

Professur für Methoden der empirischen Sozialforschung mit dem Schwerpunkt Quantitative Methoden
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), Teilprojekt am Bielefelder Teilinstitut des FGZ "Das Elternhaus als gesellschaftlicher Mikrokosmos: Intergenerationale Transmission von Einstellungen zu Zusammenhalt" Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. 2020-2024.
Leibniz ScienceCampus SOEP RegioHub at Bielefeld University (SOEP@UBi), Teilprojekt "Regional polarization of political attitudes and behavior", Gefördert durch die Leibniz-Gemeinschaft. 2020-2024.
Female Employment after Migration (FEM): A Dynamic Approach to Women's Work and Family Patterns after Migration. Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. 2018-2020.
Ergänzung Dateninfrastruktur des SOEP um eine Stichprobe von Lesben, Schwulen und Bisexuellen (SOEP-LGB). Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. 2018-2020.
Mentoring of Refugees (MORE): Eine Interventionsstudie zur Integration Geflüchteter durch ein zivilgesellschaftliches Mentoringprogramm. Gefördert durch die Leibniz-Gemeinschaft (SAW, Wettbewerbsverfahren). 2017-2019.
Konzeption, Durchführung, Aufbereitung, Registerverknüpfung, Analyse und Datenbereitstellung bzw. -weitergabe einer repräsentativen Stichprobe "Geflüchtete Familien" (GeFam) im Rahmen der forschungsbasierten Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP). Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. 2016-2019.
Geschlechtsspezifische Untersuchung zur sozialen Lage von MigrantInnen auf Basis von SOEP und Mikrozensus mit Fokus auf die Situation von Menschen mit Fluchterfahrung. Gefördert von Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, 2016.
Subtle Predjudice. Funded by the German Commissioner for Immigration, Refugees, and Integration. 2016.
Armutsgefährdung bei Personen mit Migrationshintergrund: Vertiefende Analysen auf Basis von SOEP und Mikrozensus. Gefördert von German Commissioner for Immigration, Refugees, and Integration. 2015-2016.
Das Erwachsenwerden türkischer Migrantennachkommen. Eine Mixed-Methods-Studie auf Basis des SOEP. Gefördert von German Science Foundation (DFG). 2014-2016.
SOEP-Record-Linkage: Befragung von Zuwanderern der Sozialversicherungsstatistik im Längsschnitt (SOEP-REC-LINK), Gefördert von Leibniz-Gemeinschaft (SAW, Wettbewerbsverfahren). 2013-2016.
Berlin Aging Study II (BASE-II): Health and Cognitive Functioning Across the Lifespan, Funded by the Federal Ministry of Education and Research. 2012-2015.
Ein Wirtschaftswissenschaftliches Indikatorsystem zur Messung von Sicherheit und Sicherheitswirtschaft in Deutschland (WISIND), Gefördert von Federal Ministry of Education and Research. 2012-2015.
Untersuchung der Wirkung von Incentives auf den Befragungserfolg in ausgewählten face-to-face-Surveys in Deutschland. Gefördert von Federal Ministry of Education and Research. 2012-2013.
Das Forschungsprofil der AG zeichnet sich durch eine große thematische Bandbreite aus und verbindet methodische Fragestellungen mit angewandter Forschung in den Bereichen sozialer und politischer Ungleichheiten.
Methodische Schwerpunkte der AG sind:
Schwerpunkte der sozialen und politischen Ungleichheitsforschung sind:
Schwerpunkte der sozialwissenschaftlichen Arbeitsmarktforschung sind:
Kroh M, Karmann A, Kühne S. Estimating Mode Effects in Panel Surveys: A Multitrait Multimethod Approach. In: Cernat A, Sakshaug JW, eds. Measurement Error in Longitudinal Data. Oxford: Oxford University Press; 2021: 89-109.
Fetz K, Kroh M. Prejudice in disguise: Which features determine the subtlety of ethnically prejudicial statements? Journal of Social and Political Psychology. 2021;9(1):187-206.
Tsolak D, Bürmann M, Kroh M. Migration and intergenerational stability in female employment: The impact of differences between sending and receiving countries. Journal of Family Research. 2021:1-54.
Kühne S, Kroh M, Liebig S, Zinn S. The Need for Household Panel Surveys in Times of Crises: The Case of SOEP-CoV. Survey Research Methods. Journal of European Survey Research Association. 2020;14(2):195-203.
de Vries LK, Fischer M, Kasprowski D, Kroh M, Kühne S, Richter D, Zindel Z. LGBTQI*-Menschen am Arbeitsmarkt: hoch gebildet und oftmals diskriminiert. DIW Wochenbericht. Vol 36. Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW); 2020.
Organisatorin
Datum
27.-28. September 2021
Infotext
Seit Ende 2018 gibt es in Deutschland, neben „männlich“ und „weiblich“, auch die Geschlechtsoption „divers“ im Personenstandregister. Die rechtliche Anerkennung der Existenz von mehr als zwei Geschlechtern in Deutschland muss sich jedoch in vielen Bereichen des Lebens erst schrittweise etablieren. So gibt es in Deutschland bislang kaum belastbare und bundesweite Datenquellen der amtlichen Statistik oder Forschung, welche das Geschlecht jenseits von den Kategorien männlich und weiblich erfassen. Dies verhindert die statistische Sichtbarkeit gesellschaftlicher Gruppen und macht es empirischer Forschung schwer bis unmöglich diesen Aspekt sozialer Realität angemessen abzubilden. Die Auflösung binärer Geschlechterkategorien in der empirischen Forschung verschiedener Disziplinen ist daher nicht nur notwendig und eröffnet zahlreiche neue Forschungsmöglichkeiten, sondern deren Umsetzung in der Datenerhebung stellt Forschende auch vor eine Reihe neuer Herausforderungen. Der Workshop soll empirisch Forschenden in Deutschland und darüber hinaus die Möglichkeit geben sich über die nicht-binäre Erhebungen von Geschlecht auszutauschen. Hierbei sollen unterschiedliche Operationalisierungen und Erhebungsstrategien diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht werden

Marvin Bürmann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Ich bin Marvin Bürmann und arbeite seit Mai 2018 an der Universität Bielefeld als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Zuvor studierte ich Soziologie & Wirtschaftswissenschaften (Universität Bielefeld) und arbeitete während und nach meinem Studium der Empirischen Sozialforschung (Universität zu Köln) dreieinhalb Jahre als Projektmanager bei der Bertelsmann Stiftung. An der AG für Methoden der empirischen Sozialforschung biete ich insbesondere Lehre zu quantativen Methoden (v.a. Panel- & Mehrebenenmodelle) an. Meine inhaltlichen Interessen liegen im Bereich der sozialwissenschaftlichen Arbeitsmarktforschung. Im Rahmen meines Dissertationsprojektes beschäftige ich mich mit der Frage, wie formale Unterqualifikation entsteht. Hierbei fokussiere ich mich auf institutionelle Einflussfaktoren und Effekte der sozialen Herkunft.

Dorian Tsolak
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Ich bin Dorian Tsolak und seit November 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld tätig. Mein thematischer Forschungsschwerpunkt ist die intergenerationale Transmission verschiedener Aspekte der sozialen Stratifikation mit einem besonderen Fokus im Bereich Migration. Ich interessiere mich außerdem für neue Datenquellen für die Sozialwissenschaften und wie diese durch aktuelle Methoden aus der Informatik nutzbar gemacht werden können. Hier liegt mein inhaltlicher Fokus auf den Themen Rassismus, Geschlecht und Stereotype.

Simon Lütkewitte
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Ich arbeite seit Oktober 2020 an der Universität Bielefeld als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Methoden der empirischen Sozialforschung mit dem Fokus Quantitative Methoden. Mein Forschungsschwerpunkt ist die Forschung zu politischen Einstellungen und zur politischen Polarisierung. Im Rahmen meiner Dissertation fokussiere ich mich auf die Frage, inwieweit soziale Teilhabe in Vereinen und sonstigen Organisationen (z.B. in Sportvereinen oder religiösen Institutionen) einen Einfluss auf die politischen Einstellungen von Individuen hat. Eine zentrale Frage meine Arbeit ist, welche Formen sozialer Teilhabe in der Lage sind Vorurteile und Stereotype gegenüber Minderheiten reduzieren zu können, bzw. welche Formen sozialer Teilhabe einen verstärkenden Effekt mit Hinblick auf die Entwicklung solcher Vorurteile und Stereotype haben.

Stephan Schütze
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Angesiedelt am Arbeitsbereich 2 „Methoden der empirischen Sozialforschung“ von Herrn Prof. Kroh, arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-WissenschaftsCampus SOEP RegioHub (SOEP@UBi). Hier untersuchen wir im Allgemeinen regionale Entwicklungsdynamiken und ihre politischen Konsequenzen. In Projekt 3 konzentrieren wir uns im Besonderen auf die regionale Polarisierung von politischen Einstellungen und Verhaltensweisen. Inwiefern Binnenmigration einen Einfluss auf den Wandel der politischen Kultur hat und umgekehrt, wie sich politische Polarisierung auf die regionale Mobilität auswirkt, untersuche ich in meiner Dissertation, die in diesem Projekt entstehen wird.
Prof. Dr. Simon Kühne
Ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter der AG Kroh. Nun findet ihr ihn hier

Lisa de Vries
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Lisa de Vries war von 2018 bis 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld beschäftigt. In dieser Zeit hat sie ihre Dissertation zum Thema "Effects of Discrimination Reconsidered: Job Preferences and Leadership Positions of LGBTQ* People" abgeschlossen.

Anna Karmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Anna Karmann war von 2020 bis 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe von Martin Kroh beschäftigt. In dieser Zeit arbeitete sie unter anderem an ihrer Dissertation, die sich mit der Rolle von Familienpolitik bei der Arbeitsmarktintegration von Müttern befasst.

Zaza Zindel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Ich bin Zaza Zindel und war von 2020 bis 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Kroh. Meine Forschungsinteressen umfassen die Umfrageforschung, insbesondere alternative Rekrutierungsstrategien, Web Surveys und innovative Messinstrumente. Inhaltlich beschäftige ich mich mit vulnerablen Gruppen und solchen mit geringer Inzidenz, die oft in statistischen Untersuchungen unberücksichtigt bleiben.
In meiner Dissertation untersuche ich die Nutzung sozialer Medien zur Rekrutierung von Umfrageteilnehmenden, die Datenqualität sowie die Mechanismen, die Social Media-User zur Teilnahme an (Online-)Befragungen motivieren.

Philipp Simon Eisnecker
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Philipp Eisnecker war von 2021-2022 Mitarbeiter am VW-Drittmittelprojekt “Interpersonal Trust at Times of a Pandemic”. Er forschte zum Zusammenhang zwischen der COVID-19 Pandemie und sozialem Vertrauen.
Seine Dissertation beschäftigt sich mit interethnischen Beziehungen zwischen nicht-Migranten und Migranten.