• Hochschulrat der Universität Bielefeld

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Mitglieder des Hochschulrats der Universität Bielefeld

1. Amtsperiode: 27. Mai 2008 - 27. Mai 2013

Vorsitz

Dr. Annette Fugmann-Heesing

1955 geboren, hat in Bielefeld und Freiburg Rechtswissenschaft studiert und 1983 an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld promoviert. Es folgten Tätigkeiten beim Regierungspräsidenten Detmold, in der NRW-Staatskanzlei und als Stadtkämmerin in Herford. Von 1991 bis 1994 war sie Finanzministerin in Hessen. Von 1994 bis 1996 vertrat sie die Professur für Öffentliches Recht an der Universität Bielefeld. 1996 wurde sie Finanzsenatorin und später Bürgermeisterin (1998) in Berlin. Bis 2011 war sie Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und dort Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses. Von 2003 bis 2007 war sie Mitglied des Kuratoriums der Universität Bielefeld. Seit 2002 arbeitet sie als freiberufliche Unternehmensberaterin. Seit 2011 ist sie Mitglied des Aufsichtsrats der RAG Aktiengesellschaft und der RAG Steinkohle AG. Sie ist seit 2008 Mitglied des Hochschulrats der Universität Bielefeld und amtierte in allen Amtszeiten als Vorsitzende. Seit 2015 ist sie Vorsitzende der Konferenz der Hochschulräte der Universitäten in NRW (KVHU).

Stellvertretender Vorsitz

Professor Dr. Dr. h.c. Heinz-Elmar Tenorth

1944 geboren, studierte Germanistik, Geschichte, Sozialkunde, Philosophie und Pädagogik in Bochum und Würzburg. 1975 promovierte er in Pädagogik an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg. 1979 wurde Tenorth Professur für Wissenschaftstheorie und Methodologie der Erziehungswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt am Main und wechselte 1991 als Professor für Historische Erziehungswissenschaft an die Humboldt - Universität nach Berlin. Von 2000 bis 2005 war er Vizepräsident für Lehre und Studium an der Humboldt - Universität. Seit 2011 ist er im Ruhestand. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina zu Halle, korrespondierendes Mitglied der österreichischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied im Senat der Leibniz-Gemeinschaft.

Weitere Mitglieder

Dr. h. c. Britta Baron

1954 geboren, hat in Göttingen, Bonn und Florenz Sprachen studiert. Nach dem Staatsexamen in Göttingen und dem Magister an der Universität Bonn sowie einer wissenschaftlichen Assistenz an der Universität Göttingen war sie für die Ständige Kultusministerkonferenz in Bonn sowie für die "European Cultural Foundation" in Brüssel tätig.Von 1983 bis 2004 arbeitete sie für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Bonn, London und New York. In London war sie als Direktorin für alle DAAD-Programme für Großbritannien und Irland, in New York als Direktorin für die Programme Nordamerikas verantwortlich. Von 2004 bis 2006 war sie Direktorin des "Canadian Universities' Centre" in Berlin. Von 2006 bis 2018 war sie "Associate Vice-President (International) und Vice-Provost" an der kanadischen University of Alberta in Edmonton. Seit 2018 ist sie Leiterin der Abteilung Internationales des International Office an der Humbold-Universität zu Berlin.

Dirk U. Hindrichs

1955 geboren, hat Diplom - Wirtschaftsingenieur an der TH Karlsruhe studiert. Berufliche Stationen waren anschließend Kimberly-Clark, VP-Schickedanz und Seagram. Seit 1996 ist er geschäftsführender persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG mit Sitz in Bielefeld, einem weltweit tätigen Produzenten von Fenstersystemen, Fassaden, Türen, Wintergärten und Solarsystemen. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 5.000 MitarbeiterInnen. Er ist Präsident des Industrie- und Handelsclub OWL (IHC) und Mitglied der Inititive "2 Grad - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz".

Professorin Dr. Gisela Schütz

1955 geboren, studierte an der Technischen Universität München Physik und promovierte 1984 dort im Fach Kernphysik. Im Anschluss an ihre Habilitation 1992 an der TU München im Fach Experimentalphysik wurde sie 1993 an der Universität Augsburg zur Universitätsprofessorin ernannt und übernahm 1997 einen Lehrstuhl am Institut für Experimentelle Physik der Universität Würzburg. Seit 2001 ist sie Wissenschaftliches Mitglied und Direktorin am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart.

Professor Dr. Klaus Cachay

geboren 1946, hat in Esslingen und Tübingen Lehramt, Sportwissenschaft, Pädagogik und Soziologie studiert. Er promovierte 1977. 1986 folgte die Habilitation im Fach Sportwissenschaft. Ab 1987 war er Professor am Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen, ehe er 1992 auf die Professur für Sportwissenschaft an der Universität Bielefeld berufen wurde und Leiter des Arbeitsbereichs "Sport und Gesellschaft" wurde.

Professor Dr. Martin Carrier

1955 geboren, studierte Physik, Philosophie und Pädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er war von 1984 bis 1994 an der Universität Konstanz tätig, wo er sich 1989 in Philosophie habilitierte. Ab 1994 lehrte und forschte er als Professor an der Universität Heidelberg, ehe er 1998 als Professor für Philosophie an die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld wechselte. 2008 erhielt er den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina zu Halle. Ende 2012 ist er in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften gewählt worden. Seit 2014 ist er Mitglied der Académie européenne des sciences/European Academy of Sciences (Brussels). 2016 erhielt Carrier den John-G. Diefenbaker-Preis der kanadischen Kulturbehörde.

Professorin Dr. Ulrike Davy

geboren 1955, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und erwarb 1996 in Graz die Lehrbefugnis für österreichisches und vergleichendes Verfassungs- und Verwaltungsrecht. 1995 bis 1996 war sie am Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung, Migration and Human Rights Programme, Wien, beschäftigt. Anschließend hatte sie als Vertreterin bis 1998 eine Jean-Monnet-Professur für European Labour Law, Labour Relations and Social Policy in Bielefeld inne. Seit 1998 ist Davy Professorin für Öffentliches Recht, deutsches und internationales Sozialrecht sowie Rechtsvergleichung an der Fakultät für Rechtswissenschaft in Bielefeld. Von 2005 bis 2007 war sie Prorektorin für Organisationsentwicklung an der Universität Bielefeld. 

Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus

1951 geboren, hat an der Ruhr-Universität Bochum Chemie studiert und dort 1978 promoviert. Nach Aufenthalten beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart, beim Department of Mechanical Engineering der Stanford University sowie im Molecular Physics Laboratory des SRI International folgte 1992 die Habilitation. Seit 1994 ist sie Professorin für Physikalische Chemie an der Universität Bielefeld. Von 2001 bis 2003 war Kohse-Höinghaus Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bielefeld. Für ihr Engagement beim Projekt "Teutolab" verlieh ihr Bundespräsident Horst Köhler 2007 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina zu Halle.

Dr. Hans-Georg Stammler

1961 geboren, studierte Politikwissenschaft und Chemie an der Universität in Heidelberg. 1989 promovierte er hier und wechselte 1990 in die Arbeitsgruppe "Anorganische Chemie" der Universität Bielefeld. Für sein chemiedidaktisches Projekt "Luftikus" wurde er 2001 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet. Von 2000-2008 war er Vorsitzender des Sprecherrats für die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitar


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