Wie wir arbeiten

Der Begriff des Peer Learnings verweist auf das Lernen Studierender mit- und voneinander und somit auf zwei wesentliche Aspekte:

Peer: Im Peer Learning lernen Studierende mit anderen Studierenden auf Augenhöhe mit dem Vorteil, dass sie sich als Peers untereinander informeller und offener austauschen. Durch das Lernen in Gruppen sind Studierende sozial eingebunden und lernen motivierter.

Learning: Bei der eigenständigen Erarbeitung von Wissen probieren die Studierenden das wissenschaftliche Denken und Handeln aus und übernehmen selbst Verantwortung für ihren Lernprozess. Hierbei bringen die Studierenden unterschiedliche Perspektiven auf den Lernstoff ein und üben im Dialog Meinungen auszuhandeln.

 

Diese positiven Effekte stellen sich jedoch nicht automatisch ein. Studierende brauchen Gelegenheiten und Rahmenbedingungen für positive Erfahrungen beim gemeinsamen Lernen. In unserem Peer Learning-Projekt stellen wir Angebote zur Verfügung, mit denen gemeinsame Lernprozesse gewinnbringend gestaltet, eingeübt und reflektiert werden können. Dabei fördern wir eine kooperative Studien- und Lernkultur gemeinsam mit Lehrenden, Tutor/innen und Studierenden.
In verschiedenen Settings kann das Potential von Peer Learning genutzt werden:

  • in Lehrveranstaltungen, wenn kooperativ an der Konstruktion von Wissen gearbeitet wird und Kompetenzen ausgebildet werden
  • in Tutorien, die auf eine aktive Auseinandersetzung mit Lehrinhalten zielen
  • in Workshops und Beratungen für Schreib-, Präsentations- oder Lernprojekte, in denen die Studierenden zusammenarbeiten und Feedback erhalten sollen
  • in (selbstorganisierten) Lern-/Arbeits- oder Projektgruppen, die eigenständig an einer Aufgabe, einem Problem oder Thema arbeiten und ihre Lernprozesse reflektieren, evaluieren und modifizieren