt der Professur liegt in der linguistischen und sprachdidaktischen Bearbeitung von sprachlicher Heterogenität, wie sie in Lerngruppen stets vorliegt (sprachliche, soziale und kulturelle Vielfalt, unterschiedliche kognitive Lernvoraussetzungen). Die Ausrichtung der Professur bezieht sich damit explizit auf einen weit gefassten Inklusionsbegriff, der unterschiedliche Dimensionen von Heterogenität umfasst.

Von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber wird erwartet, dass sie/er das Themenfeld 'Umgang mit sprachlicher Heterogenität in der Schule und im Unterricht' ins Zentrum der eigenen empirischen und theoretischen Forschung stellt und in diesem Zusammenhang Forschungsperspektiven im Bereich des sprachlichen Lernens und seiner Bedingungen in inklusionsbezogenen schulischen Settings entwickelt.
Dabei sollen folgende Schwerpunkte Berücksichtigung finden:

  • Erwerb komplexer schriftsprachlicher bzw. textbezogener Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten in heterogenen Lerngruppen und inklusiven schulischen Settings
  • (Weiter-)Entwicklung inklusionssensibler fachdidaktischer Konzepte, insbesondere mit Blick auf den Übergang Grundschule/Sekundarstufe
Aus diesen Schwerpunkten ergeben sich die Aufgabenbereiche in der Lehre vorrangig in den Lehrämtern Primarstufe und Haupt- Real, Sekundar- und Gesamtschulen. Erwartet wird ferner die Forschungskooperation im Rahmen der Bielefelder Germanistik sowie der Bielefeld School of Education.

Vorausgesetzt werden exzellente, empirisch begründete Forschungsleistungen in einem für das Profil der Professur einschlägigen linguistischen und sprachdidaktischen Forschungsgebiet sowie Schulerfahrungen.

Im Falle der Besetzung als W1-Professur ist die Position zunächst auf drei Jahre befristet, mit der Möglichkeit zur Verlängerung um weitere drei Jahre nach positiver Zwischenevaluation. Bei einer weiteren positiven Evaluation im letzten Jahr ist die anschließende Übernahme auf eine unbefristete W2-Professur vorgesehen. Bei entsprechender Eignung kann die Professur auch direkt als unbefristete W2 besetzt werden.

Einstellungsvoraussetzungen sind gemäß §36 HG NRW ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem einschlägigen Fach, die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die durch die Qualität der Promotion nachgewiesen wird, pädagogische Eignung, die durch eine entsprechende Vorbildung nachgewiesen oder ausnahmsweise im Berufungsverfahren festgestellt wird, sowie im Fall der Berufung auf eine W2-Professur zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die ausschließlich und umfassend im Berufungsverfahren bewertet werden.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter behinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Die Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft betrachtet die Gleichstellung von Frauen und Männern als eine wichtige Aufgabe, an deren Umsetzung die zukünftige Stelleninhaberin / der zukünftige Stelleninhaber mitwirkt. Die Universität Bielefeld ist für ihre Erfolge in der Gleichstellung mehrfach ausgezeichnet und als familiengereichte Hochschule zertifiziert. Sie freut sich über Bewerbungen von Frauen. Dies gilt in besonderem Maße im wissenschaftlichen Bereich sowie in Technik, IT und Handwerk. Sie behandelt Bewerbungen in Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz.

Aussagekräftige Bewerbungsunterlagen (einschließlich 2-seitigem Forschungs- und Lehrkonzept und Publikationsverzeichnis mit Kennzeichnung von bis zu 10 wichtigsten Publikationen) sind bis zum 31.08.2018 zu richten an:

Universität Bielefeld
Dekan der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft,
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld.

Bitte verzichten Sie auf Bewerbungsmappen und reichen Sie ausschließlich Fotokopien ein, da die Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet werden