AB7: Mediensoziologie
Der Arbeitsbereich Mediensoziologie bietet Lehre in den BA -, MA -, und Promotionsstudiengängen der Fakultät für Soziologie an. Daneben beteiligt er sich am MA- Studiengang Interdisziplinäre Medienwissenschaft, der gemeinsam von den Fakultäten für Soziologie, Linguistik- und Literaturwissenschaft, Erziehungswissenschaft und der technischen Fakultät getragen wird. Die Lehrveranstaltungen im Arbeitsbereich Mediensoziologie werden als gegenstandsorientierte Auseinandersetzung mit soziologischen Theorien und Methoden konzipiert. Dabei ist uns wichtig, neben klassischen rezeptiven Formen der Aneignung und Diskussion von Texten, Verstehen über Praxis und Erfahrung zu ermöglichen. Nach Möglichkeit werden deshalb kleinere praktische Übungen, Exkursionen, sowie Feldforschungseinheiten und die gemeinsame interpretative Arbeit an Datenmaterial in die Lehrveranstaltungen integriert. Fortgeschrittenen Studierenden bieten wir überdies Lehrveranstaltungen, die in Verbindung mit laufenden Forschungsprojekten am Arbeitsbereich stehen, so dass sie nicht nur Einblicke in reale Forschungsprozesse erhalten, sondern auch eigene Forschungsbeiträge leisten können. Ebenso wichtig ist uns die Schaffung von Lernkontexten, wie etwa Forschungswerkstätten oder –kolloquien, in denen Studierende und Promovierende fachliche Anleitung und wechselseitige Unterstützung bei der Realisierung ihrer eigenen Forschungsarbeiten erfahren können.
Der Einsatz digitaler Technologien in der Lehre gehört inzwischen zum Standard jeder Hochschule, umso wichtiger ist es, den damit verbundenen Wandel von Bildungsprozessen systematisch zu reflektieren und mediensoziologisch zu analysieren. Daher regen wir in unseren Lehrveranstaltungen dazu an, E-Learning-Tools nicht nur zu nutzen, sondern mit den Möglichkeiten digitaler Medien zu experimentieren, dabei die eigenen Lernprozesse im Kontext ihrer jeweiligen medialen Verfasstheit zu reflektieren.
Entsprechend der derzeitigen Forschungsschwerpunkte im Arbeitsbereich werden in der Lehre aktuell folgende Themenfelder behandeln: Medientheorien, Wechselwirkungen zwischen Medien- und gesellschaftlichem Wandel, Wissenschaft und Öffentlichkeit, Journalismus, Publikumsvermessung, Medien und Migration, Medien und Bildung, qualitative Methoden der Medienforschung, Mediatisierte Präsenzkulturen
Die vorlesungsfreie Zeit ist oft die Zeit des Schreibens. Gerade im Soziologiestudium ist das Schreiben von Haus- und später auch Abschlussarbeiten eine wichtige Kompetenz. Zugleich ist das Schreiben oft alles andere als einfach. Auch erfahrene Soziolog:innen leiden unter Schreibblockaden oder fürchten das leere Blatt, schieben Schreibaufgaben auf oder tüfteln immer weiter an Texten, die so nie fertig werden. An zwei Tagen in der vorlesungsfreien Zeit beschäftigt sich der Arbeitsbereich Mediensoziologie deshalb intensiver mit dem Thema Schreiben im Soziologiestudium. Am 05. und 12. März entsteht jeweils von 10 bis 17 Uhr Raum zum gemeinsamen Arbeiten an Schreibprojekten, aber auch zum Sprechen über (gemeinsame) Probleme beim Arbeiten an Texten.
Der Termin am 05. März findet in Präsenz im Raum X-E0-218 statt und bietet die Möglichkeit, vor Ort in den Austausch und ins Schreiben zu kommen. Neben den Kommiliton:innen stehen auch die Lehrenden aus dem Arbeitsbereich Mediensoziologie für Austausch und Rückfragen bereit. Der Termin fällt außerdem in die Uni-weite Schreibwoche, sodass Sie auch am SKILLS-Angebot zum Schreiben im Studium teilnehmen können. Im Anschluss an das Mittagessen bietet das SKILLS-Team einen auf diese Veranstaltung abgestimmten Impuls zur Überarbeitung von Texten in verschiedenen Stadien des Schreibprozesses an. Der Termin am 12. März findet online statt, damit Sie im gewohnten Umfeld (eigener Schreibtisch, Uni-Bibliothek, Balkon, etc.) an Ihren Projekten arbeiten, sich aber weiterhin mit Kommiliton:innen austauschen können. Auch im Rahmen dieses Termins gibt es einen kurzen Input vom SKILLS-Team zur Überarbeitung von Texten, wenn Sie am 05. März nicht dabei sein konnten. Alle anderen können in dieser Zeit weiter an ihren Projekten Arbeiten.
Aus organisatorischen Gründen ist die Veranstaltung im Rahmen der Abschlusskolloquien im Soziologie-Bachelor angelegt. Sie richtet sich jedoch an alle Studierenden im Bachelor- oder Masterstudium unabhängig von der Art des Schreibprojektes. Sie können also sowohl mit einer Hausarbeit als auch mit BA oder MA-Abschlussarbeiten teilnehmen. Um fokussiert arbeiten zu können, sollten Sie sich aber auf ein Schreibprojekt beschränken.
Für eine bessere Planung der Veranstaltung bitten wir um Anmeldung per Email an Tobias Tönsfeuerborn. Bitte geben Sie dabei an, ob Sie mit einer Haus- oder Abschlussarbeit teilnehmen möchten, wer die Arbeit betreut sowie in welchem Stadium sich Ihr Schreibprojekt voraussichtlich befinden wird.
Veranstaltungen des Arbeitsbereiches entnehmen Sie bitte dem ekVV.