Faculty of Linguistics and Literary Studies

 
 
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Bitte überprüft alle Dokumente auf Fehler und meldet euch bei mir, wenn euch etwas auffällt. Vielen Dank!

 

Einführung [erledigt]

Im Seminarplan findet ihr die Reihenfolge der Themen, die Anforderungen an eine erfolgreiche Teilnahme [Studienleistung, Modulprüfung] sowie einen Auszug aus Swifts Gullivers Reisen. Der Auszug soll auf die zentrale Unterscheidung zwischen Ausdrücken und semantischen Werten aufmerksam machen. Außerdem gibt es noch eine Übung, mit der ihr überprüfen könnte, welche Konzepte der Prädikatenlogik ihr (noch) kennt.

 

Mengenlehre [erledigt]

Wer noch nicht mit Mengenlehre in Berührung gekommen ist, sollte in das Formale Methoden -Skript von Marcus Kracht schauen (Kapitel 1 bis 4) und/oder parallel zu diesem Seminar die FM1-Vorlesung von Jens Michaelis besuchen (mittwochs, 14-16 Uhr, H6). Das Formale-Methoden-Skript von Johannes Dölling ist ebenfalls sehr empfehlenswert.

Die wichtigsten Konzepte der Mengenlehre habe ich zusammen mit ein paar Fragen in einer Übersicht zusammengetragen. In einer Hausaufgabe [1] könnt ihr überprüfen, wie sicher ihr im Umgang mit Mengen seid.

 

Prädikatenlogik [erledigt]

Die Darstellung der Prädikatenlogik orientiert sich am Formale Methoden-Skript von Marcus Kracht (Kapitel 23 bis 25). 

Wer mit (Prädikaten-)Logik Schwierigkeiten hat oder einfach noch ein wenig üben möchte, kann sich die Sammlung von Übungen und Erklärungen anschauen, die zum größten Teil während meiner Zeit als FM2-Tutor entstanden ist.

 

Syntax

Zur Syntax der Prädikatenlogik gibt es eine Übersicht (mit einer Aufgabe) und eine Hausaufgabe [2].  

 

Übergang zur Semantik

Wir wollen die Prädikatenlogik nutzen, um einige Bedeutungs-Aspekten der natürlichen Sprache zu explizieren. Um dahin zu kommen, wollen wir erst einmal intuitiv ins Blaue übersetzen. Dafür gibt es eine Übersetzungs-Übung und eine Hausaufgabe [3]. Zur dritten Hausaufgabe habe ich eure Fehler gesammelt. 

Achtung: Es geht erst einmal nur um Übersetzungen von einer Sprache (Deutsch) in eine andere (Prädikatenlogik). Für keine der Sprachen haben wir bisher eine Semantik definiert oder aufgedeckt!

 

Semantik

Zur Semantik der Prädikatenlogik gibt es eine Übersicht (mit einigen zu übersetzenden Sätzen) und eine Hausaufgabe [4] [neue Version]. Wir haben geübt, wie Modelle spezifiziert werden und wie modellrelativ die Wahrheitswerte von Formeln bestimmt werden können. Gebastelt haben wir Magic-Modelle. In Hausaufgabe [5][neue Version] versteckt sich gleichzeitig die Lösung der ersten Aufgabe von Hausaufgabe 3.

 

Typenlogik

Ich orientiere mich am Formale Semantik-Skript von Johannes Dölling, insbesondere an den ersten 4 Kapiteln. Außerdem empfehle ich das vierte Kapitel aus:

Dowty, David R., Robert E. Wall, and Stanley Peters. 1981. Introduction to Montague Semantics. Kluwer.

 

Syntax

Wir beginnen mit einer herausfordernden Übersetzungsübung. Zur Syntax der Typenlogik gibt es eine Übersicht und eine Hausaufgabe [6]

 

Semantik

Zur Semantik der Typenlogik gibt es eine Übersicht. Wir haben geübt, wie TL-Modelle spezifiziert werden, indem wir wieder Magic-Modelle gebastelt haben. In Hausaufgabe 7 könnt ihr euer Verständnis der semantischen Typen überprüfen, indem ihr euch Satzoperatoren als getypte Ausdrücke anschaut.

 

Reste von 17/18

Zu dieser Hausaufgabe gibt es eine kleine Fehlersammlung [1] und eine Musterlösung [1]. Zur Semantik der Prädikatenlogik gibt es eine Gruppenübung [1], eine Hausaufgabe [2] (mit Fehlersammlung [2] und Lösung [2]), noch eine Hausaufgabe [3] [neue Version] (mit Fehlersammlung [3] und Lösung [3]) und eine Zusatzaufgabe.

 

Formale Semantik [erledigt]

Wer Schwierigkeiten hat, semantische Werte/Denotationen und Ausdrücke auseinanderzuhalten, kann sich einen Auszug aus Gullivers Reisen anschauen. Eine Gruppenübung [2] dient zur Wiederholung der Syntax der Typenlogik und zur Einführung der Semantik. Zur Semantik gibt es schließlich auch eine erste Hausaufgabe [5] (mit Fehlersammlung [4]) und eine zweite Hausaufgabe [6] (mit Fehlersammlung [5]). (Die vorige Version der Hausaufgabe [6] war fehlerhaft. Bevor ihr euch die verbesserte Version anschaut, versucht doch einmal, den Fehler zu finden und selbst zu korrigieren!) 

Die typentheoretische Semantik lässt einen ganz schön ins Grübeln kommen. Anlass dazu gibt die Übersetzungsübung [3]. Wir haben uns die Behandlung quantifizierter Nominalphrasen angeschaut. In der Hausaufgabe [7] (mit Fehlersammlung [6]) geht es um die Behandlung von Koordinatoren.

Die Theorie der Lambda-Repräsentation gibt uns ein Mittel an die Hand, jeden natürlichsprachlichen Ausdruck so zu repräsentieren, dass die Art und Weise, wie seine Bedeutung zur Satzbedeutung beiträgt, transparent wird. In einer  Definitionssammlung [2] findet ihr gebündelt alles Wichtige zur Syntax und Semantik der sogenannten Lambda-Typenlogik. Wer mag, kann sich über die Weihnachtsferien an einer Hausaufgabe [8] versuchen, für deren Bearbeitung auf alles bisher Besprochene zurückgegriffen werden muss. Ich habe mich mit der Formulierung der Aufgabenstellung etwas schwer getan; sollte euch also nicht ganz klar sein, welche Art von Lösung ich im Sinn habe, könnt ihr euch gerne melden.

 

Kombinatorische Kategorialgrammatiken [fast erledigt]

Ich orientiere mich an den Kapiteln 7, 8, 23, 24 und 25 aus dem Skript Einführung in die Computerlinguistik und Sprachtechnologie von Marcus Kracht und werde auch versuchen, das dort Erläuterte mit dem bisher Besprochenen zusammenzubringen.

Zuerst schauen wir uns die Funktionsweise der Kombinatoren ganz allgemein an (Kapitel 7). Dazu gibt es eine Hausaufgabe [9] (mit Fehlersammlung [9] und Lösung [9]). Wer nicht genug von Kombinatoren bekommen kann, kann den eigenen ornithologischen Neigungen auf der Seite Combinator Birds (Chris Rathman) nachgehen. Als Nächstes beschäftigt uns, wie Kombinatoren in der Semantik verwendet werden (Kapitel 8). Vieles von dem, was Kombinatoren leisten, kennen wir bereits aus der Typenlogik. Aber die Kombinatoren erlauben es uns nun auch, die Reihenfolge von Funktor und Argument zu verwalten. In der dazugehörigen Hausaufgabe [10] (mit Lösung [10]) könnt ihr das üben. 

Das letzte Konzept für diese Veranstaltung ist das der Kategorialgrammatik. (Wie Grammatiken und syntaktische Bäume definiert sind, könnt ihr im Formale Methoden-Skript nachlesen.) Zuerst haben wir besprochen, was Kategorialgrammatiken auszeichnet (Kapitel 23) und wie die Semantik von Kategorialgrammatiken aussieht (Kapitel 24). Dazu gibt es eine Hausaufgabe [11], ein Modell und ein paar Beispielsätze. Im Seminar tauchte noch die Frage nach den verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten des definiten Artikels aus. Im obigen Modell findet ihr die Strawson'sche Interpretation; es gibt aber auch die Russell'sche Interpretation [kommt noch]. 

Wir haben es leider nicht mehr geschafft, gemeinsam die kombinatorischen Kategorialgrammatiken zu besprechen. Mit den im Seminar behandelten Konzepten und Methoden solltet ihr es aber schaffen, euch das Kapitel dazu (25) selbst vorzunehmen! Viel Erfolg! Wer Fragen hat, kann sich jederzeit bei mir melden.

Wer mit Kombinatoren oder Kategorialgrammatiken Schwierigkeiten hat oder einfach noch ein wenig üben möchte, findet vielleicht Nützliches in dieser Sammlung von Übungen und Erklärungen, die während meiner Zeit als Tutor für die Vorlesung Computerlinguistik und Sprachtechnologie entstanden ist.

Zum Abschluss gibt es eine Wiederholungsübung (mit Lösung), noch eine Übung und eine letzte Übung.