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Zen­tra­le An­lauf­stel­le Bar­rie­re­frei

Logo der ZAB, bunte Kreise mit Schriftzug Zentrale Anlaufstelle Barrierefrei
Braille-Tatstatur
© ZAB - Uni­ver­si­tät Bie­le­feld

Ge­stal­tung der Ar­beits­um­ge­bung

Braille-Tastatur und PC mit Monitor
© ZAB - Uni­ver­si­tät Bie­le­feld

Bei man­chen For­men von Be­hin­de­rung kann es er­for­der­lich sein, in­di­vi­du­el­le An­pas­sun­gen am Ar­beits­platz vor­zu­neh­men, um be­stehen­de Bar­rie­ren ab­zu­bau­en und die Basis für eine ge­lin­gen­de und gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be des*der Be­schäf­tig­ten bzw. Aus­zu­bil­den­den her­zu­stel­len. Be­hin­de­rungs­be­ding­te Her­aus­for­de­run­gen kön­nen so auf­ge­grif­fen und po­ten­ti­el­le Nach­tei­le ver­mie­den wer­den. Bar­rie­ren kön­nen z.B. durch fol­gen­de Pa­ra­me­ter ent­ste­hen: 

  • der Zu­gang zu den je­wei­li­gen Ar­beits­räu­men, zu gut er­reich­ba­ren Sa­ni­tär­an­la­gen oder der Weg vom ei­ge­nen Ar­beits­platz zur Mensa etc. sind nicht bar­rie­re­frei
  • die An­zahl der Ar­beits­plät­ze in Büros
  • Ver­hält­nis von Prä­senz­pflicht und mo­bi­ler Ar­beit
  • Lärm­be­las­tung durch na­he­ge­le­ge­ne Bau­stel­len, Ar­beits­ma­schi­nen, hoher Pu­bli­kums­ver­kehr oder häu­fi­ge und laute Ge­sprä­che in den an­gren­zen­den Räu­men etc.
  • Luft­qua­li­tät durch schlech­te Lüf­tungs­mög­lich­kei­ten der Ar­beits­räu­me, fens­ter­nah ge­le­ge­ne Rau­cher­or­te, Pol­len­be­las­tung der Cam­pu­s­um­ge­bung, All­er­ge­ne wie Staub in den Ar­beits­räu­men etc. 
  • Be­leuch­tung der Ar­beits­räu­me durch feh­len­de Mög­lich­kei­ten zur Ver­dun­ke­lung, fla­ckern­des Licht etc.
  • Hit­ze­ent­wick­lung in den Ar­beits­räu­men auf­grund der Lage und et­wai­gen Mög­lich­kei­ten zur Ver­dun­ke­lung und Küh­lung der Räume und damit häu­fig ein­her­ge­hen­de Ver­schlech­te­run­gen der Luft­qua­li­tät
  • ver­wen­de­te Bau­ma­te­ria­len, die bei man­chen Men­schen All­er­gien oder Er­kran­kun­gen aus­lö­sen oder ver­schlim­mern kön­nen

Der über­wie­gen­de Teil der oben ge­nann­ten, bei­spiel­haf­ten, Bar­rie­ren ist meist leicht durch in­di­vi­du­el­le Ver­än­de­run­gen der Ar­beits­um­ge­bung zu be­he­ben. Bei Lärm­be­las­tung kön­nen bei­spiels­wei­se Lärm­schutz­kopf­hö­rer, wie sie auch auf Bau­stel­len ver­wen­det wer­den, kos­ten­güns­tig Ab­hil­fe schaf­fen. Die Be­leuch­tungs­si­tua­ti­on ver­mag even­tu­ell be­reits durch das An­brin­gen von Gar­di­nen bar­rie­re­frei ge­stal­tet zu wer­den. 

Schwie­ri­ger ist eine Ver­än­de­rung der bau­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten. Der Ein­bau von Pol­len­schutz­git­tern oder funk­tio­nie­ren­den Ja­lou­sien im ei­ge­nen Büro kann im Ein­zel­fall er­for­der­lich und be­grün­det um­setz­bar sein. Wenn je­doch durch die bau­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten selbst, z.B. durch den ver­leg­ten Fuß­bo­den, Bar­rie­ren auf­ge­baut wer­den (z.B. da­durch, dass Krank­heits­sym­pto­me aus­ge­löst oder ver­schlim­mert wer­den oder dass star­ke Ge­rü­che ent­ste­hen, die für man­che Men­schen, vor allem bei neu­ro­lo­gi­schen Ent­wick­lungs­stö­run­gen, mas­siv be­ein­träch­ti­gend sind), soll­ten er­for­der­li­che in­di­vi­du­el­le Lö­sungs­mög­lich­kei­ten ge­mein­sam mit einer spe­zia­li­sier­ten Be­ra­tungs­stel­le sorg­fäl­tig aus­ge­lo­tet wer­den. 

Ar­beits­ort

Im Rah­men der Dienst­ver­ein­ba­run­gen (DV) zur mo­bi­len Ar­beit bzw. zur Flex­work sind für alle Be­schäf­tig­ten der Uni­ver­si­tät Bie­le­feld die Re­ge­lun­gen zu ver­pflich­ten­den Prä­senz­zei­ten auf dem Cam­pus und den Mög­lich­kei­ten, den Ar­beits­ort zeit­wei­se fle­xi­bel zu wäh­len, fest­ge­hal­ten. 

 

Die zeit­li­chen Be­dar­fe von Be­schäf­tig­ten mit Be­hin­de­rung (ab einem GdB von 30) oder einer chro­ni­schen Er­kran­kung sol­len bei den je­wei­li­gen Über­ein­kom­men zur Flex­work bzw. mo­bi­ler Ar­beit be­son­ders be­rück­sich­tigt wer­den. Be­schäf­tig­te mit einer chro­ni­schen Er­kran­kung, die nicht als Be­hin­de­rung amt­lich an­er­kannt ist, müs­sen dazu mit der In­klu­si­ons­be­auf­trag­ten der Uni­ver­si­tät Kon­takt auf­neh­men. 

Ar­beits­platz

So­fern die Art der vor­lie­gen­den Be­hin­de­rung dies er­for­dert, sol­len Be­schäf­tig­te ein Ein­zel­bü­ro auf dem Cam­pus zu­ge­wie­sen be­kom­men. Das kann bei­spiels­wei­se bei ver­schie­de­nen psy­chi­schen oder neu­ro­lo­gi­schen Er­kran­kun­gen not­wen­dig sein, aber auch bei Hör- und/oder Seh­be­hin­de­run­gen u.v.m. Das In­klu­si­ons­amt kann bei der Um­set­zung zur Un­ter­stüt­zung hin­zu­ge­zo­gen wer­den. 

Wer ist an­spruchs­be­rech­tigt?

Schwer­be­hin­der­te und ihnen gleich­ge­stell­te Be­schäf­tig­te oder Aus­zu­bil­den­de haben ge­gen­über der Uni­ver­si­tät einen Rechts­an­spruch auf eine be­darfs­ge­rech­te Ge­stal­tung der Ar­beits­um­ge­bung, wenn die Aus­wir­kun­gen der je­wei­li­gen Be­hin­de­rung in Wech­sel­wir­kung mit der Ar­beits­um­ge­bung dies er­for­dern und für die Ar­beit­ge­be­rin keine un­zu­mut­ba­re Härte dar­stel­len. Dies um­fasst auch den An­spruch auf Ein­zel­bü­ros.

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