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Com­mu­nities of Prac­ti­ce

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Campus der Universität Bielefeld
© Uni­ver­si­tät Bie­le­feld
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Ko­or­di­na­tor*innen


														Prof. Dr. Berenike Herrmann
													 (Photo)

Prof. Dr. Be­re­ni­ke Herr­mann

Te­le­fon
+49 521 106-​67194
Raum
UHG U6-​122

														Prof. Dr. Silke Schwandt
													 (Photo)

Prof. Dr. Silke Schwandt

Te­le­fon
+49 521 106-​3245
Raum
Ge­bäu­de X A3-​218

														Prof. Dr. Oliver Böhm-Kasper
													 (Photo)

Prof. Dr. Oli­ver Böhm-​Kasper

Pro­fes­sur für Er­zie­hungs­wis­sen­schaft mit dem Schwer­punkt Quan­ti­ta­ti­ve Me­tho­den em­pi­ri­scher So­zi­al­for­schung

Te­le­fon
+49 521 106-​4356
Raum
Ge­bäu­de Z Z3-​110

Data Li­ter­a­cy

Bild Community of Practice Data Literacy
Grup­pen­fo­to CoP Data Li­ter­a­cy | Foto: © Uni­ver­si­tät Bie­le­feld/Su­san­ne Frei­tag

Diese Com­mu­ni­ty of Prac­ti­ce (CoP) zielt auf die Ver­mitt­lung und den Er­werb von „Data Li­ter­a­cy“ ab. Der Be­griff be­schreibt die Fä­hig­keit, Daten zu sam­meln, zu ver­wal­ten, aus­zu­wer­ten, zu in­ter­pre­tie­ren und an­zu­wen­den; immer ver­bun­den mit einer kri­ti­schen Re­fle­xi­on der Vor­aus­set­zun­gen und Ziele. In der CoP soll die in­ter­dis­zi­pli­nä­re und kol­la­bo­ra­ti­ve Zu­sam­men­ar­beit von Stu­die­ren­den und Leh­ren­den in pro­jekt­för­mig kon­zi­pier­ten Lehr­ver­an­stal­tun­gen eta­bliert wer­den. Das Thema Data Li­ter­a­cy bie­tet zahl­rei­che An­knüp­fungs­punk­te für rea­li­täts­na­he Fra­ge­stel­lun­gen und pro­jekt­ori­en­tier­te Ar­beits­for­men. Es ist damit ein guter Ein­stieg in die Ent­wick­lung in­no­va­ti­ver Lehr­for­ma­te, die sich fä­cher­über­grei­fend ein­set­zen las­sen.

Zu­sam­men­ar­beit in der Com­mu­ni­ty of Prac­ti­ce

Unter Data Li­ter­a­cy ver­steht man die Fä­hig­keit, Daten auf kri­ti­sche Art und Weise zu sam­meln, zu ma­na­gen, zu be­wer­ten und an­zu­wen­den. Um ein Be­wusst­sein für die dis­zi­plin­über­grei­fen­de Not­wen­dig­keit diese Fer­tig­kei­ten zu för­dern, ent­wi­ckelt die CoP di­gi­ta­le Selbst­lern­ein­hei­ten, die in den be­tei­lig­ten Stu­di­en­gän­gen im­ple­men­tiert und über die Uni­ver­si­tät Bie­le­feld hin­aus ver­öf­fent­licht wer­den kön­nen. So soll auch in Stu­di­en­gän­gen, die sich in der Regel bis­lang nicht mit Da­ten­kom­pe­ten­zen be­fasst haben, Data Li­ter­a­cy im wis­sen­schaft­li­chen Ar­bei­ten ver­an­kert wer­den. Un­ter­schie­den wird dabei zwi­schen all­ge­mei­ner und do­mä­nen­spe­zi­fi­scher Data Li­ter­a­cy, die in enger Ver­zah­nung mo­du­liert wer­den.

Für die Ver­mitt­lung von Data Li­ter­a­cy wer­den neben der Pro­duk­ti­on von di­gi­ta­len Selbst­lern­ein­hei­ten auch kon­kre­te Ein­satz­sze­na­ri­en er­probt. Auf­bau­end auf dem Data Life Cycle wer­den kon­kre­te Kon­zep­tua­li­sie­run­gen von all­ge­mei­ner und do­mä­nen­spe­zi­scher Data Li­ter­a­cy ent­wi­ckelt. Die An­wen­dung fin­det im Rah­men von Lehr­ver­an­stal­tun­gen statt, wo diese in einem ite­ra­ti­ven Pro­zess re­flek­tiert und als for­schungs­ori­en­tier­te Lehr­res­sour­cen wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Hier­zu wer­den Cur­ri­cu­la über­ar­bei­tet, um Data Li­ter­a­cy in den Stu­di­en­gän­gen zu ver­an­kern. 

Au­ßer­dem fin­det durch For­ma­te wie Work­shops, Ha­cka­thons und Vor­trä­ge ein kon­ti­nu­ier­li­cher, in­ter­dis­zi­pli­nä­rer Aus­tausch statt, der de­zi­diert auch die in­ter­es­sier­te (Stadt-​)Öf­fent­lich­keit ein­be­zieht.

Som­mer­se­mes­ter 2025

Gut Er­me­ling­hoff im Müns­ter­land. Me­tho­den zur Er­schlie­ßung eines Fa­mi­li­en­ar­chivs (S)

Silke Schwandt

Im Se­mi­nar wer­den wir his­to­ri­sches Ma­te­ri­al aus dem Fa­mi­li­en­ar­chiv Er­me­ling­hoff er­schlie­ßen und dazu di­gi­ta­le Me­tho­den nut­zen. Grund­la­ge für die Tran­skrip­ti­on des Ma­te­ri­als aus dem 18. und 19. Jahr­hun­dert wird die au­to­ma­ti­sche Hand­schrif­ten­er­ken­nung sein, die Tran­skri­bus zur Ver­fü­gung stellt. Au­ßer­dem wer­den zu ein­zel­nen Tex­ten und Text­samm­lun­gen im Se­mi­nar Kom­men­ta­re er­stellt und dann zu­sam­men mit den Tran­skrip­tio­nen auf einer di­gi­ta­len Platt­form der Öf­fent­lich­keit zur Ver­fü­gung ge­stellt.

Ge­schich­te schrei­ben mit Daten. Data Sto­ries in der Ge­schichts­wis­sen­schaft (S)

Silke Schwandt

Daten sind in un­se­rer ge­gen­wär­ti­gen Welt immer mehr von Be­deu­tung. Gleich­zei­tig wer­den sie als ge­ge­ben und ob­jek­tiv wahr­ge­nom­men, weil sie Ent­schei­dungs­pro­zes­se auf ver­schie­de­nen Ebe­nen der Ge­sell­schaft steu­ern. Als His­to­ri­ker*innen sind wir auf­ge­ru­fen, auch die Pro­zes­se der Ge­gen­wart kri­tisch in den Blick zu neh­men. Das will die­ses Se­mi­nar tun, in dem der kri­ti­sche Um­gang mit Daten an­hand der Er­stel­lung von Data Sto­ries ein­ge­übt wer­den sol­len.
Wir wer­den uns mit Me­tho­den des Text Mi­ning für his­to­ri­sche Quel­len be­schäf­ti­gen und ge­mein­sam Data Sto­ries ent­wi­ckeln, die diese Daten mit Hilfe von Vi­sua­li­sie­run­gen nar­ra­ti­vie­ren.

Se­kun­där­da­ten­ana­ly­se für For­schungs­pro­jekt oder Mas­ter­ar­beit (S)

Oli­ver Böhm-​Kasper

Im Rah­men des For­schungs­pro­jek­tes im Mas­ter­stu­di­en­gang oder bei Er­stel­lung einer em­pi­ri­schen Mas­ter­ar­beit müs­sen nicht immer zwin­gend ei­ge­ne Daten (so­ge­nann­te Pri­mär­da­ten) er­ho­ben und ana­ly­siert wer­den. Durch die wach­sen­de in­ter­net­ge­stütz­te Be­reit­stel­lung von um­fang­rei­chen Da­ten­sät­zen aus Sozial-​ und Bil­dungs­for­schung kön­nen Stu­die­ren­de al­ter­na­tiv auch auf Se­kun­där­da­ten zu­grei­fen und diese für ei­ge­ne Fra­ge­stel­lun­gen aus­wer­ten. Im Se­mi­nar sol­len ent­spre­chen­de Quel­len von Se­kun­där­da­ten ge­sich­tet, hin­sicht­lich ihrer er­zie­hungs­wis­sen­schaft­li­chen Re­le­vanz be­wer­tet und mit­tels sta­tis­ti­scher Ana­ly­se­soft­ware bei­spiel­haft aus­ge­wer­tet wer­den.

Lesen, Ana­ly­sie­ren, In­ter­pre­tie­ren. KI in Literatur-​ und Sprach­wis­sen­schaft (S)

Be­re­ni­ke Herr­mann und Sina Za­rieß

Die­ses Se­mi­nar ist auf der Schnitt­stel­le zwi­schen Literatur-​ und Sprach­wis­sen­schaft an­ge­sie­delt. Es führt ein in An­wen­dun­gen so­ge­nann­ter "Künst­li­cher In­tel­li­genz" bei der wis­sen­schaft­li­chen Un­ter­su­chung li­te­ra­ri­scher und nicht­li­te­ra­ri­scher Texte.
Aus­ge­hend von einer Ein­füh­rung in den Auf­bau von Chat­bots wie ChatG­PT und gro­ßer Sprach­mo­del­le (Large Lan­guage Mo­dels) wer­den wir an­hand prak­ti­scher Übun­gen er­for­schen, wie diese An­wen­dun­gen Prak­ti­ken des Lesen, Ana­ly­sie­rens und In­ter­pre­tie­rens un­ter­stüt­zen kön­nen.
Die prak­ti­sche Ar­beit wird fort­lau­fend re­flek­tiert, um den Nut­zen und die Gren­zen diese noch immer neu­ar­ti­gen Res­sour­cen genau um­reis­sen zu kön­nen.

Li­te­ra­tur­ge­schich­te(n) er­zäh­len. Data Sto­ries in der Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft (S)

Be­re­ni­ke Herr­mann

Daten sind uns in der Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft vor allem ver­traut, wenn es um Epo­chen­ein­ord­nun­gen und Autor*in­nen­bio­gra­phien geht. Gleich­zei­tig sind die Schlag­wor­te „Da­ta­fi­ca­ti­on“ und Di­gi­ta­li­sie­rung in aller Munde: Daten, die als ‚ob­jek­tiv‘ und ‚ge­ge­ben‘ wahr­ge­nom­men wer­den, steu­ern Ent­schei­dungs­pro­zes­se auf ver­schie­de­nen Ebe­nen der Ge­sell­schaft. Eine Da­ten­deu­tungs­kom­pe­tenz scheint heut­zu­ta­ge auch jen­seits von Big Tech er­stre­bens­wert.

Die­ses Se­mi­nar führt, aus­ge­hend von einer kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Da­ten­be­griff, in die Mög­lich­kei­ten einer da­ten­ba­sier­ten Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft ein. Wir be­schäf­ti­gen uns mit li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Daten auch über ka­len­da­ri­sche Ein­ord­nun­gen hin­aus: Mit li­te­ra­ri­schen Wer­ken und ihren Be­stand­tei­len, mit Re­zep­ti­ons­zeug­nis­sen und Le­se­spu­ren --- und mit so­ge­nann­ten Me­ta­da­ten, d.h. In­for­ma­tio­nen über Werke, die unter an­de­rem in Bi­blio­theks­ka­ta­lo­gen ge­sam­melt wer­den.

Im prak­ti­schen Teil des Se­mi­nars üben wir den Um­gang mit li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Daten an­hand der Er­stel­lung von Data Sto­ries ein. Dabei be­schäf­ti­gen wir uns mit Me­tho­den des Text Mi­ning für li­te­ra­ri­sche Texte und ent­wi­ckeln ge­mein­sam Data Sto­ries, die diese Daten mit Hilfe von Vi­sua­li­sie­run­gen nar­ra­ti­vie­ren. Aus­ge­hend von di­gi­ta­len Li­te­ra­tur­kor­po­ra adres­sie­ren wir so ei­ner­seits Fra­gen zu li­te­ra­tur­his­to­ri­schem Wan­del ("Li­te­ra­tur­ge­schich­te"), an­de­rer­seits aber auch wei­te­re Mög­lich­kei­ten der Nar­ra­ti­vie­rung von li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Daten ("Li­te­ra­tur­ge­schich­ten").

Win­ter­se­mes­ter 2024/2025

Per­spek­ti­ven­ver­net­zen­der Sach­un­ter­richt I (S)

Da­nie­la Sellmann-​Risse und Da­ni­el Bran­dau 

Das Fach Sach­un­ter­richt eig­net sich durch sei­nen viel­per­spek­ti­vi­schen Cha­rak­ter be­son­ders dazu, sich mit kom­ple­xen The­men der nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung, wie zum Bei­spiel der Kli­ma­kri­se, aus­ein­an­der­zu­set­zen. In die­ser Ver­an­stal­tung wer­den wir unter An­wen­dung per­spek­ti­ven­spe­zi­fi­scher und per­spek­ti­ven­über­grei­fen­der Denk-, Arbeits-​ und Hand­lungs­wei­sen Phä­no­me­ne im The­men­feld Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung ge­mein­sam fach­lich und fach­di­dak­tisch de­kon­stru­ie­ren und un­ter­su­chen. Dabei nut­zen wir ins­be­son­de­re his­to­ri­sche und na­tur­wis­sen­schaft­li­che Zu­gän­ge. Das Se­mi­nar soll die Stu­die­ren­den so in ihrem Pro­fes­sio­na­li­sie­rungs­pro­zess un­ter­stüt­zen.

Gut Er­me­ling­hoff im Müns­ter­land. Me­tho­den zur Er­schlie­ßung eines Fa­mi­li­en­ar­chivs (S)

Silke Schwandt

Im Se­mi­nar wer­den wir his­to­ri­sches Ma­te­ri­al aus dem Fa­mi­li­en­ar­chiv Er­me­ling­hoff er­schlie­ßen und dazu di­gi­ta­le Me­tho­den nut­zen. Grund­la­ge für die Tran­skrip­ti­on des Ma­te­ri­als aus dem 18. und 19. Jahr­hun­dert wird die au­to­ma­ti­sche Hand­schrif­ten­er­ken­nung sein, die Tran­skri­bus zur Ver­fü­gung stellt. Au­ßer­dem wer­den zu ein­zel­nen Tex­ten und Text­samm­lun­gen im Se­mi­nar Kom­men­ta­re er­stellt und dann zu­sam­men mit den Tran­skrip­tio­nen auf einer di­gi­ta­len Platt­form der Öf­fent­lich­keit zur Ver­fü­gung ge­stellt.

For­schen, Han­deln und Ge­stal­ten in der Welt der Daten (V)

Oli­ver Böhm-​Casper, Silke Schwandt, Pia Gaus­ling, Chris­tia­ne Fuchs, Lisa Kris­ti­na de Vries, Ka­tha­ri­na Weiß, Zaza So­phie Loui­se Zin­del

Ak­tu­el­le Kri­sen wie die Kli­ma­kri­se und die Corona-​Pandemie ver­wei­sen auf den in der Po­li­tik und Öf­fent­lich­keit wahr­ge­nom­me­nen hohen Stel­len­wert von Daten und da­ten­ba­sie­ren­den Ent­schei­dun­gen. In die­ser zu­neh­mend auf Daten und Evi­denz von Er­kennt­nis­sen be­zo­ge­nen Lebens-​ und Ar­beits­welt ge­hö­ren zur um­fas­sen­den ge­sell­schaft­li­chen Teil­ha­be die Fä­hig­kei­ten, den In­for­ma­ti­ons­wert von Daten zu ken­nen, plan­voll mit ihnen um­zu­ge­hen sowie Daten für ei­ge­ne (be­ruf­li­che) Ent­schei­dun­gen ziel­ge­rich­tet ein­set­zen zu kön­nen. An die­ser Stel­le knüpft die in­ter­dis­zi­pli­nä­re Ring­vor­le­sung „For­schen, Han­deln und Ge­stal­ten in der Welt der Daten” an. Ziel ist es, den Stu­die­ren­den den Um­gang mit Daten so­wohl aus einer ge­sell­schafts­po­li­ti­schen als auch aus einer wis­sen­schaft­li­chen Per­spek­ti­ve näher zu brin­gen.

Hier­zu wird das Thema „Daten“ vor dem Hin­ter­grund un­ter­schied­li­cher Dis­zi­pli­nen (z.B. Erziehungs-​, Geschichts-​ und Rechts­wis­sen­schaft, So­zio­lo­gie und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten sowie Na­tur­wis­sen­schaf­ten/Tech­nik) und Pra­xis­be­rei­che be­han­delt. Neben der Frage nach der ge­sell­schaft­li­chen und po­li­ti­schen Di­men­si­on von Daten (bspw. Künst­li­che In­tel­li­genz, epi­de­mio­lo­gi­sche Fra­gen) sol­len eben­falls Aspek­te des Da­ten­schut­zes und -​zugangs (z.B. für stu­den­ti­sche For­schungs­pro­jek­te) sowie mög­li­che Ana­ly­se­tools in der Vor­le­sung the­ma­ti­siert wer­den. Die ent­spre­chen­den in­halt­li­chen Bei­trä­ge der im eKVV ge­nann­ten Ver­ant­wort­li­chen wer­den zudem durch Gast­do­zent*innen aus der For­schung und der Pra­xis er­gänzt. Ins­ge­samt sol­len den Stu­die­ren­den im Rah­men einer fa­kul­täts­über­grei­fen­den Data Li­ter­a­cy Edu­ca­ti­on Da­ten­kom­pe­ten­zen so­wohl auf einer theo­re­ti­schen Ebene ver­mit­telt als auch ein di­rek­ter An­wen­dungs­be­zug mit­tels Hands-​on-Übungen er­mög­licht wer­den.

Ein­füh­rung in die quan­ti­ta­ti­ven For­schungs­me­tho­den (V)

Oli­ver Böhm-​Kasper

Die Vor­le­sung gibt eine an­wen­dungs­ori­en­tier­te Ein­füh­rung in die quan­ti­ta­ti­ven For­schungs­me­tho­den der Er­zie­hungs­wis­sen­schaft. Dabei wird der ide­al­ty­pi­sche For­schungs­pro­zess in sei­nen Di­men­sio­nen vor­ge­stellt und an­hand von Bei­spie­len nach­voll­zieh­bar kon­kre­ti­siert.

Se­kun­där­da­ten­ana­ly­se für For­schungs­pro­jekt oder Mas­ter­ar­beit (S) (MA-EW)

Oli­ver Böhm-​Kasper

Im Rah­men des For­schungs­pro­jek­tes im Mas­ter­stu­di­en­gang oder bei Er­stel­lung einer em­pi­ri­schen Mas­ter­ar­beit müs­sen nicht immer zwin­gend ei­ge­ne Daten (so­ge­nann­te Pri­mär­da­ten) er­ho­ben und ana­ly­siert wer­den. Durch die wach­sen­de in­ter­net­ge­stütz­te Be­reit­stel­lung von um­fang­rei­chen Da­ten­sät­zen aus Sozial-​ und Bil­dungs­for­schung kön­nen Stu­die­ren­de al­ter­na­tiv auch auf Se­kun­där­da­ten zu­grei­fen und diese für ei­ge­ne Fra­ge­stel­lun­gen aus­wer­ten. Im Se­mi­nar sol­len ent­spre­chen­de Quel­len von Se­kun­där­da­ten ge­sich­tet, hin­sicht­lich ihrer er­zie­hungs­wis­sen­schaft­li­chen Re­le­vanz be­wer­tet und mit­tels sta­tis­ti­scher Ana­ly­se­soft­ware bei­spiel­haft aus­ge­wer­tet wer­den.

Quan­ti­ta­tiv for­schen in der Er­zie­hungs­wis­sen­schaft: De­signs, Ana­ly­se­ver­fah­ren und In­ter­pre­ta­ti­on (S) (MA-EW)

Oli­ver Böhm-​Kasper

Im Se­mi­nar wird aus­ge­hend von den Be­dürf­nis­sen der Stu­die­ren­den (spe­zi­ell in Vor­be­rei­tung des For­schungs­pro­jek­tes im Mas­ter­stu­di­en­gang) eine Wie­der­ho­lung und Ver­tie­fung der grund­le­gen­den Kennt­nis­se zur Durch­füh­rung ei­ge­ner quantitativ-​empirischer Un­ter­su­chun­gen ver­mit­telt. In der ers­ten Se­mi­nar­sit­zung wer­den die ent­spre­chen­den In­hal­te ge­sam­melt und ein dar­auf auf­bau­en­der Se­mi­nar­plan ge­mein­sam ge­stal­tet.

Som­mer­se­mes­ter 2024

Effi Briest, di­gi­tal ent­schlüs­selt (S)

Marie-​Christine Bou­cher

Effi Briest zählt zu den be­deu­tends­ten Wer­ken des spä­ten 19. Jahr­hun­derts und wird als Ge­sell­schafts­ro­man und als Teil des poe­ti­schen Rea­lis­mus de­fi­niert. In die­sem Se­mi­nar set­zen wir uns auf Basis die­ses zen­tra­len Tex­tes mit The­men, Mo­ti­ven und Sym­bo­len des deut­schen Rea­lis­mus und des Ge­sell­schafts­ro­mans aus­ein­an­der. Das Close Rea­ding des Ro­mans wird durch di­gi­ta­le Tools und Me­tho­den er­gänzt, die das Lesen und Ver­ste­hen von kom­ple­xen li­te­ra­ri­schen Tex­ten er­leich­tern. An­schlie­ßend wer­den wir auch di­gi­ta­le Werk­zeu­ge er­pro­ben, die das wis­sen­schaft­li­che Re­cher­chie­ren und Schrei­ben un­ter­stüt­zen.

Ka­no­ni­sche Texte mit di­gi­ta­len und ana­lo­gen Mit­teln lesen: Rea­lis­mus und Na­tu­ra­lis­mus (S)

Be­re­ni­ke Her­mann und Ma­rei­ke Gro­nich

Zu den schul­re­le­van­ten Aspek­ten der Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft ge­hört in be­son­de­rem Maß die Kennt­nis ein­schlä­gi­ger, ka­no­ni­scher Texte und deren kri­ti­sche, aber immer auch ori­en­tie­ren­de Lek­tü­re. Die zen­tra­le li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­li­che Pra­xis des «Le­sens» stellt auch hier eine zen­tra­le Ge­lenk­stel­le dar: recht for­ma­le text­be­zo­ge­ne Ana­ly­se­ver­fah­ren ste­hen neben eher sub­jek­ti­ven Deu­tun­gen und der Kon­tex­tua­li­sie­rung etwa durch (his­to­ri­sches) Gat­tungs­wis­sen und Poe­ti­ken, aber auch Sozial-​ und Kul­tur­ge­schich­te. Nicht zu­letzt er­gän­zen neu­er­dings auch di­gi­ta­le und quan­ti­ta­ti­ve Tech­ni­ken die Le­se­pra­xis – etwa durch das «Di­stant Rea­ding» grö­ße­rer di­gi­ta­ler Kor­po­ra und kol­la­bo­ra­ti­ve An­no­ta­tio­nen von Stil­mit­teln, Su­jets oder Hand­lungs­ele­men­ten, die auf einen ana­ly­ti­schen Kon­sens ab­zie­len oder da­nach fra­gen, wo die­ser viel­leicht nicht gut mög­lich ist.

Per­spek­ti­ven­ver­net­zen­der Sach­un­ter­richt I (S)

Da­nie­la Sellmann-​Risse und Da­ni­el Bran­dau 

Das Fach Sach­un­ter­richt eig­net sich durch sei­nen viel­per­spek­ti­vi­schen Cha­rak­ter be­son­ders dazu, sich mit kom­ple­xen The­men der nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung, wie zum Bei­spiel der Kli­ma­kri­se, aus­ein­an­der­zu­set­zen. In die­ser Ver­an­stal­tung wer­den wir unter An­wen­dung per­spek­ti­ven­spe­zi­fi­scher und per­spek­ti­ven­über­grei­fen­der Denk-, Arbeits-​ und Hand­lungs­wei­sen Phä­no­me­ne im The­men­feld Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung ge­mein­sam fach­lich und fach­di­dak­tisch de­kon­stru­ie­ren und un­ter­su­chen. Dabei nut­zen wir ins­be­son­de­re his­to­ri­sche und na­tur­wis­sen­schaft­li­che Zu­gän­ge. Das Se­mi­nar soll die Stu­die­ren­den so in ihrem Pro­fes­sio­na­li­sie­rungs­pro­zess un­ter­stüt­zen.

 

Win­ter­se­mes­ter 2023/2024

For­schen, Han­deln und Ge­stal­ten in der Welt der Daten (V)  

Oli­ver Böhm-​Kasper, Silke Schwandt, Pia Gaus­ling, Chris­tia­ne Fuchs, Lisa Kris­ti­na de Vries, Mar­cel Ge­man­der, Ka­tha­ri­na Weiß und Frau Zaza So­phie Loui­se Zin­del

Ak­tu­el­le Kri­sen wie die Kli­ma­kri­se und die Corona-​Pandemie ver­wei­sen auf den in der Po­li­tik und Öf­fent­lich­keit wahr­ge­nom­me­nen hohen Stel­len­wert von Daten und da­ten­ba­sie­ren­den Ent­schei­dun­gen. In die­ser zu­neh­mend auf Daten und Evi­denz von Er­kennt­nis­sen be­zo­ge­nen Lebens-​ und Ar­beits­welt ge­hö­ren zur um­fas­sen­den ge­sell­schaft­li­chen Teil­ha­be die Fä­hig­kei­ten, den In­for­ma­ti­ons­wert von Daten zu ken­nen, plan­voll mit ihnen um­zu­ge­hen sowie Daten für ei­ge­ne (be­ruf­li­che) Ent­schei­dun­gen ziel­ge­rich­tet ein­set­zen zu kön­nen. An die­ser Stel­le knüpft die in­ter­dis­zi­pli­nä­re Ring­vor­le­sung „For­schen, Han­deln und Ge­stal­ten in der Welt der Daten” an. Ziel ist es, den Stu­die­ren­den den Um­gang mit Daten so­wohl aus einer ge­sell­schafts­po­li­ti­schen als auch aus einer wis­sen­schaft­li­chen Per­spek­ti­ve näher zu brin­gen.  Hier­zu wird das Thema „Daten“ vor dem Hin­ter­grund un­ter­schied­li­cher Dis­zi­pli­nen (z.B. Erziehungs-​, Geschichts-​ und Rechts­wis­sen­schaft, So­zio­lo­gie und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten sowie Na­tur­wis­sen­schaf­ten/Tech­nik) und Pra­xis­be­rei­che be­han­delt.  Neben der Frage nach der ge­sell­schaft­li­chen und po­li­ti­schen Di­men­si­on von Daten (bspw. Künst­li­che In­tel­li­genz, epi­de­mio­lo­gi­sche Fra­gen) sol­len eben­falls Aspek­te des Da­ten­schut­zes und -​zugangs (z.B. für stu­den­ti­sche For­schungs­pro­jek­te) sowie mög­li­che Ana­ly­se­tools in der Vor­le­sung the­ma­ti­siert wer­den.

 

Ein­füh­rung in die qua­li­ta­ti­ven For­schungs­me­tho­den (V)   ​

Chris­ti­ne Dem­mer 

In der Vor­le­sung wird in die Grund­la­gen qua­li­ta­ti­ver So­zi­al­for­schung ein­ge­führt und ein Über­blick über ver­schie­de­ne For­schungs­an­sät­ze und -​methoden ge­ge­ben. In einem ers­ten Schritt wer­den eine Cha­rak­te­ri­sie­rung qua­li­ta­ti­ver So­zi­al­for­schung in Ab­gren­zung zu den quan­ti­fi­zie­ren­den An­sät­zen vor­ge­nom­men, Ziele qua­li­ta­ti­ver For­schung auf­ge­grif­fen sowie ethi­sche Fra­gen von For­schung be­han­delt.

 

Ein­füh­rung in die quan­ti­ta­ti­ven For­schungs­me­tho­den (S)

Marc Bie­ne­feld

Ziel des Se­mi­nars ist eine erste Aus­ein­an­der­set­zung mit den Grund­la­gen quan­ti­ta­ti­ver So­zi­al­for­schung. Ge­gen­stand des Se­mi­nars sind folg­lich eine Her­an­füh­rung an den zen­tra­len Be­grif­fen qua­li­ta­ti­ver So­zi­al­for­schung, wis­sen­schafts­theo­re­ti­sche Grund­la­gen, for­schungs­ethi­sche Fra­gen, Un­ter­schied­li­chen Sam­plings­tra­te­gien sowie den gän­gigs­ten Tech­ni­ken der Da­ten­ge­win­nung, -​aufbereitung und -​auswertung.

 

Von der Da­ten­ana­ly­se zur Da­ten­ge­schich­te – Da­ten­ana­ly­se­er­geb­nis­se adres­sa­ten­ge­recht kom­mu­ni­zie­ren (S)  

Mar­cel Ge­man­der und Ka­tha­ri­na Weiß

Ak­tu­ell ver­deut­li­chen ge­sell­schaft­li­che De­bat­ten zu Corona-​Pandemie und Kli­ma­wan­del, wie wich­tig die adres­sa­ten­ge­rech­te und ziel­grup­pen­spe­zi­fi­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on von Da­ten­ana­ly­se­er­geb­nis­sen für die brei­te Öf­fent­lich­keit und po­li­ti­sche Ent­schei­dungs­trä­ger*innen ist. Ziel des Blended-​Learning Kur­ses mit asyn­chro­nen und syn­chro­nen An­tei­len ist es, Data Sto­ry­tel­ling so­wohl auf theo­re­ti­scher als auch auf prak­ti­scher Ebene zu ver­mit­teln. Einem Flipped-​Classroom-Ansatz fol­gend, er­wer­ben Teil­neh­mer*innen zu­nächst mit Hilfe von Selbst­lern­ein­hei­ten Grund­la­gen in den für Data Sto­ry­tel­ling zen­tra­len Be­rei­chen Da­ten­vi­sua­li­sie­rung und Sto­ry­tel­ling und ver­tie­fen idea­ler­wei­se vor­han­de­ne Vor­kennt­nis­se im Be­reich der quan­ti­ta­ti­ven Da­ten­ana­ly­se. In der an­schlie­ßen­den syn­chro­nen Pra­xis­pha­se er­stel­len Teil­neh­mer*innen in in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Teams ei­ge­ne Da­ten­ge­schich­ten auf Basis of­fe­ner Da­ten­sät­ze der Stadt Bie­le­feld. Diese kol­la­bo­ra­ti­ve Ar­beits­pha­se wird tu­to­ri­ell und mit Da­ten­ex­pert*innen aus un­ter­schied­li­chen Dis­zi­pli­nen un­ter­stützt. Teil­neh­mer*innen wer­den nach er­folg­rei­chem Peer-​Assessment ihrer Da­ten­ge­schich­te die Mög­lich­keit haben, sie auf der Platt­form der Data Story Cen­ter der Uni­ver­si­tät Bie­le­feld zu ver­öf­fent­li­chen.

 

Ein­füh­rung in die quan­ti­ta­ti­ven For­schungs­me­tho­den (V)

Oli­ver Böhm-​Kasper 

Die Vor­le­sung gibt eine an­wen­dungs­ori­en­tier­te Ein­füh­rung in die quan­ti­ta­ti­ven For­schungs­me­tho­den der Er­zie­hungs­wis­sen­schaft.

 

Ent­wick­lungs­ro­man und Gen­der. Li­te­ra­tur­his­to­ri­sche und er­zie­hungs­wis­sen­schaft­li­che Per­spek­ti­ven mit­tels Mixed Me­thods (S) 

Be­re­ni­ke Her­mann und Oli­ver Böhm-​Kasper

In die­sem in­ter­dis­zi­pli­när kon­zi­pier­ten Se­mi­nar zum Thema Ent­wick­lungs­ro­man und Gen­der wer­den wir li­te­ra­tur­his­to­ri­sche und er­zie­hungs­wis­sen­schaft­li­che Per­spek­ti­ven dis­ku­tie­ren, wobei kom­pu­ta­tio­nel­le Mixed Me­thods der Text­ana­ly­se ein in­no­va­ti­ves Ana­ly­se­instru­men­ta­ri­um dar­stel­len.

 

Win­ter School  “Fake News, Media Edu­ca­ti­on and Di­gi­tal Li­ter­a­cy“ (BS) 

Cris­ti­na Po­pes­cu 

A se­cond viral phe­no­me­non fol­lo­wed the out­break of COVID-​19 world­wi­de at the be­gin­ning of 2020, na­me­ly an “in­for­ma­ti­on epi­de­mic”. It mixed fears, ru­mours, mis­in­for­ma­ti­on, fake news, and other con­spi­ra­cy theo­ries, both in tra­di­tio­nal and on­line media. The new “in­fo­de­mic” re­af­fir­med the need for so­cial and edu­ca­tio­nal re­spon­ses to the con­tem­pora­ry cri­sis of knowledge-​making. What is then the role of schools and edu­ca­tors in these "un­cer­tain times"? Which chal­len­ges do child­ren, young peop­le and their fa­mi­lies face while ex­plo­ring the di­gi­tal en­vi­ron­ments? How could edu­ca­ti­on for de­mo­cra­cy be im­pro­ved? Drawing from re­cent in­ter­na­tio­nal re­se­arch in edu­ca­ti­on and so­cial sci­en­ces, this block se­mi­nar ex­plo­res the me­cha­nisms of “fake news” pro­duc­tion and cir­cu­la­ti­on in tra­di­tio­nal and di­gi­tal media. It also fo­cu­ses on media edu­ca­ti­on, by ex­plai­ning the func­tio­n­ing of tra­di­tio­nal (mass) media, the pro­ces­ses of news pro­duc­tion, and their role for de­mo­cra­ci­es. Fi­nal­ly, the se­mi­nar al­lows to de­ve­lop cri­ti­cal thin­king skills while fin­ding and using di­gi­tal con­t­ents.​

 

  Der Bil­dungs­ro­man. Neue Per­spek­ti­ven auf eine li­te­ra­tur­ge­schicht­li­che In­no­va­ti­on (S) 

Marie-​Christine Bou­cher 

Der Bil­dungs­ro­man ist eine etwas sper­ri­ge Gat­tung, die wir uns in die­sem Se­mi­nar er­schlie­ßen wol­len. An­hand von Close Rea­dings aus­ge­wähl­ter Texte wer­den die for­ma­len und in­halt­li­chen Merk­ma­le die­ser als spe­zi­fisch deutsch gel­ten­den Li­te­ra­tur­gat­tung er­ar­bei­tet, und Zu­ord­nungs­pro­ble­me re­flek­tiert. Die­sen Zu­griff wer­den wir an­schlie­ßend um ein­fa­che Me­tho­den des Di­stant Rea­ding er­gän­zen. Hier­bei wer­den der Auf­bau eines Kor­pus für die com­pu­ter­ge­stütz­te Text­ana­ly­se und die Ent­wick­lung von Fra­ge­stel­lun­gen für grö­ße­re Text­kor­po­ra pro­ble­ma­ti­siert.

 

  Legal Theo­ry in the Di­gi­tal World (S) 

Pedro Sche­rer de Mello Al­ei­xo 

The con­cept of law, ju­di­cial decision-​making, and the ethi­cal eva­lua­ti­on of va­rious in­stan­tia­ti­ons of the legal phe­no­me­non lie at the cen­ter of gra­vi­ty of legal theo­ry. The im­por­tance of these is­su­es is not me­re­ly spe­cu­la­ti­ve; they carry si­gni­fi­cant prac­ti­cal re­per­cus­sions. De­pen­ding on the con­cept of law upheld, one will be faced with dif­fe­rent legal sys­tems with re­spect to the same po­li­ti­cal com­mu­ni­ty. After all, if mo­ra­li­ty in­ter­fe­res with what counts as law, the very com­po­si­ti­on and con­tent of the re­spec­ti­ve nor­ma­ti­ve re­per­toire un­der­goes chan­ge. Dif­fe­rent con­cepts of law also im­pact the theo­ry of legal in­ter­pre­ta­ti­on. Fi­nal­ly, ethi­cal eva­lua­ti­on is an in­e­s­capa­ble com­po­nent of the re­flec­ted and re­spon­si­ble en­ga­ge­ment with di­ver­se ma­ni­fes­ta­ti­ons of the legal phe­no­me­non, such as, for examp­le, to which in­sti­tu­tio­nal ac­tors should fall the com­pe­tence to crea­te new legal norms, solve cer­tain legal con­flicts, im­po­se sanc­tions of the most va­ried kinds, etc. Legal con­cepts - whe­ther they con­cern the law its­elf, legal in­ter­pre­ta­ti­on, or any other ma­ni­fes­ta­ti­ons of the legal land­s­cape - are not im­mu­ta­ble, nor should they arise from the mere opini­ons of scholars de­di­ca­ted to their ana­ly­sis. The pre­sent world is going th­rough a se­ries of breath­ta­king trans­for­ma­ti­ons, es­pe­cial­ly those brought about by new di­gi­tal tech­no­lo­gies such as ar­ti­fi­cial in­tel­li­gence. This al­rea­dy im­pacts, and will im­pact even more – for­mal­ly and sub­stan­tive­ly – legal de­cis­i­on ma­king and the me­cha­nisms of co­er­ci­on and in­ter­fe­rence with the be­ha­vio­ral pre­fe­ren­ces of the peop­le ad­dres­sed by the law. The re­ver­be­ra­ti­ons of the gro­wing in­flu­ence of new di­gi­tal tech­no­lo­gies not only re­qui­re ethi­cal eva­lua­ti­on but will also be felt in the con­cept of law, the mas­te­ry of which is not only in­dis­pensable for a re­flec­ted and re­spon­si­ble legal prac­ti­ce, but also for the very self-​understanding of con­tem­pora­ry and fu­ture so­cie­ty. After all, even though it has been and re­mains de­cis­i­ve in pro­mo­ting large-​scale in­justi­ces th­roug­hout his­to­ry, law is the so­cial ar­ti­fact that ul­ti­ma­te­ly makes ci­vi­liza­ti­on pos­si­ble. The cour­se aims to fos­ter the un­der­stan­ding of legal theo­ry in the di­gi­tal world to na­vi­ga­te di­gi­tal mi­ne­fields such as the use of al­go­rithms in the draf­ting of le­gis­la­ti­on, the in­vol­vement of ar­ti­fi­cial in­tel­li­gence in ju­di­cial decision-​making as well as the ethi­cal app­rai­sal of di­gi­tal sur­veil­lan­ce. 

 

Legal Tech (V) 

Paul Schra­der 

Die Ver­an­stal­tung ist adres­siert an in­ter­es­sier­te Stu­die­ren­de der Rechts­wis­sen­schaft mit dem Stu­di­en­ziel Staats­examen (Be­fä­hi­gung zum Rich­ter­amt). Der in­halt­li­che Fokus liegt auf dem fä­cher­über­grei­fend an­ge­leg­ten Ver­ständ­nis der Aus­wir­kun­gen der Di­gi­ta­li­sie­rung auf das Recht. In der Ver­an­stal­tung wer­den die für das Stu­di­um gemäß § 7 II JAG NRW zu be­rück­sich­ti­gen­den In­hal­te des Stu­di­ums an­ge­bo­ten, kon­kret: „die recht­spre­chen­de, ver­wal­ten­de und rechts­be­ra­ten­de Pra­xis ein­schließ­lich der hier­für er­for­der­li­chen Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen wie di­gi­ta­le Kom­pe­tenz“. Ein­zel­ne (ak­tu­ell neue) Ge­schäfts­mo­del­le oder ein­zel­ne (kürz­lich) höchst­rich­ter­lich ent­schie­de­ne punk­tu­el­le Rechts­fra­gen bil­den nicht den Ein­stieg in die Ver­an­stal­tung. Sie wer­den erst gegen Ende der Ver­an­stal­tung be­spro­chen. Im Vor­der­grund ste­hen die Struk­tu­ren und Grund­la­gen (so­wohl tech­ni­sche (d.h. die tat­säch­li­chen Grund­la­gen) als auch die recht­li­chen, ins­be­son­de­re die rechts­me­tho­di­schen Grund­la­gen), die die­sen Ent­wick­lun­gen zu­grun­de lie­gen.

Som­mer­se­mes­ter 2023

  • Theo­rien der Di­gi­tal Hu­ma­nities (S)  
    Silke Schwandt und Be­re­ni­ke Her­mann
    Die­ses Se­mi­nar wid­met sich der Frage nach „Theo­rie“ in den Di­gi­tal Hu­ma­nities (DH). Die Di­gi­tal Hu­ma­nities sind ein in­ter­dis­zi­pli­nä­res Clus­ter ganz un­ter­schied­li­cher Fä­cher, zu denen die Geschichts-​ und die Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft ei­ner­seits, an­de­rer­seits aber u.a. Data Sci­ence und Sta­tis­tik ge­hö­ren. Wäh­rend frühe DH-​Positionen ein „Ende der Theo­rie“ an­ge­sichts gro­ßer di­gi­ta­ler Da­ten­men­gen aus­rie­fen, wer­den im Ge­gen­zug die Er­geb­nis­se di­gi­ta­ler Stu­di­en von vie­len Geis­tes­wis­sen­schaft­ler*innen nach wie vor äu­ßerst kri­tisch be­äugt. Blei­ben sie nicht hin­ter den teils sehr an­spruchs­vol­len geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Theo­rie­mo­del­len zu­rück? Zwi­schen bei­den Ex­tre­men ste­hen die for­ma­li­sie­ren­den und be­wusst re­duk­tio­nis­ti­schen Mo­del­lie­run­gen der em­pi­ri­schen So­zi­al­wis­sen­schaf­ten. Mit un­se­rem Se­mi­nar bli­cken wir in beide Rich­tun­gen.
     
  • Hein­rich von Kleist im Kon­text. Neue li­te­ra­tur­his­to­ri­sche Zu­gän­ge (S)
    Be­re­ni­ke Her­mann
    Das Se­mi­nar be­schäf­tigt sich mit dem Werk und Werk­kon­text Hein­rich von Kleists. Um die "sper­ri­ge" Rolle Kleists in der Li­te­ra­tur­ge­schich­te näher zu un­ter­su­chen, wer­den seine Texte li­te­ra­tur­his­to­risch kon­te­xua­li­siert und zudem auf Inhalts-​ und Stil­ebe­ne mit an­de­ren zeit­ge­nös­si­schen Tex­ten ver­gli­chen. Dabei kom­men Ver­fah­ren des Close und Di­stant Rea­ding zum Ein­satz.
     
  • Stil­ana­ly­se. Kom­pu­ta­tio­nel­le und her­me­neu­ti­sche An­sät­ze (S)
    Be­re­ni­ke Her­mann und Sina Zar­rieß
    In die­sem Se­mi­nar be­schäf­ti­gen wir uns aus in­ter­dis­zi­pli­nä­rer Per­spek­ti­ve zwi­schen Com­pu­ter­lin­gu­is­tik und Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft mit «Stil». «Stil» ist zu­nächst ein All­tags­be­griff. Zu­gleich aber han­delt es sich um eine Grund­ka­te­go­rie der Text­wis­sen­schaf­ten – zum einen ist «Stil» in li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Text­ana­ly­sen und In­ter­pre­ta­tio­nen ganz selbst­ver­ständ­lich, wenn es um die Merk­ma­le des Schrei­bens be­stimm­ter Autor*innen, Epo­chen und Gat­tun­gen geht. Zum an­de­ren be­schäf­tigt sich die Com­pu­ter­lin­gu­is­tik mit Au­tor­schafts­er­ken­nung, dem «sty­listic fin­ger­print», und Sti­lo­me­trie, wobei über­wach­te wie un­über­wach­te Me­tho­den des ma­schi­nel­len Ler­nens und der Da­ten­ana­ly­se zum Ein­satz kom­men (z.B. Clus­te­ring oder Text­klas­si­fi­ka­ti­on).
     
  • Von Sie­gern und Ver­lie­rern - Ana­ly­se his­to­ri­scher Wahl­da­ten (S)
    Silke Schwandt, Oli­ver Böhm-​Kasper und Yvonne Er­hardt
    In die­sem in­ter­dis­zi­pli­när zu­sam­men­ge­setz­ten Se­mi­nar (Stu­die­ren­de und Leh­ren­de aus Geschichts-​ und Er­zie­hungs­wis­sen­schaft) sol­len his­to­ri­sche Wahl­da­ten ana­ly­siert und die dar­aus ab­leit­ba­ren In­for­ma­tio­nen in Form einer Data Story aus ge­schicht­li­cher und so­zi­al­wis­sen­schaft­li­cher Per­spek­ti­ve prä­sen­tiert wer­den. Für die Da­ten­ana­ly­se nut­zen wir im Se­mi­nar das Open-​Source-Programm R bzw. die frei ver­füg­ba­re Soft­ware RStu­dio/ posit.

  • Mit Emma durch den Da­ten­dschun­gel. Wie er­stel­le ich eine em­pi­ri­sche Haus-/Qua­li­fi­ka­ti­ons­ar­beit? (BS)
    Oli­ver Böhm-​Kasper und Yvonne Er­hardt
    Im Se­mi­nar wer­den die Stu­die­ren­den ge­mein­sam mit ihrer vir­tu­el­len Kom­mi­li­to­nin Emma das not­wen­di­ge Wis­sen er­wer­ben, um selb­stän­dig em­pi­ri­sche Haus- oder Qua­li­fi­ka­ti­ons­ar­bei­ten durch­füh­ren zu kön­nen. Aus­ge­hend von der Fra­gen, ob eine Haus- oder Qua­li­fi­ka­ti­ons­ar­beit eher daten-​ oder theo­rien­ori­en­tiert ge­stal­tet sein soll, ler­nen die Stu­die­ren­den, wo sie Daten für ei­ge­ne Ana­ly­sen fin­den kön­nen, wie diese Daten com­pu­ter­ba­siert aus­ge­wer­tet wer­den, wel­che Arten von Vi­sua­li­sie­run­gen sinn­voll sind und wie die dar­aus ge­won­ne­nen Er­kennt­nis­se dar­ge­stellt und dis­ku­tiert wer­den.


 

Win­ter­se­mes­ter 2022/23

  • Fan Fic­tion (S)
    Alan van Beek
    Die Ver­an­stal­tung be­schäf­tigt sich mit trans­for­ma­ti­ven Wer­ken. Die Ge­schich­te der Fan Fic­tion wird dis­ku­tiert. Fan Fic­tion auf un­ter­schied­li­chen Por­ta­len wer­den li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­lich ana­ly­siert und Kom­pe­ten­zen der Di­gi­tal Li­ter­a­cy wer­den ge­stärkt.
     
  • Stil und Sti­lis­tik (S)
    Be­re­ni­ke Her­mann
    Die­ses per zoom in Zu­sam­men­ar­beit mit der Uni­ver­si­tät Basel durch­ge­führ­te Block­se­mi­nar gibt zu­nächst einen kon­den­sier­ten Über­blick über Stil­theo­rien und Zu­gän­ge, um dann in an­ge­wand­ter Mixed Methods-​Analyse aus­ge­wähl­te li­te­ra­ri­sche Werke mit­tels Close und Di­stant Rea­ding auf ver­schie­de­ne Aspek­te ihres Stils zu un­ter­su­chen. Hermeneutisch-​analytische Text­ar­beit wird dabei mit ein­fach zu er­ler­nen­den Me­tho­den der Di­gi­ta­len Geis­tes­wis­sen­schaf­ten er­gänzt, um auch grö­ße­re Text­men­gen ver­glei­chend zu ana­ly­sie­ren.
     
  • Mit Emma durch den Da­ten­dschun­gel. Wie er­stel­le ich eine em­pi­ri­sche Haus-/Qua­li­fi­ka­ti­ons­ar­beit? (BS)
    Oli­ver Böhm-​Kasper, Yvonne Er­hardt
    Im Se­mi­nar wer­den die Stu­die­ren­den ge­mein­sam mit ihrer vir­tu­el­len Kom­mi­li­to­nin Emma das not­wen­di­ge Wis­sen er­wer­ben, um selb­stän­dig em­pi­ri­sche Haus- oder Qua­li­fi­ka­ti­ons­ar­bei­ten durch­füh­ren zu kön­nen. Die Stu­die­ren­den ler­nen, wo sie Daten für ei­ge­ne Ana­ly­sen fin­den kön­nen, wie diese Daten com­pu­ter­ba­siert aus­ge­wer­tet wer­den, wel­che Arten von Vi­sua­li­sie­run­gen sinn­voll sind und wie die dar­aus ge­won­ne­nen Er­kennt­nis­se dar­ge­stellt und dis­ku­tiert wer­den.
     
  • Wie kann ich of­fe­ne Daten für mein For­schungs­pro­jekt und/ oder die Master-​Arbeit nut­zen? (S)
    Oli­ver Böhm-​Kasper
    Eine Al­ter­na­ti­ve zur ei­ge­nen Da­ten­er­he­bung stellt die Nut­zung vor­han­de­ner und frei ver­füg­ba­rer Daten (Open Data, pu­blic use files, So­cial Media Data) dar. So kön­nen bspw. kom­mu­na­le Daten aus Bie­le­feld, Da­ten­sät­ze re­prä­sen­ta­ti­ver, deutsch­land­wei­ter Um­fra­gen, Twitter-​Tweets oder You­Tube Kom­men­ta­re für je ei­ge­ne Fra­ge­stel­lun­gen aus­ge­wer­tet wer­den. Im Se­mi­nar wer­den die ver­schie­de­nen Da­ten­quel­len vor­ge­stellt und Aus­wer­tungs­sze­na­ri­en dis­ku­tiert.
     
  • For­schen, Han­deln und Ge­stal­ten in der Welt der Daten (V)
    Oli­ver Böhm-​Kasper, Silke Schwandt, Ka­tha­ri­na Weiß u.a.

    Ziel ist es, den Stu­die­ren­den den Um­gang mit Daten so­wohl aus einer ge­sell­schafts­po­li­ti­schen als auch aus einer wis­sen­schaft­li­chen Per­spek­ti­ve näher zu brin­gen. Hier­zu wird das Thema „Daten“ vor dem Hin­ter­grund un­ter­schied­li­cher Dis­zi­pli­nen (z.B. Erziehungs-​, Geschichts-​ und Rechts­wis­sen­schaft, So­zio­lo­gie und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten sowie Na­tur­wis­sen­schaf­ten/Tech­nik) und Pra­xis­be­rei­che be­han­delt.

 

Som­mer­se­mes­ter 2022

Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Rah­men der in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Pro­jekt­zu­sam­men­ar­beit

In Ver­ant­wor­tung der CoP or­ga­ni­sier­tes Modul in der in­di­vi­du­el­len Er­gän­zung

  • Data Li­ter­a­cy - Kul­tur­tech­nik des 21. Jahr­hun­derts (Modul)
    Das Modul be­inhal­tet eine dis­zi­plin­über­grei­fen­de Ver­mitt­lung von Da­ten­kom­pe­ten­zen, um Stu­die­ren­de aller Fä­cher für den Um­gang mit Daten zu qua­li­fi­zie­ren. Hier­zu ge­hö­ren die Fä­hig­kei­ten, den In­for­ma­ti­ons­wert von Daten zu ken­nen, plan­voll mit ihnen um­zu­ge­hen sowie Daten für (be­ruf­li­che) Ent­schei­dun­gen ziel­ge­rich­tet ein­set­zen zu kön­nen. Eben­falls wer­den Kennt­nis­se des Da­ten­schut­zes und der Da­ten­ethik er­wor­ben sowie das kri­ti­sche Hin­ter­fra­gen und Be­wer­ten von Daten(-​analysen) ge­för­dert.

Ger­ma­nis­tik

Ge­schichts­wis­sen­schaft

Sach­un­ter­richts­di­dak­tik Bio­lo­gie

Ehe­ma­li­ge Be­tei­lig­te


 

Di­gi­tal Li­ter­a­cy mit ChatG­PT: Kom­pe­ten­zen zum Um­gang mit di­gi­ta­len Tex­ten

Ein Bei­trag von James Wiebe und He­le­na Stahl­schmidt

Unter die­sem Titel hat Prof. Dr. An­dre­as Witt am 17.06.2024 einen Work­shop und eine Lec­tu­re ge­ge­ben. Eine Her­aus­for­de­rung in den Geis­tes­wis­sen­schaf­ten ist der Um­gang mit gro­ßen Da­ten­men­gen In die­sen Ver­an­stal­tun­gen wurde das Sprach­mo­dell ChatGBT als leis­tungs­star­kes In­stru­ment zur För­de­rung der Di­gi­tal Li­ter­a­cy vor­ge­stellt. (wei­ter­le­sen)

Workshop-​Rückschau - Di­stant Rea­ding in Li­tera­ry Stu­dies. An In­tro­duc­tion to Tools for Data Li­ter­a­cy. Bie­le­feld, 7. De­zem­ber 2022

Ein Bei­trag von Robin-​M. Aust

›Das Di­gi­ta­le ist aus den Literatur-​, Kultur-​ und Geis­tes­wis­sen­schaf­ten in­zwi­schen nicht mehr weg­zu­den­ken.‹ Auch, wenn die­ser Satz glei­cher­ma­ßen phra­sen­haft da­her­kommt wie der Be­griff des ›Di­gi­ta­len‹ un­be­stimmt ist, haf­tet ihm viel Wah­res an. Das lässt sich leicht an der Viel­zahl von di­gi­tal ge­ne­rier­ten Kunst­wer­ken und der mo­men­ta­nen Po­pu­la­ri­tät von Text-​KIs wie ChatG­PT be­le­gen – eben­so aber auch an Ta­gun­gen zu Aspek­ten der Netz­kul­tur, Ein­füh­rungs­bän­den zu Me­tho­den der Di­gi­tal Hu­ma­nities oder dem ver­meint­li­chen ›Re­vi­val‹ der em­pi­ri­schen, dies­mal di­gi­tal ge­stütz­ten Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft. Kurz­um: Kunst, Öf­fent­lich­keit und For­schung haben neu­er­dings ein un­bän­di­ges In­ter­es­se am Di­gi­ta­len, sei­nen Er­zeug­nis­sen und sei­nen Po­ten­zia­len. Um di­rekt ein – zum Thema pas­sen­des – text­sta­tis­ti­sches, wenn­gleich nicht re­prä­sen­ta­ti­ves Bei­spiel zur Un­ter­maue­rung die­ser These zu lie­fern: Im Ge­samt­pro­gramm des Ger­ma­nis­ten­ta­ges 2022 fin­det sich der Be­griff ›her­me­neut*‹ 37 mal, ›ge­gen­wart*‹ 45 mal, ›mit­tel­al­ter*‹ 60 mal, ›dis­kurs*‹ 84 und ›di­gi­tal*‹ 85 mal. (wei­ter­le­sen)

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Bild Community of Practice Data Literacy
Gruppenfoto CoP Data Literacy | Foto: © Universität Bielefeld/Susanne Freitag

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