
Das Thema Nachhaltigkeit ist an der Universität Bielefeld fest im Rektorat verankert. Seit dem Sommersemester 2025 übt Prof. Dr. Dominik Schwarz das Amt als Rektoratsbeauftragter für Nachhaltigkeit aus. Darüber hinaus tragen der Kanzler und die Prorektor*innen des Rektorats sowie viele weitere Unterstützungsbereiche weiterhin zur Entwicklung und Durchführung der Nachhaltigkeitsstrategie bei.
Die Nachhaltigkeitsstrategie der Universität Bielefeld basiert auf dem Nachhaltigkeitsleitbild aus dem Jahr 2022. Dabei wird ein Ansatz verfolgt, der die unterschiedlichen Dimensionen von Nachhaltigkeit - Ökologie, Ökonomie & Soziales - in den verschiedenen Bereichen der Universität - Forschung, Studium & Lehre sowie Betrieb - implementiert.
In diesem Themenportal finden Sie Informationen zu aktuellen Projekten und Maßnahmen zum Thema Nachhaltigkeit an der Universität Bielefeld, zum vergangenen partizipativen Prozess zur Entwicklung des vorläufigen Nachhaltigkeitsleitbilds, zu Fördermöglichkeiten von Projekten mit Nachhaltigkeitsbezug sowie zu Ansprechpersonen und Möglichkeiten, Anregungen einzubringen.

Der Nachhaltigkeitspreis zeichnet herausragende Abschlussarbeiten (Bachelor- oder Masterarbeiten) aus, deren Forschungsgegenstand sich theoretisch oder praktisch mit der Erforschung nachhaltiger Entwicklung und/oder Klimafolgen(-anpassung) befasst. Die Ausschreibung umfasst ausdrücklich auch Abschlussarbeiten, die sich nicht nur mit ökologischen sondern auch ökonomischen wie sozialen Aspekten nachhaltiger Entwicklung sowie klimatischer Veränderungen befassen.
Die Ausschreibung richtet sich ausdrücklich an Studierende aller Fachbereiche. Der Preis wird im Rahmen der Fakultätsfeier am Tag für Absolvierende vergeben.
Der Preis ist dotiert mit 400€.
Die Bewerbungsphase endet am 30.09.2026.
Weitere Informationen gibt es hier.
Im April 2026 hat der Weltklimarat (IPCC) für die siebte Phase des Sachbestandsberichts einen Projektbericht veröffentlicht. Die überraschende Neuigkeit? In dem Bericht wurde vorgeschlagen, das ‚worst-case‘ Szenario für die Erderwärmung bis zum Jahr 2100 nach unten anzupassen. Anstatt, dass die Erde sich um 4,8 Grad bei einem fehlenden Klimaschutz erwärmt, sieht das ‚worst-case‘ Szenario nun 3,5 Grad Erwärmung als realistisch an.
Diese neue wissenschaftliche Einschätzung hat einzelnen Medien die Möglichkeit gegeben, die menschengemachte Klimakrise herunterzuspielen, wie Beiträge auf der sozialen Medienplattform X oder auch bei der BILD-Zeitung zeigen. Es wurde argumentiert, die Wissenschaft habe sich all die Jahre geirrt und hätte ein Problem geschaffen, das keins hätte sein müssen.
Was aber wirklich hinter dieser Einschätzung steckt: Es verdeutlicht die Tatsache, dass Klimaschutzmaßnahmen wirken! Denn durch diese Maßnahmen, wie dem Ausbau der erneuerbaren Energien und dem damit einhergehenden Abbau der fossilen Energien, wurde das ehemalige ‚worst-case‘ Szenario immer unwahrscheinlicher. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass weitere Maßnahmen jetzt nicht mehr nötig sind: Auch die aktuelle Entwicklung bringt zahlreiche Gefahren für die Menschheit mit. Denn auch das ‚best-case‘-Szenario hat sich verschlechtert. Während man im Pariser Abkommen an dem 1,5 Grad festgehalten hat, ist auch dies mittlerweile leider als unrealistisch anzusehen. Expert*innen gehen bei den momentan geleisteten Klimaschutzmaßnahmen der weltweiten Politik von einem ‚medium-case‘ aus, nach dem sich die Erde bis 2100 um ca. 2,7 Grad erwärmen soll – jetzt schon sind die Auswirkungen der Klimakrise gravierend und nehmen bei einer solchen Entwicklung nur an Kraft und Häufigkeit zu. Dieser schwerwiegenden Erwärmung kann jedoch noch immer mit effektivem Klimaschutz entgegengearbeitet werden.

Mit dem Newsletter Nachhaltigkeit informiert das Nachhaltigkeitsbüro in unregelmäßigen Abständen über aktuelle Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit an der Universität Bielefeld. Zudem erhalten Sie Informationen zu internen und externen Veranstaltungen, Förderungen (z. B. Lehr- und Forschungsförderung) sowie zu spannenden Projekten aus der Hochschul-Community rund um das Thema Nachhaltigkeit.
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...dass in den meisten Kopierräumen der Uni Toner-Sammelboxen des Herstellers Ricoh und Sammelboxen der Aktion Sammeldrache für nicht-Ricoh Toner zu finden sind? Die gesammelten Kartuschen werden in beiden Fällen nach einer Prüfung aufgearbeitet und wiederverwendet und nur für den Fall, dass sie sich nicht aufbereiten lassen, entsorgt. Für die Anschaffung der Ricoh Boxen sind die jeweiligen Bereiche / Sekretariate eigenständig verantwortlich.
Die Sammelbox der Aktion Sammeldrache kann mit einer Mail an abfallwirtschaft@uni-bielefeld.de angefragt werden.
Seit Mai 2022 unterstützt das Nachhaltigkeitsbüro die verschiedenen Aktivitäten rund um Nachhaltigkeit an der Universität.
Öffnungszeiten: Montag-Donnerstag 9:00-15:00 Uhr.
Büro: A4-104
Telefon: +49 521 106-87965
Wenn Sie Fragen klären oder Ideen und Anregungen einbringen möchten, melden Sie sich gern beim Nachhaltigkeitsbüro (nachhaltigkeitsbuero@uni-bielefeld.de). Wir vereinbaren dann gern einen (Online-)Termin im Rahmen der Nachhaltigkeitssprechstunde.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Nachhaltigkeitssprechstunde.
Mit dem Newsletter Nachhaltigkeit informiert das Nachhaltigkeitsbüro in unregelmäßigen Abständen über aktuelle Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit an der Universität Bielefeld. Zudem erhalten Sie Informationen zu internen und externen Veranstaltungen, Förderungen (z. B. Lehr- und Forschungsförderung) sowie zu spannenden Projekten aus der Hochschul-Community rund um das Thema Nachhaltigkeit.
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Seit September 2022 koordiniert das Klimaschutzmanagement, angesiedelt im Dezernat Facility Management (FM), die Klimaschutzaktivitäten der Universität und unterstützt dabei, politische Vereinbarungen zum Klimaschutz auf lokaler Ebene umzusetzen. Neben der Erstellung und Aktualisierung der Treibhausgasbilanz der Universität werden Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen durch das Klimaschutzmanagement initiiert, begleitet und evaluiert.
Kontakt: Roman Immoor, Klimaschutzmanager (roman.immoor@uni-bielefeld.de)