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Summer School 2019

Bei der Summer School 2019 dreht sich vier Tage lang (23. bis 26. September 2019) alles um das Thema „Musik Erfinden“: In praktischen Workshops könnt Ihr Euch musikalisch ausprobieren und gemeinsam mit KommilitonInnen aus ganz NRW Musik machen, komponieren und improvisieren. Die klanglichen Möglichkeiten sind dabei fast unbegrenzt. Ob klassische, außereuropäische oder selbst gebaute Instrumente, elektronische Klangerzeuger, Smartphones, Naturmaterialien oder Körper und Stimme: Jeder kann sich aus den vielfältigen Angeboten das Passende heraussuchen. Dabei lernt Ihr nicht nur unterschiedliche künstlerische Konzepte kennen, sondern auch ganz praktische Möglichkeiten, Kompositionsprozesse mit Kindern und Jugendlichen – auch ohne musikalische Vorkenntnisse! – anzustoßen und zu begleiten.

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Das Komponieren und Improvisieren bietet für SchülerInnen vielfältige Anlässe, gemeinsam zu musizieren, über kulturelle Phänomene nachzudenken, sich mit fremden Musikkulturen zu beschäftigen und aktuelle Themen mit künstlerischen Mitteln zu erforschen und somit eine Vielzahl musikbezogener Kompetenzen zu erwerben. Umso erstaunlicher ist es, dass das Musik Erfinden im Musikunterricht häufig immer noch ein Schattendasein fristet. Bei der Summer School trefft Ihr engagierte PädagogInnen und KünstlerInnen, die sich dafür einsetzen, das zu ändern. Sie ist daher genau der richtige Ort, um interessante DozentInnen zu erleben, sich mit unterschiedlichen musikpädagogischen Standpunkten auseinanderzusetzen und (nicht zuletzt!) Gleichgesinnte anderer Hochschulen und Universitäten aus ganz NRW kennenzulernen und eine Menge Spaß zu haben.
Die Summer School richtet sich an Lehramtsstudierende des Fachs Musik (alle Schultypen) aller nordrheinwestfälischen Hochschulen und Universitäten. Eine Teilnahme kann in der Regel als Studienleistung angerechnet werden. Sprecht dazu den/die StudienberaterIn an Eurer Hochschule oder Universität an.

 

Anmeldung

Meldet Euch jetzt hier für die Summer School 2019 an!

Zeitplan

Montag, 23.09.
11:30 – 13:00 Begrüßung (Plenum) und musikalische Einstimmung
13:00 – 14:00 Mittagspause
14:00 – 15:30
  • B1) Klangvielfalt erleben
  • B2) It might get loud...
  • B3) Circle Songs und Vocal Painting – Improvisation im Chor
15:30 – 16:00 Kaffeepause
16:00 – 17:30
  • B1) Klangvielfalt erleben
  • B2) It might get loud...
  • B3) Circle Songs und Vocal Painting – Improvisation im Chor
17:30 – 18:00 Abschluss
Ab 18:00 Abendgestaltung
Dienstag, 24.09.
09:00 – 09:30 Warmup Plenum
09:30 – 11:00
  • A1) Musikalisches Theater: Klangerkundung und Stückentwicklung
  • A2) ausgedacht – ausprobiert – aufgeführt
  • A3) Ohrenblick
11:00 – 11:30 Kaffeepause
11:30 – 13:00
  • A1) Musikalisches Theater: Klangerkundung und Stückentwicklung
  • A2) ausgedacht – ausprobiert – aufgeführt
  • A3) Ohrenblick
13:00 – 14:00 Mittagspause
14:00 – 15:30
  • C1) Improvisieren und Komponieren mit virtuellen DoppelgängerInnen
  • C2) Waldeslauschen
  • C3) Louise – die Abenteuer eines Huhns. Musik erfinden zu Bildergeschichten Komponieren mit Bildergeschichte
15:30 – 16:00 Kaffeepause
16:00 – 17:30
  • C1) Improvisieren und Komponieren mit virtuellen DoppelgängerInnen
  • C2) Waldeslauschen
  • C3) Louise – die Abenteuer eines Huhns. Musik erfinden zu Bildergeschichten Komponieren mit Bildergeschichte
17:30 – 18:00 Abschluss
Ab 18:00 Abendgestaltung
Mittwoch, 25.09.
09:00 – 09:30 Warmup Plenum
09:30 – 11:00
  • A1) Musikalisches Theater: Klangerkundung und Stückentwicklung
  • A2) ausgedacht – ausprobiert – aufgeführt
  • A3) Ohrenblick
11:00 – 11:30 Kaffeepause
11:30 – 13:00
  • A1) Musikalisches Theater: Klangerkundung und Stückentwicklung
  • A2) ausgedacht – ausprobiert – aufgeführt
  • A3) Ohrenblick
13:00 – 14:00 Mittagspause
14:00 – 15:30
  • D1) Interaktive Improvisationsspiele
  • D2) Mit Schwitzfingerchen – aber nicht „Für Elise“
  • D3) Videobasierte Perspektiven
15:30 – 16:00 Kaffeepause
16:00 – 17:30
  • D1) Interaktive Improvisationsspiele
  • D2) Mit Schwitzfingerchen – aber nicht „Für Elise“
  • D3) Videobasierte Perspektiven
17:30 – 18:00 Abschluss
Ab 18:00 Abendgestaltung
Donnerstag, 26.09.
09:00 – 09:30 Warmup Plenum
09:30 – 11:00
  • A1) Musikalisches Theater: Klangerkundung und Stückentwicklung
  • A2) ausgedacht – ausprobiert – aufgeführt
  • A3) Ohrenblick
11:00 – 11:30 Kaffeepause
11:30 – 13:00
  • A1) Musikalisches Theater: Klangerkundung und Stückentwicklung
  • A2) ausgedacht – ausprobiert – aufgeführt
  • A3) Ohrenblick
13:00 – 14:00 Mittagspause
14:00 – 15:30 Abschluss-Präsentationen und Verabschiedung

Workshops

(A1) Musikalisches Theater: Klangerkundung und Stückentwicklung

Im Zentrum des Workshops steht die gemeinsame Entwicklung eines kurzen Musiktheater-Stückes, das am Schluss in einer kleinen Präsentation allen Sommer-School-TeilnehmerInnen vorgestellt wird.

Musikalisch wollen wir sowohl interessante, passende (oder aber gerade unpassende?) Klänge als auch bereits einstudierte Stücke der TeilnehmerInnen verwenden. Im Laufe der Arbeit an der kleinen Inszenierung werden wir uns auch mit scheinbar technischen Fragen wie dem Einrichten eines einfachen, aber wirkungsvollen Bühnenraums beschäftigen. Der Schwerpunkt aber wird die Arbeit an Grundlagen szenischen Spiels, Techniken von Körper, Atem und Stimme bis hin zu szenischer Improvisation sein. Nicht zu kurz kommen sollen auch Fragen, was etwa ein Stück an Dramaturgie braucht, damit es funktioniert. Wie ein gutes Warm- Up funktioniert. Und ob man auf der Bühne pfeifen darf oder nicht...

Dozent: Michael Mienert

(A2) ausgedacht – ausprobiert – aufgeführt. Eine Bühnenpräsentation mit improvisatorischen Elementen entwickeln

Workshopformat: künstlerischer Workshop (3 ganze Vormittage)

Zielgruppe: Studierende des Lehramts Grundschule

Teilnehmerzahl: max. 15

Beschreibung: In diesem Workshop wird gemeinsam ein Konzept für eine Aufführung entwickelt, im Rahmen derer Grundschulklassen selbst erfundene Musik auf der Bühne präsentieren. Die Erprobung mit Kindern erfolgt im Laufe des Wintersemesters 2019/2020 auf freiwilliger Basis und je nach Rahmenbedingungen am eigenen Studienort (z. B. im Rahmen einer Praxisphase) bzw. an einer Kooperationsschule der Folkwang Universität der Künste Essen. Es besteht die Möglichkeit, das Konzept anschließend in „Grundschule Musik EXTRA – Auftritt!“ (Friedrich Verlag) zu veröffentlichen.

Dozentin: Prof. Dr. Julia Lutz

(A3) Ohrenblick

Witzige, leise, schräge, spannende Geräusche und Klänge sind das Ausgangsmaterial für diese Experimentierwerkstatt, in der die Lust am spielerischen Tun mit Sounds entwickelt wird. Traditionelles Instrumentarium hat hier genauso Platz wie schön klingende Alltagsgegenstände: Da kann ein Eierschneider oder der Schneebesen zum interessanten Klangmacher mutieren. Wir nähern uns mit neugierigen Ohren verschiedenen Werken des 20. Jahrhunderts, in denen Geräusche eine tragende Rolle einnehmen und versuchen in verschiedenen praktischen Übungen die Grundidee dieser Werke nachzuvollziehen. Damit geht eine Sensibilisierung des Hörens allgemein einher, die uns eine differenzierte akustische Wahrnehmung ermöglicht.

Keine musikalischen Vorkenntnisse notwendig.

Dozentin: Veronika Großberger

(B1) Klangvielfalt – erleben mit exotischen Instrumenten und Klangobjekten aus unterschiedlichen Kontinenten

In diesem Workshop erleben die TeilnehmerInnen die klangliche Vielfalt unterschiedlicher exotischer Instrumente/Klangobjekte und haben die Möglichkeit, im Rahmen einer angeleiteten Gruppenimprovisation, diese zu erproben. Der Workshop findet in den Räumen des Instrumentenbauers Marimba und dauert mit An- und Rückfahrt circa 3 Stunden.

Dozenten: Dr. Markus Büring und Dr. Andreas Heye

(B2) It might get loud…

Vielfältiger Sound durch eine Saite. In diesem Workshop baut jede Teilnehmerin/ jeder Teilnehmer ihr bzw. sein eigenes elektrisches Monochord. Dieses wird im zweiten Teil des Workshops in seinen Soundmöglichkeiten erprobt. Über Improvisation und das zusätzliche Verwenden verschiedener Gegenstände werden differenzierte Klänge erzeugt und ausprobiert. Am Ende sollen die verschiedenen Improvisationen zu einer Komposition zusammengeführt werden.

Dozent: Lukas Janczik

(B3) Circle Songs und Vocal Painting – Improvisation im Chor

Vokale Improvisation in der Gruppe kann verschiedene Formen annehmen: Vom Circle Singing bis zum Live-Arrangement, von der freien Improvisation nach Spielregeln zu komplexen Improvisationsprinzipien. Der kurze Workshop gibt einen Einblick in verschiedene Formen vokaler Improvisation mit dem Schwerpunkt populärer Musik in der Schule.

Dozent: Dr. Thomas Busch

(C1) Improvisieren und Komponieren mit virtuellen DoppelgängerInnen

In dem Workshop werden verschiedene Methoden zur musikalischen Interaktion zwischen virtuellen und realen MusizierpartnerInnen vorgestellt. Hierbei erproben die TeilnehmerInnen sowohl das Improvisieren mit selbstproduzierten filmischen Halbplaybacks als auch das Komponieren für mehrfache virtuelle DoppelgängerInnen mittels Apps. Die TeilnehmerInnen werden gebeten, ihre aufgeladenen Smartphones und ggf. eigene Instrumente mitzubringen.

Dozentin: Dr. Carolin Ehring

(C2) Waldeslauschen

Knisterndes Laub, knarzende Äste, raschelnde Zweige: Der Wald ist voller geheimnisvoller und ungewohnter Klänge. Zu Beginn des Workshops sensibilisieren die TeilnehmerInnen ihre Ohren in gelenkten Wahrnehmungsübungen  für die stille Welt des Waldes. Anschließend experimentieren sie mit Naturmaterialien und erfinden ihre eigenen Waldkompositionen in freier Natur.

DozentInnen: Prof. Dr. Ulrike Kranefeld und Prof. Dr. Johannes Voit

(C3) Louise – die Abenteuer eines Huhns. Musik erfinden zu Bildern und Bildergeschichten

„Louise, the adventures of a chicken“ – so lautet der vielversprechende Titel eines Bilderbuches von Kate DiCamillo, das Kinder in besonderer Weise herausfordert, die abenteuerliche Geschichte eines Huhns musikalisch zu vertonen. Im Workshop werden Methoden und Strategien aufgezeigt, wie Grundschullehrende Kinder in Prozessen des Musikerfindens unterstützen können. Die einzelnen Phasen, die Kinder hierbei durchlaufen, werden im Workshop gemeinsam am Beispiel der Bildergeschichte erlebt und mit kompositionsdidaktischen Grundlagen untermauert. Außerdem werden Möglichkeiten der Differenzierung, des Feedbacks und der Verschriftlichung erläutert.

Dozentinnen: Sabine Föster und Dr. Annette Ziegenmeyer

(D1) Interaktive Improvisationsspiele – zwischen Freiheit und Festlegung

Beim Einstieg in die Improvisation sind zwei Grundprinzipien vorherrschend: Entweder man gewährt eine möglichst große Freiheit zum eigenen Erkunden, oder man begrenzt das Tonmaterial. In dem Workshop werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man diese unterschiedlichen Annäherungsweisen im Musikunterricht spielerisch realisieren und miteinander kombinieren kann. Dabei werden die damit jeweils verbundenen Spielhaltungen ebenso erfahrbar wie die unterschiedlichen Klangästhetiken.

Während im ersten Abschnitt mit Drones (Borduntönen) und assoziativen Annäherungen gearbeitet wird, geht es im zweiten darum, in interaktiven Improvisationsspielen mit einem überschaubaren Tonmaterial umzugehen. Pentatonische Bausteine werden mit Groove, Bewegung und freier Improvisation so kombiniert, dass die Teilnehmenden Flexibilität im Umgang mit dem Material und eine unbefangene Spielhaltung entwickeln können.

  • geeignet für alle Schulformen und Instrumente
  • Raumanforderungen: freie Spielfläche, Instrumentarium (z. B. Klavier, Keyboards, Orff ...)
  • 8–15 TeilnehmerInnen mit und ohne Improvisationserfahrung
  • bitte eigene Instrumente mitbringen (sofern möglich)

Dozentin: Prof. Dr. Ilka Siedenburg

(D2) Mit Schwitzfingerchen – aber nicht „Für Elise“

In diesem Workshop bedienen wir uns der „Kraakdoos“ oder auch „crackle box“, einem kleinen aber erstaunlich vielseitigen elektronischen Klangerzeuger der 70er Jahre. Die Kraakdoos wird durch Berühren der Finger mit Kontaktflächen gesteuert. Hautwiderstand, die Aktivität von Schweißdrüsen, Sferics, Elektrosmog und anderes bescheren den Spielern einen erheblichen Kontrollverlust. Die resultierden musikalischen Entwürfe streifen Konzepte wie „Intuitive Musik“(Stockhausen), „Unbestimmtheit“ (Cage), „Kybernetische Komposition“ (z.B. Zorn) oder Echtzeit-Musik. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein offenes Ohr für sehr! ungewöhnliche Klange. Eine Abschlusspräsentation ist nicht ausgeschlossen.

Dozent: Rolf Sudmann

(D3) Videobasierte Perspektiven

Schülerinnen und Schüler erfinden Musik in Gruppen. Videobasierte Perspektiven Dem Musik Erfinden wird in der musikpädagogischen Literatur ein großes Potential für musikbezogenes Lernen zugeschrieben. In der aktuellen Praxis des Musikunterrichts finden die Erfindungsprozesse dabei häufig im Format einer Gruppenarbeit statt. Aber was genau tun eigentlich Schülerinnen und Schüler, wenn sie den Impuls erhalten, in Gruppen zu komponieren? Wie vollziehen sich Kompositionsprozesse in der Gruppe? Wie entstehen (gemeinsame) kompositorische Ideen? Wie kommen die Schülerinnen und Schüler zu einer Lösung oder einem Produkt? Für Lehrerinnen und Lehrer sind diese Prozesse in der Beobachtung und Begleitung oftmals schwer zugänglich und nicht einfach einzuschätzen. Vor diesem Hintergrund bietet die Videographie eine Möglichkeit, Kompositionsprozesse zu dokumentieren und anschließend zu analysieren. Im Workshop werden wir mit Videos aus der authentischen Unterrichtspraxis arbeiten und gemeinsam versuchen, die Prozesse der Gruppen zu verstehen, zu analysieren und zu interpretieren.  Zudem werden Ergebnisse aktueller Studien zu Gruppenkompositionsprozessen vorgestellt. 

DozentInnen: Prof. Dr. Ulrike Kranefeld und Prof. Dr. Johannes Voit

Kurzvitae der DozentInnen

Dr. Thomas Busch

Dr. Thomas Busch studierte das Lehramt Musik und Geschichte an der Universität der Künste Berlin, der TU Berlin und der University of Warwick (UK). Er promovierte zu musikalischer Selbstwirksamkeit bei Andreas Lehmann-Wermser an der Universität Bremen und arbeitete sowohl im Berliner Schulwesen als auch als Post-Doc an der Universität Bielefeld in der Forschung zu „Jedem Kind ein Instrument“. Bis 2018 betrieb er „B vocal“, eine Schule für populäre Chormusik in Berlin. Seit 2017 war er Lehrstuhlvertreter an der Universität zu Köln, wo er nun als Akademischer Rat tätig ist.

Dr. Markus Büring

Dr. Markus Büring ist Dozent für Musikpädagogik an der Universität Bielefeld mit den Schwerpunkten Kooperatives Lernen, Ensemblemusizieren und digitale Medien.

Dr. Carolin Ehring

Dr. Carolin Ehring ist abgeordnete Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Bielefeld und Studienrätin mit den Fächern Musik, Kunst und Film am Ratsgymnasium Minden. Ihre Dissertation hat sie zum Thema Schnittstellen von Film und Neuer Musik im produktionsorientierten Kunst- und Musikunterricht verfasst.

Veronika Großberger

Veronika Großberger lebt seit Herbst 2013 als selbständige Musikvermittlerin in Niederösterreich. Sie konzipierte u. a. Projekte für die Klangspuren Schwaz, die Philharmonie Köln oder das ensemble PHACE. Sie leitet vorallem Workshops für Kinder und Jugendliche im zeitgenössischen Bereich.

www.musikalischewunderkammer.com

Dr. Andreas Heye

Andreas Heye ist Dipl.-Musiktherapeut und promovierte am Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn. Er ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fach Kunst- und Musikpädagogik der Universität Bielefeld. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der musikalischen Entwicklung des Kindes- und Jugendalters. 

Lukas Janczik

Lukas Janczik ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld im Fachbereich Kunst- und Musikpädagogik. Er studierte in Köln Lehramt für Sonderpädagogik mit dem Unterrichtsfach Musik und seit 2018 promoviert er über die Rekonstruktion von Kompositionsprozessen mithilfe von Portfolios.

Prof. Dr. Ulrike Kranefeld

Prof. Dr. Ulrike Kranefeld ist seit 2015 Professorin für Musikpädagogik an der Technischen Universität Dortmund. Zuvor war sie in gleicher Position von 2007-2015 an der Universität Bielefeld tätig. Zuvor Lehramtsstudium (Musik und Deutsch) und Klavierstudium in Dortmund und Münster, Promotion und Referendariat in Dortmund, von 2003 bis 2007 wissenschaftliche Assistentin an der Universität Siegen. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind  die videobasierte Unterrichtsprozessforschung, das Musik Erfinden, das kooperative Lernen und der Umgang mit Differenz im Musikunterricht.

Prof. Dr. Julia Lutz

Dr. Julia Lutz ist Professorin für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der Folkwang Universität der Künste Essen und Herausgeberin von Grundschule Musik EXTRA. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind: Lehrerbildung für den Musikunterricht, musikalischen Arbeit im Kontext von Heterogenität und Inklusion sowie Kooperationen mit Schulen und mit Institutionen im öffentlichen Musikleben.

Michael Mienert

Michael Mienert wuchs in Mecklenburg-Vorpommern auf. Nach dem Abitur begann er sein Schauspielstudium in Leipzig, das er 1998 mit dem Diplom abschloss. Theaterengagements führten ihn an etliche Theater. Seit 2011 arbeitet er als freischaffender Schauspieler und Regisseur in verschiedenen Städten wie Dresden oder Köln. Gegenwärtig studiert er Philosophie und Soziologie in Freiburg.

Prof. Dr. Ilka Siedenburg

Ilka Siedenburg ist seit 2014 Professorin für Musikpädagogik an der Universität Münster. Zuvor war sie als Instrumentalpädagogin, Musiklehrerin, Hochschullehrerin und Musikerin tätig. Zu ihren musikpädagogischen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören die Themen Musikalische Sozialisation, Gender, Populäre Musik und Improvisation.

Rolf Sudmann

Mein Lebenslauf ist bald erzählt,
In stiller Ewigkeit verloren
Schlief ich, und nichts hat mir gefehlt,
Bis daß ich sichtbar ward geboren....

...staun, tüftel, klimper, spotz, zisch, fümms bö wö tää, holper, stolper......
und dann und wann, schau ich mir die Gegend an.

Ach guck. Ich bin im Kreis gelaufen,
Steh wiederum am alten Platze,
Und vor mir dehnt sich lang und breit,
Wie ehedem, die Ewigkeit.

Prof. Dr. Johannes Voit

Johannes Voit studierte Musik und Englisch für das Lehramt an Gymnasien und Komposition in Dresden und Norwich (England). Anschließend Promotion in Musikwissenschaft.

Nach dem Studium Tätigkeit als freischaffender Komponist, Opernchorsänger und Musikvermittler. Anschließend Festanstellung als Referent für Musikvermittlung an der Kölner Philharmonie.

Seit 2018 hat er die Professur für Musikpädagogik an der Universität Bielefeld inne, 2015 bis 2018 war er Juniorprofessor für Musikvermittlung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Dr. Annette Ziegenmeyer

Dr. Annette Ziegenmeyer ist an der Bergischen Universität Wuppertal als Akademische Rätin tätig. Sie absolvierte die Studiengänge Schulmusik, Musikerziehung und Künstlerische Ausbildung mit Hauptfach Blockflöte in Hannover. 2003 erhielt sie ein einjähriges Künstler- und Komponistenstipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris. Nach ihrem Referendariat arbeitete sie bis 2015 als Studienrätin am Gymnasium und promovierte parallel in Historischer Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach einer zweijährigen Abordnung an die Europa-Universität Flensburg ist sie seit 2015 an der Bergischen Universität Wuppertal als Akademische Rätin für Musikpädagogik und Musikdidaktik tätig. In Lehre und Forschung beschäftigt sie sich mit den Traditionen und Praxen schulischer Kompositionsdidaktik aus einer internationalen Perspektive sowie mit Aspekten der Kulturellen Bildung in schulischen Kontexten.