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EMSE-Netzwerk

Unabhängiges, institutionen- und länderübergreifendes Netzwerk zur „empiriegestützten Schulentwicklung"

Weltkarte aus Fäden und Nägeln
© Emilie Nowak
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Aktuelles

Umzug der EMSE-Website

Aufgrund einer technischen Umstellung ist die Website des EMSE-Netzwerks nun auf den Webservern der Universität Bielefeld verortet.

30. EMSE-Tagung in Stuttgart

Am 9. und 10. Dezember 2021 richtet das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) virtuell die 30. EMSE-Tagung aus, zum Thema „Nutzung von Daten zur Qualitätsentwicklung im schulischen Bereich“. Es erwartet Sie ein umfassendes Programm (PDF). Die Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 5.12.2021 möglich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen intensiven Austausch!

Mit den besten Grüßen von

Peter Dobbelstein, Martin Heinrich & Ulrich Steffens (im Namen des EMSE-Netzwerks) & Alexandra Dehmel (im Namen des lokalen Organisationsteams am IBBW)

Emse-Netzwerk - Empiriegestützte Schulentwicklung

Das EMSE-Netzwerk besteht seit 2004. Es entstand im Zuge der damals aufgekommenen internationalen und nationalen Vergleichsuntersuchungen (maßgeblich PISA) sowie einer zunehmenden Erfassung empirisch orientierter Daten über Schule und Unterricht (insbesondere Lernstandserhebungen, Schulinspektionen, Schulevaluationen). Anliegen der Beteiligten war es dabei, den Fachleuten in den Handlungsfeldern empirisch orientierter Bildungsplanung und Schulentwicklung in den Bildungsverwaltungen der Bundesländer, insbesondere in den Landesinstituten und Qualitätseinrichtungen der Länder, Raum zu geben, sich über neueste Erkenntnisse empirischer Bildungsforschung auszutauschen und über mögliche Maßnahmen beraten zu können. (Die genannten Einrichtungen haben in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Arbeitstraditionen und von daher auch ganz unterschiedliche Bezeichnungen. Im Interesse einer Vereinfachung empfehlen wir, von „Landesinstituten“ zu sprechen.)
 
Seitdem wurden in bislang 29 Veranstaltungen im halbjährlichen Turnus in zweitägigen Fachtagungen bzw. Workshops von ca. 80 bis 120 Personen aktuelle Forschungsergebnisse rezipiert und im Hinblick auf praktische Konsequenzen erörtert, Ansätze und Verfahren empirisch orientierter Schul- und Unterrichtsentwicklung in den Bundesländern vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht. Pandemiebedingt mussten weitere Fachtagungen bereits mehrfach verschoben werden. Die 30. Tagung ist nunmehr für Dezember 2021 geplant (siehe auch „Aktuelles“); Gastgeber wird das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) sein.
 
Im Netzwerk wirken inzwischen Mitarbeitende aus allen Landesinstituten und aus vielen Kultus- und Schulministerien mit, Mitarbeitende aus wissenschaftlichen Instituten, verschiedenen Stiftungen sowie Fachleute aus dem BMBF und der KMK-Geschäftsstelle und seit Beginn das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB, Berlin) und das Data Processing Center (DPC, Hamburg).
 
Kennzeichnend ist die informelle Struktur des Netzwerkes: Zu den Tagungen lädt abwechselnd ein gastgebendes Institut ein, im Regelfall ein Landesinstitut, in Einzelfällen auch eine Kultusbehörde oder ein wissenschaftliches Institut einer Hochschule. Um die organisatorischen Abläufe und inhaltlichen Abstimmungen des Netzwerkes kümmern sich drei Koordinatoren (siehe „Organisation“), sie verständigen sich mit den Gastgebern über Tagungsprogramme, erkunden die thematischen Anliegen, sprechen Referentinnen und Referenten an u.a.m.
 
Die EMSE-Tagungen werden auf der EMSE-Homepage (www.emse-netzwerk.de) in Form von Power-Point-Präsentationen, (in einzelnen Fällen auch) Manuskripten und Handouts der Referentinnen und Referenten dokumentiert. Darüber hinaus werden Ergebnisse aus den Arbeits- und Diskussionsprozessen auch in Form von „Positionspapieren“ festgehalten (siehe „Hintergrundsmaterial“), so das EMSE Positionspapier im Jahr 2006 zu zentralen standardisierten Lernstandserhebungen (https://tinyurl.com/1wonskny) und im Jahr 2008 zum Thema „Nutzung und Nutzen von Schulrückmeldungen im Rahmen standardisierter Lernstandserhebungen / Vergleichsarbeiten“ sowie ein Diskussionspapier zum Wissenstransfer (Steffens, Heinrich & Dobbelstein, 2016).

Eine Beschreibung zum ursprünglichen Anliegen des EMSE-Netzwerkes finden Sie hier.


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