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Vielfalt der chronischen Erkrankungen

Aufgrund der Vielzahl chronischer Erkrankungen kann nur ein Bruchteil dessen als Beispiel hier aufgeführt werden.

Wann gilt eine Krankheit als chronisch?

Eine chronische Erkrankung zu haben bedeutet, dass die Symptome immer wieder auftreten können und keine vollständige Heilung möglich ist.

Sie können die verschiedensten Bereiche des Körpers betreffen und sowohl mit Schmerzen verbunden als auch schmerzfrei sein.

Im Folgenden werden ein paar Beispiele aufgeführt:

Krankheiten des Atmungssystems
Es gibt verschiedene Erkrankungen des Atmungssystems. Die wohl bekannteste ist jedoch die chronische Bronchitis.
Krankheiten des Kreislaufsystems
Zu dieser Krankheitsart zählen u.a. Schlaganfälle und Aneurysmen. Bei einem Schlaganfall kommt es zu einer Durchblutungsstörung oder einer Blutung im Gehirn. Dass hat zur Folge, das ein oder mehrere Bereiche im Gehirn betroffen und Ausfallerscheinungen möglich sind. Aneurysmen können in verschiedenen Bereichen des Körpers auftreten (z.B. Bauch oder Kopf). Bei einem Aneurysma kommt es zu einer permanenten Erweiterung von Schlagadern.
Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes
Hierzu gehören z.B. Arthrose, Gicht und Osteoporose. Zu einer Untergruppe gehören aber auch Wirbelgleiten und Bandscheibenvorfälle.
Psychische und Verhaltensstörungen / Krankheiten des Nervensystems
Hier ist auf jeden Fall der chronische Schmerz zu nennen. Dieser ist also vorhanden, wenn er über einen langen Zeitraum (6 Monate) anhält. Chronische Schmmerzen haben also nichts mehr mit einer Warnfunktion zu tun, sondern haben sich zu einem Dauerschmerz und damit zu einer eigenen Krankheit entwickelt. Eine weitere psychisch chronische Krankheit ist die chronische Depression. Bei ihr spricht man von chronisch, wenn sie mindestens 6 Monate anhält. Es gibt viele verschiedene Arten von Depressionen, die unterschiedlich schnell behandelbar sind.
Suchterkrankungen
Auch Suchterkrankungen werden als chronische Krankheit angesehen, weil bei einer Sucht das Verlangen nach etwas nicht mehr dem eigenen Willen entspricht sondern in einen Zwang übergeht. Zu den bekanntesten Suchtarten zählen Alkoholismus, Nikotinsucht und Spielsucht. Dass eine Sucht eine chronische Krankheit ist, wird z.B. dadurch deutlich, dass ein/e trockene/r AlkoholikerIn selbst bei dem kleinsten Tropfen Alkohol - z.B. in einer Soße - direkt der Gefahr ausgesetzt ist, wieder abhängig zu werden.

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat eine Liste chronischer Erkrankungen erstellt, aus der die Überschriften übernommen wurden.

Weitere Informationen zu chronischen Schmerzen und deren Folgen erhalten Sie auf der Homepage vom Deutschen Forschungsbund Neuropathischer Schmerz.