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Campus der Universität Bielefeld
© Fakultät für Soziologie

Prof. Dr. Martin Kroh


														Prof. Dr. Martin Kroh
													 (Photo)

Professur für Methoden der empirischen Sozialforschung mit dem Schwerpunkt Quantitative Methoden

martin.kroh@uni-bielefeld.de

Telefon
+49 521 106-12980
Telefon Sekr.
+49 521 106-3847
Raum
Gebäude X D2-200

Forschung

Laufende Drittmittelprojekte

Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), Teilprojekt am Bielefelder Teilinstitut des FGZ "Das Elternhaus als gesellschaftlicher Mikrokosmos: Intergenerationale Transmission von Einstellungen zu Zusammenhalt" Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. 2020-2024.

Leibniz ScienceCampus SOEP RegioHub at Bielefeld University (SOEP@UBi), Teilprojekt "Regional polarization of political attitudes and behavior", Gefördert durch die Leibniz-Gemeinschaft. 2020-2024.

Female Employment after Migration (FEM): A Dynamic Approach to Women's Work and Family Patterns after Migration. Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. 2018-2020.

Ergänzung Dateninfrastruktur des SOEP um eine Stichprobe von Lesben, Schwulen und Bisexuellen (SOEP-LGB). Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. 2018-2020.

Mentoring of Refugees (MORE): Eine Interventionsstudie zur Integration Geflüchteter durch ein zivilgesellschaftliches Mentoringprogramm. Gefördert durch die Leibniz-Gemeinschaft (SAW, Wettbewerbsverfahren). 2017-2019.

Konzeption, Durchführung, Aufbereitung, Registerverknüpfung, Analyse und Datenbereitstellung bzw. -weitergabe einer repräsentativen Stichprobe "Geflüchtete Familien" (GeFam) im Rahmen der forschungsbasierten Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP). Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. 2016-2019.

Geschlechtsspezifische Untersuchung zur sozialen Lage von MigrantInnen auf Basis von SOEP und Mikrozensus mit Fokus auf die Situation von Menschen mit Fluchterfahrung. Gefördert von Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, 2016.

Subtle Predjudice. Funded by the German Commissioner for Immigration, Refugees, and Integration. 2016.

Armutsgefährdung bei Personen mit Migrationshintergrund: Vertiefende Analysen auf Basis von SOEP und Mikrozensus. Gefördert von German Commissioner for Immigration, Refugees, and Integration. 2015-2016.

Das Erwachsenwerden türkischer Migrantennachkommen. Eine Mixed-Methods-Studie auf Basis des SOEP. Gefördert von German Science Foundation (DFG). 2014-2016.

SOEP-Record-Linkage: Befragung von Zuwanderern der Sozialversicherungsstatistik im Längsschnitt (SOEP-REC-LINK), Gefördert von Leibniz-Gemeinschaft (SAW, Wettbewerbsverfahren). 2013-2016.

Berlin Aging Study II (BASE-II): Health and Cognitive Functioning Across the Lifespan, Funded by the Federal Ministry of Education and Research. 2012-2015.

Ein Wirtschaftswissenschaftliches Indikatorsystem zur Messung von Sicherheit und Sicherheitswirtschaft in Deutschland (WISIND), Gefördert von Federal Ministry of Education and Research. 2012-2015.

Untersuchung der Wirkung von Incentives auf den Befragungserfolg in ausgewählten face-to-face-Surveys in Deutschland. Gefördert von Federal Ministry of Education and Research. 2012-2013.

  • Isenberg Lima, Paulo Emilio (since 03/2021) "The intergenerational transmission of values and its impact on societal cohesion"
  • Karmann, Anna (since 03/2021) "Paradox Effects of Family Policies: The Role of Welfare States for Gender and Class Inequalities Reconsidered"
  • Lütkewitte, Simon (since 03/2021) "Social Participation and Political Polarization in the Context of Modern Cleavage Structures: How Different Forms of Social Participation Can Reduce Intergroup Conflicts"
  • Zindel, Zaza (since 04/2020) "Using Social Media for Recruitment of Rare Populations"
  • Guedes Auditor, Jean (since 04/2020) "Economic returns of emigration from a highlight developed country: the case of Germany"
  • de Vries, Lisa (since 20/2019) "Die Arbeitsmarktsituation von Homosexuellen: Benachteiligung und Diskriminierung im Erwerbsverlauf"
  • Tsolak, Dorian (since 10/2019) "Explaining Female Migrants' Labour Force Participation by Family and Cultural Heritage"
  • Bürmann, Marvin (05/2018 - thesis to be submitted 8/2021) "Formale Fehlqualifikationen in Zeiten von Migration und Digitalisierung"
  • Fetz, Karolina (10/2016 - 05/2021) "Ethnic Prejudice in Disguise: Exploring Intra- and Inter-Individual Mechanisms Underlying Subtle Forms of Ethnic Prejudice"
  • Löbel, Lea-Maria (05/2017 - possibl. 10/2021) "Social Networks and Refugee Mental Health: From Stock Taking to Intervention"
  • Krieger, Magdalena (10/2017 - 04/2021) "A Gendered Look at Integration: The Employment of Immigrant Women and Men in Germany"
  • Eisnecker, Philipp Simon (10/2014 - 05/2021 (geplante Abgabe)) "Interethnic Relationships between Non-Migrants and Migrants"
  • Kühne, Simon (10/2014 - 12/2018) "Interviewer-related Measurement Error in Face-to-Face Surveys"
  • Luhmann, Sybille (since 10/2013) "An interdisciplinary method for capturing European identity - bridging political science with psychology"
  • Winke, Tim (10/2012 - 04/2019) "Residential choice and the housing market. Selective mobility and residential inequality along social, etnic and demographic lines in Germany"
  • Guill, Vera (since 02/2021) "Foreign Migration and Migrant-Open Climate in German Counties and in OECD Countries. Does Being Welcome Matter To Foreigners?" (including parental leave)
  • Schütze, Stephan (since 08/2021) "Die Transformation der politischen Kultur unter dem Aspekt der Binnenmigration" ("The Transformation of the Political Culture under the Aspect of Internal Migration")
  • Küchler, Armin (since 07/2021) "Susceptibility to Radicalization: Understanding Putative Risk and Prevention Factors"

Das Forschungsprofil der AG zeichnet sich durch eine große thematische Bandbreite aus und verbindet methodische Fragestellungen mit angewandter Forschung in den Bereichen sozialer und politischer Ungleichheiten.

Methodische Schwerpunkte der AG sind:

  • die Güte von Daten aus Bevölkerungsbefragungen, insbesondere Panel-Studien (z.B. Interviewer-Effekte, soziale Erwünschtheit, Teilnahmebereitschaft)
  • Möglichkeiten und methodische Herausforderungen der Nutzung neuer Datenquellen in den Sozialwissenschaften ("Big Data")

Schwerpunkte der sozialen und politischen Ungleichheitsforschung sind:

  • Effekte sozialer Ungleichheit sowie Sozialisationserfahrungen auf politische Orientierungen
  • Integration, Gleichstellung und Diskriminierung
  • Migration

Schwerpunkte der sozialwissenschaftlichen Arbeitsmarktforschung sind:

  • Arbeitsmarktintegration von MigrantInnen und Geflüchteten
  • Genese, Veränderungen und Auswirkungen von Über- und Unterqualifikation
  • Kroh M, Karmann A, Kühne S. Estimating Mode Effects in Panel Surveys: A Multitrait Multimethod Approach. In: Cernat A, Sakshaug JW, eds. Measurement Error in Longitudinal Data. Oxford: Oxford University Press; 2021: 89-109.

  • Fetz K, Kroh M. Prejudice in disguise: Which features determine the subtlety of ethnically prejudicial statements? Journal of Social and Political Psychology. 2021;9(1):187-206.

  • Tsolak D, Bürmann M, Kroh M. Migration and intergenerational stability in female employment: The impact of differences between sending and receiving countries. Journal of Family Research. 2021:1-54.

  • Kühne S, Kroh M, Liebig S, Zinn S. The Need for Household Panel Surveys in Times of Crises: The Case of SOEP-CoV. Survey Research Methods. Journal of European Survey Research Association. 2020;14(2):195-203.

  • de Vries LK, Fischer M, Kasprowski D, Kroh M, Kühne S, Richter D, Zindel Z. LGBTQI*-Menschen am Arbeitsmarkt: hoch gebildet und oftmals diskriminiert. DIW Wochenbericht. Vol 36. Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW); 2020.

Lehre

Abgeschlossene Masterarbeiten

  • Zindel, Zaza: Der Nexus zwischen sozialer Ungleichheit und Transnationalität (03/2020)
  • Karmann, Anna: Die Schnittmenge populistischer und verschwörungstheoretischer Narrative auf Twitter - Eine quantitative Analyse semantischer Strukturen einer ‚alternativen‘ Diskussionskultur

Publikationen

Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen

Organisatorin

Lisa de Vries

Datum

27.-28. September 2021

Infotext
Seit Ende 2018 gibt es in Deutschland, neben „männlich“ und „weiblich“, auch die Geschlechtsoption „divers“ im Personenstandregister. Die rechtliche Anerkennung der Existenz von mehr als zwei Geschlechtern in Deutschland muss sich jedoch in vielen Bereichen des Lebens erst schrittweise etablieren. So gibt es in Deutschland bislang kaum belastbare und bundesweite Datenquellen der amtlichen Statistik oder Forschung, welche das Geschlecht jenseits von den Kategorien männlich und weiblich erfassen. Dies verhindert die statistische Sichtbarkeit gesellschaftlicher Gruppen und macht es empirischer Forschung schwer bis unmöglich diesen Aspekt sozialer Realität angemessen abzubilden. Die Auflösung binärer Geschlechterkategorien in der empirischen Forschung verschiedener Disziplinen ist daher nicht nur notwendig und eröffnet zahlreiche neue Forschungsmöglichkeiten, sondern deren Umsetzung in der Datenerhebung stellt Forschende auch vor eine Reihe neuer Herausforderungen. Der Workshop soll empirisch Forschenden in Deutschland und darüber hinaus die Möglichkeit geben sich über die nicht-binäre Erhebungen von Geschlecht auszutauschen. Hierbei sollen unterschiedliche Operationalisierungen und Erhebungsstrategien diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht werden

 

 


Team

 

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Marvin Bürmann

Marvin Bürmann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 

Ich bin Marvin Bürmann und arbeite seit Mai 2018 an der Universität Bielefeld als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Zuvor studierte ich Soziologie & Wirtschaftswissenschaften (Universität Bielefeld) und arbeitete während und nach meinem Studium der Empirischen Sozialforschung (Universität zu Köln) dreieinhalb Jahre als Projektmanager bei der Bertelsmann Stiftung. An der AG für Methoden der empirischen Sozialforschung biete ich insbesondere Lehre zu quantativen Methoden (v.a. Panel- & Mehrebenenmodelle) an. Meine inhaltlichen Interessen liegen im Bereich der sozialwissenschaftlichen Arbeitsmarktforschung. Im Rahmen meines Dissertationsprojektes beschäftige ich mich mit der Frage, wie formale Unterqualifikation entsteht. Hierbei fokussiere ich mich auf institutionelle Einflussfaktoren und Effekte der sozialen Herkunft.

 

Persönliche Homepage

Publikationsliste

Dorian Tsolak
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 

Ich bin Dorian Tsolak und seit November 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld tätig. Mein thematischer Forschungsschwerpunkt ist die intergenerationale Transmission verschiedener Aspekte der sozialen Stratifikation mit einem besonderen Fokus im Bereich Migration. Ich interessiere mich außerdem für neue Datenquellen für die Sozialwissenschaften und wie diese durch aktuelle Methoden aus der Informatik nutzbar gemacht werden können. Hier liegt mein inhaltlicher Fokus auf den Themen Rassismus, Geschlecht und Stereotype.

 

Persönliche Homepage

Publikationsliste

Simon Lütkewitte

Simon Lütkewitte
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 

Ich arbeite seit Oktober 2020 an der Universität Bielefeld als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Methoden der empirischen Sozialforschung mit dem Fokus Quantitative Methoden. Mein Forschungsschwerpunkt ist die Forschung zu politischen Einstellungen und zur politischen Polarisierung. Im Rahmen meiner Dissertation fokussiere ich mich auf die Frage, inwieweit soziale Teilhabe in Vereinen und sonstigen Organisationen (z.B. in Sportvereinen oder religiösen Institutionen) einen Einfluss auf die politischen Einstellungen von Individuen hat. Eine zentrale Frage meine Arbeit ist, welche Formen sozialer Teilhabe in der Lage sind Vorurteile und Stereotype gegenüber Minderheiten reduzieren zu können, bzw. welche Formen sozialer Teilhabe einen verstärkenden Effekt mit Hinblick auf die Entwicklung solcher Vorurteile und Stereotype haben.

 

Persönliche Homepage

Publikationsliste

Stephan Schütze
Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Angesiedelt am Arbeitsbereich 2 „Methoden der empirischen Sozialforschung“ von Herrn Prof. Kroh, arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-WissenschaftsCampus SOEP RegioHub (SOEP@UBi). Hier untersuchen wir im Allgemeinen regionale Entwicklungsdynamiken und ihre politischen Konsequenzen. In Projekt 3 konzentrieren wir uns im Besonderen auf die regionale Polarisierung von politischen Einstellungen und Verhaltensweisen. Inwiefern Binnenmigration einen Einfluss auf den Wandel der politischen Kultur hat und umgekehrt, wie sich politische Polarisierung auf die regionale Mobilität auswirkt, untersuche ich in meiner Dissertation, die in diesem Projekt entstehen wird.

 

Persönliche Homepage

Publikationsliste

Ehemalige Mitarbeiter*Innen

Prof. Dr. Simon Kühne

Prof. Dr. Simon Kühne
Ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter der AG Kroh. Nun findet ihr ihn hier

Lisa de Vries
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Lisa de Vries war von 2018 bis 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld beschäftigt. In dieser Zeit hat sie ihre Dissertation zum Thema "Effects of Discrimination Reconsidered: Job Preferences and Leadership Positions of LGBTQ* People" abgeschlossen.

Anna Karmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Anna Karmann war von 2020 bis 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe von Martin Kroh beschäftigt. In dieser Zeit arbeitete sie unter anderem an ihrer Dissertation, die sich mit der Rolle von Familienpolitik bei der Arbeitsmarktintegration von Müttern befasst.

Persönliche Homepage

Publikationsliste

Zaza Zindel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Ich bin Zaza Zindel und war von 2020 bis 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Kroh. Meine Forschungsinteressen umfassen die Umfrageforschung, insbesondere alternative Rekrutierungsstrategien, Web Surveys und innovative Messinstrumente. Inhaltlich beschäftige ich mich mit vulnerablen Gruppen und solchen mit geringer Inzidenz, die oft in statistischen Untersuchungen unberücksichtigt bleiben.
In meiner Dissertation untersuche ich die Nutzung sozialer Medien zur Rekrutierung von Umfrageteilnehmenden, die Datenqualität sowie die Mechanismen, die Social Media-User zur Teilnahme an (Online-)Befragungen motivieren.

Persönliche Homepage

Publikationen

Philipp Simon Eisnecker
Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Philipp Eisnecker war von 2021-2022 Mitarbeiter am VW-Drittmittelprojekt “Interpersonal Trust at Times of a Pandemic”. Er forschte zum Zusammenhang zwischen der COVID-19 Pandemie und sozialem Vertrauen.
Seine Dissertation beschäftigt sich mit interethnischen Beziehungen zwischen nicht-Migranten und Migranten.

Publikationen

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