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  • Forschungsförderung

Förderprogramme

EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft

Mit den EXIST-Förderprogrammen können Studierende und wissenschaftliche MitarbeiterInnen finanzielle Unterstützung zur Vorbereitung ihres technologie-innovativen oder wissensbasierten Geschäftsvorhabens erhalten. Während der Förderphase begleitet die Gründungsberatung die Gründerstipendiaten bzw. -teams und übernimmt die administrative Projektdurchführung.

EXIST Gründerstipendien

Das EXIST-Gründerstipendium ist ein Förderprogramm speziell für Studierende (die mindestens die Hälfte ihres Studiums absolviert haben), Absolventinnen und Absolventen (bis zu 5 Jahre nach Abschluss bzw. Ausscheiden), Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einer Hochschule, die eine Gründungsidee in einen Businessplan umsetzen möchten.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgelegte Förderprogramm wird vom Europäischen Sozialfond kofinanziert.

Gefördert werden "innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben" und "innovative wissensbasierte Dienstleistungen", die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen.

Die Stipendiaten erhalten eine Sicherung des persönlichen Lebensunterhalts für ein Jahr (Promovierte 3.000 Euro/Monat; Absolventen mit Hochschul-Abschluß 2.500 Euro/Monat; Teammitglieder mit einem anerkannten Berufsabschluss 2.000 Euro/Monat, Studierende 1.000 Euro/Monat; Kinderzuschlag 150 Euro/Monat pro Kind). Zudem Sachausgaben bis zu 10.000 Euro bei Einzelgründungen (30.000 Euro bei Teamgründungen) und 5.000 Euro Coachingzuschüsse.

Die Hochschule unterstützt die Gründerin / den Gründer wie folgt:

sie stellt einen Mentor und einen Arbeitsplatz zur Verfügung und ermöglicht die kostenfreie Nutzung der Infrastruktur
sie verwaltet die Fördermittel.

Ihre Kontaktstelle an der Universität Bielefeld ist die Gründungsberatung.

Die Gründerin / der Gründer erhält Coachingleistungen, nimmt an einem eintägigen Gründerseminar teil und erarbeitet einen vollwertigen Businessplan. Die Gründung des Unternehmens ist während der Förderphase möglich.

Der Antrag eines EXIST-Gründerstipendiums kann nur von der Hochschule gestellt werden. Die Be- und Ausarbeitung entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Gründerin / dem Gründer. Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden.

EXIST-Forschungstransfer

Das Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer unterstützt "herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind."

Kofinanziert wird dieses vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Programm vom Europäischen Sozialfonds.

EXIST-Forschungstransfer besteht aus zwei Förderphasen. In der ersten Förderphase (Dauer 18 Monate) sollen Entwicklungsarbeiten "zum Nachweis der technischen Realisierbarkeit" durchgeführt werden, Prototypen entwickelt, der Businessplan erarbeitet und schließlich das Unternehmen (Rechtsform Kapitalgesellschaft) gegründet werden.

Anders als beim EXIST-Gründerstipendium werden hier ausschließlich Gründerteams (max. drei Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler und technische Assistentinnen/Assistenten) gefördert.

In der I. Phase werden max. vier Personalstellen und bis zu 60.000 Euro Sachausgaben finanziert. Hierzu zählen z.B. Gebrauchsgegenstände, Verbrauchsmaterial, Investitionsgüter, Schutzrechte, Marktrecherchen, Vergabe von Auträgen und Coachingmaßnahmen.

Nach 18 Monaten kann die II. Förderphase beantragt werden. Hierbei erhält das Unternehmen einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 150.000 Euro. Voraussetzung - das Unternehmen stellt eigene Mittel zur Verfügung.

Anträge können zweimal im Jahr gestellt werden (in der Regel zum 31.12. und 31.07). Die Antragsstellung in Phase I. ist zweistufig und erfolgt durch die Hochschule in enger Zusammenarbeit mit dem Gründerteam.

Ihre Kontaktstelle an der Universität Bielefeld ist die Gründungsberatung.

Anträge der II. Phase werden von dem gegründeten bzw. in Gründung befindlichen Unternehmen gestellt.

EFRE Leitmarktwettbewerbe

Forschung und Entwicklung als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung: Darum geht es bei den Leitmarktwettbewerben des OP EFRE NRW 2014-2020. Der Transfer wissenschaftlichen Know-hows in die wirtschaftliche Nutzung, die Erschließung neuer Märkte, der Abbau von Innovationshemmnissen und das Schließen der bestehenden Lücken in den Wertschöpfungsketten sind die wesentlichen Ziele der Leitmarktwettbewerbe. Im Fokus der Förderung stehen interdisziplinäre und transdisziplinäre Kooperationen, die zukunftsgerichtete und nachhaltige Strategien und Lösungen für alle relevanten Problemstellungen entwickeln. Ansprechpartnerin für die Leitmarktwettbewerbe ist die Leitmarktagentur.NRW Insgesamt acht Leitmärkte bilden das gesamte Spektrum ab, in dem Innovation gesucht ist. Dies sind:

BMWI Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm. Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig unterstützt und damit ein Beitrag zu deren Wachstum verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden. Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihnen zusammenarbeiten, erhalten Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Wesentlich für eine Bewilligung sind der technologische Innovationsgehalt sowie gute Marktchancen der geförderten FuE-Projekte. Das ZIM zielt auf mittelstandsgerechte Rahmenbedingungen und ist auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgerichtet. Die Unternehmen können Forschung und Entwicklung als Einzelprojekte durchführen oder als Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen. Darüber hinaus werden das Management und die Organisation von innovativen Unternehmensnetzwerken gefördert. Sowohl bei Kooperationsprojekten als auch bei Netzwerken unterstützt das ZIM auch internationale Partnerschaften.

Vertiefte Einstiegsinformationen sind in der übersichtlichen ZIM-Infobroschüre enthalten. Auch die ZIM-Projektträger beraten zur Förderung. Grundlage der ZIM-Förderung ist insbesondere die seit 15. April 2015 gültige Richtlinie, die hier heruntergeladen werden kann (Änderungen/Ergänzungen zur Richtlinie von 2016 und 2018).

Falls Sie einen Antrag für die Ausschreibung stellen möchten, vereinbaren Sie bitte frühzeitig einen Beratungstermin mit den Mitarbeiter_innen des Teams Transfer.

BMBF KMU Innovativ

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit der Förderinitiative KMU-innovativ unterstützt das BMBF Spitzenforschung im deutschen Mittelstand. In vielen Bereichen der Spitzenforschung sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen. Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter, verbindliche Bearbeitungsfristen geben Planungssicherheit. KMU-innovativ ist in Technologiefeldern gestartet, die für Deutschlands Zukunft besonders wichtig sind:

  • Biotechnologie
  • Elektronik; Autonomes elektrisches Fahren
  • Forschung für die zivile Sicherheit
  • Medizintechnik
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Materialforschung
  • Mensch-Technik-Interaktion
  • Photonik
  • Produktionstechnologie
  • Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Spitzenforschung bietet KMU die Chance, mit neuen Produkten und Prozessen erfolgreich im Markt zu bestehen. Bei der Erschließung neuer Märkte sind KMU besonders flexibel und schnell. Dies gilt gerade für neue Forschungsfelder, in denen Geschwindigkeit entscheidet. Die wichtigsten Impulse beispielsweise in den Bio- und Nanotechnologien kommen überwiegend aus mittelständischen Unternehmen. Auch in den Dienstleistungsbranchen sind es vor allem KMU, die in Forschung und Entwicklung investieren.

 

Über ein Einstiegsmodul werden KMU unterstützt, die bisher noch keine oder wenig Erfahrung mit dem Aufsetzen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Rahmen der BMBF-Förderung haben.

Falls Sie einen Antrag für die Ausschreibung stellen möchten, vereinbaren Sie bitte frühzeitig einen Beratungstermin mit den Mitarbeiter_innen des Teams Transfer.

BMBF VIP+: Technologische und gesellschaftliche Innovationspotenziale erschließen

Die Fördermaßnahme Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung VIP+ lädt Wissenschaftler_innen aller Disziplinen ein, aus der Welt der Forschung heraus den ersten Schritt in Richtung wirtschaftlicher Wertschöpfung oder gesellschaftlicher Anwendung zu gehen. Die Fördermaßnahme VIP+ unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, das Innovationspotenzial von Forschungsergebnissen zu prüfen und nachzuweisen sowie mögliche Anwendungsbereiche zu erschließen. So schafft VIP+ die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen zu innovativen Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen. Gleichzeitig wird das Risiko für Dritte, in die weitere Entwicklung zu investieren, verringert. Die Förderung durch VIP+ geht somit über rein fachwissenschaftliche Fragen hinaus. Sie dient dem Brückenschlag in die nachfolgende Verwertung bzw. Anwendung. Mit VIP+ werden diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro gefördert. Die themenoffene Fördermaßnahme richtet sich an Forscher_innen aus Hochschulen, aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die von Bund und Ländern gemeinsam finanziert werden, sowie aus Bundeseinrichtungen mit FuE-Aufgaben.

EFRE-Förderaufruf „NRW-Patent-Validierung”

Bewerbungsfrist: Anträge können bis zum 31. März 2019 eingereicht werden.

Ziel des Förderprogramms ist die Steigerung der Anwendungsreife von Hochschul-Erfindungen und deren anwendungsorientierte Validierung zur Verbesserung der Verwertungschancen durch Lizenzierung, Verkauf oder durch eine Ausgründung aus der Hochschule. Dies erscheint erforderlich, da Erfindungen und Patente ihrer Zeit oft so weit voraus sind, dass es den Unternehmen zu risikoreich ist, vor dem proof-of-concept in sie zu investieren. Mit diesem Förderansatz soll das Innovationspotenzial der NRW-Hochschulen gehoben und Hochschul-Know-how der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anwendung zugeführt werden. Die zu fördernden Vorhaben sollen Beiträge zur Umsetzung der NRW-Forschungsstrategie „Fortschritt NRW” leisten.

Gefördert werden können Projekte von Hochschulen (Hochschul-Erfinder/innen) zur Weiterentwicklung von Hochschul-Erfindungen/-Patenten mit relevantem Marktpotenzial. Dies umfasst sowohl die Erstellung eines proof-of-concepts wie auch die Entwicklung von Prototypen. Damit soll die Verwertung von Hochschulerfindungen und Hochschul-Knowhow, abgesichert durch Patente, unterstützt werden.

Die Fördermittel (Zuschussförderung) können für Vorhaben mit einem Förderzeitraum von längstens 24 Monaten für folgende Ausgaben beantragt werden:

  • Personalpauschalen für direkt dem Projekt zugeordnetes zusätzliches Personal in den antragstellenden Hochschulen sowie
  • Gemeinausgabenpauschalen
  • Projektspezifische Sach- und Materialausgaben
  • Investitionen sowie Ausgaben für Fremdleistungen

Das Förderprogramm „NRW-Patent-Validierung” sieht ein einstufiges Antragsverfahren vor. Auf Grundlage der Antragsunterlagen schlägt ein unabhängiges Gutachtergremium eine Auswahl von förderungswürdigen Projekten für das Bewilligungsverfahren vor. Die anschließende Bewilligung der Fördervorhaben wird von der Bezirksregierung Düsseldorf durchgeführt.

Falls Sie einen Antrag für die Ausschreibung stellen möchten, vereinbaren Sie bitte frühzeitig einen Beratungstermin.

Weitere Gründungsförderung

Förderdatenbank des Bundes

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu allen Förderprogrammen des Bundes, der Länder und der EU.

 

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft

Sie finden hier die aktuellen Sprechtage in NRW. Die Beratung der regionalen Ansprechpartner des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes ist für Kulturunternehmer und Kreative unentgeltlich.

 

European Angels Fund (EAF)

In enger Zusammenarbeit mit dem Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) wurde dieser Fonds entwickelt. Er wird zu gleichen Teilen vom Europäischen Investitionsfonds (EIF) und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie verwaltet und finanziert.

Unterstützt werden sollen mit dieser Wagnisfinanzierung junge, innovative Unternehmen.

EU-Programme zur Förderung und Ausbildung des Unternehmertums

Das "European Small Business Portal" bietet auf einer Webseite EU-Programme die u.a. über Ausbildung von Unternehmertum durch die Förderung relevanter Fähigkeiten zur Unternehmensgründung informieren bzw. diese unterstützen.