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© ZAB - Uni­ver­si­tät Bie­le­feld

Be­wer­bung an der Uni­ver­si­tät Bie­le­feld

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„ Die Ver­trags­staa­ten an­er­ken­nen das glei­che Recht von Men­schen mit Be­hin­de­run­gen auf Ar­beit; dies be­inhal­tet das Recht auf die Mög­lich­keit, den Le­bens­un­ter­halt durch Ar­beit zu ver­die­nen, die in einem of­fe­nen, in­te­gra­ti­ven und für Men­schen mit Be­hin­de­run­gen zu­gäng­li­chen Ar­beits­markt und Ar­beits­um­feld frei ge­wählt oder an­ge­nom­men wird. Die Ver­trags­staa­ten si­chern und för­dern die Ver­wirk­li­chung des Rechts auf Ar­beit […]“ (Art. 27 Satz 1 UN-​BRK).

Auf der Seite Be­hin­de­rung of­fen­le­gen? sind In­for­ma­tio­nen rund um die Ent­schei­dung zum of­fe­nen oder nicht-​offenen Um­gang mit der ei­ge­nen Be­hin­de­rung oder Er­kran­kung zu­sam­men­ge­stellt. 

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Be­wer­ber*innen mit amt­lich an­er­kann­ter Schwer­be­hin­de­rung oder Gleich­stel­lung pro­fi­tie­ren von ge­setz­li­chen und ver­trag­li­chen Re­ge­lun­gen, die eine Be­nach­tei­li­gung auf dem Ar­beits­markt ver­hin­dern sol­len. 

Die Uni­ver­si­tät Bie­le­feld ist Ar­beit­ge­be­rin im Öf­fent­li­chen Dienst des Lan­des NRW und un­ter­liegt damit der Pflicht, auf we­nigs­tens 5% ihrer Ar­beits­plät­ze schwer­be­hin­der­te bzw. gleich­ge­stell­te Men­schen zu be­schäf­tig­ten. Frau­en sind hier­bei be­son­ders zu be­rück­sich­ti­gen. Zu­sätz­lich hat sich die Uni­ver­si­tät Bie­le­feld mit dem Rah­men­ver­trag für gute Be­schäf­ti­gungs­be­din­gun­gen (PDF) dazu ver­pflich­tet, fach­lich ge­eig­ne­te Be­wer­ber*innen über diese Min­dest­quo­te hin­aus ein­zu­stel­len. 

Aus die­sen Ver­pflich­tun­gen re­sul­tie­ren u.a. Vor­ga­ben, die bei der Be­wer­bung von schwer­be­hin­der­ten und ihnen gleich­ge­stell­ten Men­schen zu be­rück­sich­ti­gen sind. Für zu­künf­ti­ge Ar­beit­neh­mer*innen sind diese Re­ge­lun­gen ins­be­son­de­re bei der Frage re­le­vant, ob sie eine Be­hin­de­rung oder chro­ni­sche Er­kran­kung in ihrer Be­wer­bung an­ge­ben möch­ten oder nicht. 

Schwer­be­hin­de­rung oder Gleich­stel­lung im Be­wer­bungs­ver­fah­ren

Be­wer­ber*innen auf öf­fent­lich aus­ge­schrie­be­ne Stel­len an der Uni­ver­si­tät Bie­le­feld ent­schei­den grund­sätz­lich frei­wil­lig, ob sie im Be­wer­bungs­pro­zess eine Be­hin­de­rung of­fen­le­gen. Es gibt nur we­ni­ge Aus­nah­men, die zu einer Of­fen­ba­rung ver­pflich­ten. 

Eine Of­fen­le­gung kann je­doch nütz­lich sein, wenn Be­wer­ber*innen schwer­be­hin­dert mit einem GdB ab 50 oder gleich­ge­stellt mit einem GdB von 30 oder 40 sind. In die­sem Fall ist die Ar­beit­ge­be­rin dazu ver­pflich­tet, schwer­be­hin­der­te bzw. gleich­ge­stell­te Men­schen zu einem Vor­stel­lungs­ge­spräch ein­zu­la­den, so­fern der*die Be­wer­ber*in die fach­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für die aus­ge­schrie­be­ne Tä­tig­keit groß­zü­gig er­füllt.

Möch­ten Be­wer­ber*innen von die­ser Re­ge­lung Ge­brauch ma­chen, müs­sen sie ihre Be­hin­de­rung ent­we­der im An­schrei­ben oder im Le­bens­lauf auf­füh­ren. Hier­zu reicht es, den Grad der Be­hin­de­rung und ge­ge­be­nen­falls die Gleich­stel­lung zu be­nen­nen, Dia­gno­sen müs­sen nicht an­ge­ge­ben wer­den. Den Be­wer­bungs­un­ter­la­gen muss als Nach­weis ent­we­der eine Kopie des Schwer­be­hin­der­ten­aus­wei­ses oder des Gleich­stel­lungs­be­scheids bei­gefügt wer­den. 

Für be­hin­de­rungs­be­ding­te Mo­di­fi­ka­tio­nen beim Vor­stel­lungs­ge­spräch, z.B. der Be­reit­stel­lung einer in­duk­ti­ve Hör­an­la­ge oder ein bar­rie­re­frei­er Zu­gang zum Ge­sprächs­raum, ist die Uni­ver­si­tät zu­stän­dig. Be­wer­ber*innen mit ent­spre­chen­dem Be­darf müs­sen die­sen der Uni­ver­si­tät recht­zei­tig mit­tei­len.

Be­wer­ber*innen, die chro­nisch krank bzw. von Be­hin­de­rung be­droht ohne amt­lich fest­ge­stellt Be­hin­de­rung sind, fal­len nicht unter die oben ge­nann­ten Re­ge­lun­gen. 

Soll­ten Be­wer­ber*innen mit einem GdB von 30 oder 40 eine Gleich­stel­lung an­stre­ben, so kann der Gleich­stel­lungs­an­trag auch im Zuge eines lau­fen­den Bewerbungs-​ oder Ein­stel­lungs­ver­fah­rens ge­stellt wer­den. 

In­for­ma­ti­on und Be­tei­li­gung der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung

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Die Uni­ver­si­tät ist als Ar­beit­ge­be­rin des öf­fent­li­chen Diens­tes dazu ver­pflich­tet, un­mit­tel­bar nach Be­wer­bungs­ein­gang die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung (SBV) und den zu­stän­di­gen Per­so­nal­rat zu in­for­mie­ren, ob Be­wer­bun­gen von Men­schen mit Be­hin­de­rung ein­ge­gan­gen sind. Dies gilt für in­ter­ne eben­so wie für öf­fent­lich aus­ge­schrie­be­ne Stel­len­be­set­zungs­ver­fah­ren. 

So­fern schwer­be­hin­der­te oder gleich­ge­stell­te Be­wer­ber*innen am Be­wer­bungs­ver­fah­ren teil­neh­men, darf die SBV alle ent­schei­dungs­re­le­van­ten Un­ter­la­gen ein­se­hen. Dazu ge­hö­ren nicht nur die Be­wer­bungs­un­ter­la­gen der schwer­be­hin­der­ten bzw. gleich­ge­stell­ten Be­wer­ber*innen son­dern auch die er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen zur Be­ur­tei­lung der fach­li­chen Eig­nung nicht-​behinderter Mit­be­wer­ber*innen. 

Die SBV hat das Recht, im Be­wer­bungs­ver­fah­ren an allen Vorstellungs-​, Abschluss-​ und Ent­schei­dungs­ge­sprä­chen teil­zu­neh­men. Au­ßer­dem kann sie Stel­lung­nah­men zu den schwer­be­hin­der­ten bzw. gleich­ge­stell­ten Be­wer­ber*innen ab­ge­ben, so­fern diese eine Be­tei­li­gung der SBV nicht aus­drück­lich ab­leh­nen.

Wird ein*e schwer­be­hin­der­te*r bzw. gleich­ge­stell­te*r Be­wer­ber*in nach dem Vor­stel­lungs­ge­spräch nicht ein­ge­stellt, muss die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung der Ab­sa­ge zu­stim­men. Au­ßer­dem muss der*die Kan­di­at*in von der Uni­ver­si­tät schrift­lich eine be­grün­de­te Ab­leh­nung er­hal­ten.

Grund­sätz­lich sind schwer­be­hin­der­te oder gleich­ge­stell­te Be­wer­ber*innen bei sonst glei­cher Eig­nung aber be­vor­zugt ein­zu­stel­len. Be­reits mit der Ein­stel­lungs­zu­sa­ge muss die Uni­ver­si­tät et­waig er­for­der­li­che Maß­nah­men für eine be­hin­der­ten­ge­rech­te Ar­beits­platz­ge­stal­tung, z.B. die Aus­stat­tung des Ar­beits­plat­zes mit as­sis­ti­ven Tech­no­lo­gien, ver­an­las­sen und hier­bei die Ver­trau­ens­per­son der schwer­be­hin­der­ten Men­schen oder ihre Stell­ver­tre­ter*innen ein­bin­den. 

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