Der KI-Hype nach der Veröffentlichung von ChatGPT hat seine eigene Realität entfaltet, sodass das Thema die Gesellschaft durchdringt und omnipräsent ist. Der Einsatz von generativer KI scheint unausweichlich zu sein und wird damit auch zum Alltag in der Hochschullehre: Es wird mehr über das Wie als über das Ob diskutiert. In meinem Vortrag möchte ich dafür plädieren, dass Lehrende und Studierende „KI“ – wenn überhaupt – sehr bewusst und gezielt einsetzen. Voraussetzung dafür ist, dass die Mechanismen, die dabei wirken – technologisch und in ihrer Wirkung auf den Menschen – gut verstanden werden.
Prof. Dr. Hendrik Buschmeier ist Juniorprofessor für Digitale Linguistik an der Universität Bielefeld. In seiner Forschung beschäftigt er sich intensiv mit der empirischen und computergestützten Modellierung von Dialogphänomenen, Sprache und Multimodalität, sowie der konversationalen Interaktion zwischen Menschen und zwischen Menschen und künstlichen Agenten.