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Allgemeine Programmhinweise

Das Programm gliedert sich in zwei Bausteine. Der erste Baustein umfasst verschiedene Lehrveranstaltungen bestehend aus einem Grundlagen- und einem Schwerpunktbereich. Hinzu kommt die Möglichkeit einer Vertiefung, bei der die Studierenden zwischen zwei Veranstaltungen wählen können. 

Der zweite Baustein des Programms befasst sich mit dem Thema Berufsorientierung und beinhaltet Methodentrainings und Workshops zur beruflichen Orientierung, ein Praktikum mit anschließender Erstellung eines Berichtes und die Teilnahme an einem Kolloquium, bei dem Praktiker und Praktikerinnen aus der Wirtschaft von ihrer Tätigkeit berichten.


Programmaufbau

Die folgenden Informationen zum Programm finden Sie unter Downloads noch einmal als PDF zum Herunterladen.

Überblick
  Inhalte Leistungspunkte
Rahmenveranstaltung

Begrüßungsveranstaltung

 

Grundlagen

(Sommersemester)

BWL für Nichtökonomen

2

Schwerpunkte

(Wintersemester)

Personalmanagement

Marketing

Veranstaltungsmanagement

Unternehmensberatung

4

Berufsorientierung

(Sommer- und Wintersemester)

Workshops zur beruflichen Orientierung und Methodentrainings

Kolloquium

Praktikum im gewählten Schwerpunkt + Erstellung eines Praktikumsberichts

12

Vertiefung

(Sommer- und Wintersemester)

Business English

Betriebswirtschaftslehre II

2

1. Grundlagen (Sommersemester)

Die Vorlesung "Einführung in die Betriebswirtschaftslehre" bietet eine Einführung in die wesentlichen betriebswirtschaftlichen Begriffe, Konzepte und Denkweisen.
Die Methodik wirtschaftswissenschaftlichen Argumentierens wird durch die Diskussion ausgewählter betriebswirtschaftlicher Kernprobleme verdeutlicht. Gleichzeitig wird ein Einblick in die verschiedenen Disziplinen der BWL geboten. Die Vorlesung umfasst 2 SWS.

2. Schwerpunkte (Wintersemester)

Im Anschluss an das Grundlagenmodul sollen zwei Veranstaltungen à 2 SWS aus folgenden Funktionsbereichen gewählt werden:

In der Veranstaltung "Veranstaltungsmanagement" werden relevante Grundkenntnisse vermittelt: Welche Planungsschritte sind bei der Durchführung von kleinen und großen Events erforderlich? Welche spezifischen Kompetenzen sind in diesen Tätigkeitsfeldern unabdingbar?

Im Rahmen der Veranstaltung "Marketing" können sich die Teilnehmenden mit Fragen wie beispielsweise der Funktionsweise von Marketing, dem Wecken von Kundenbedürfnissen oder der Kundenbindung über Marken auseinander setzen. Themen wie quantitative und qualitative Marktforschung, Zielgruppenbildung oder Distributionsentscheidungen sind ebenfalls wichtige Aspekte des Themas Marketing.

In der Veranstaltung "Personalmanagement" geht es zum einen um einen Überblick über die Grundlagen des Personalmanagements, zum anderen um aktuelle Fragen wie beispielsweise Arbeitszeitmanagement, die Bedeutung erhöhter Flexibilitätserfordernisse und veränderter Lebensentwürfe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen.

Die Veranstaltung "Unternehmensberatung" bietet einen Einblick in dieses Arbeitsfeld von einer Situationsanalyse bis zur Zielformulierung für ein Beratungsprojekt sowie der Konzeptentwicklung und -präsentation. Auch das Coaching, die Mithilfe bei der Umsetzung des Konzepts, und das Maßnahmencontrolling sind wichtige Aspekte der Unternehmensberatung.

3. Berufsorientierung (Sommer- und Wintersemester)

Dieser Baustein dient der Unterstützung des Bewerbungsprozesses durch Workshops zur beruflichen Orientierung und Methodentrainings. Zusätzlich erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Kolloquium die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu gewinnen und erste Kontakte zu Firmen herzustellen.
Zur weiteren Schärfung des individuellen Qualifikationsprofils soll ein Praktikum im gewählten Schwerpunktbereich absolviert werden. Im optimalen Fall kann dies der erste Schritt in den konkreten Berufseinstieg sein. Das Praktikum wird in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Wintersemester absolviert. (In Einzelfällen ist es auch möglich, das Praktikum studienbegleitend durchzuführen. Dies muss aber im Vorfeld mit der Programmorganisation abgesprochen werden.)
Ein Praktikum, das vor Programmbeginn absolviert wurde, kann leider nicht angerechnet werden. Das Praktikum umfasst mindestens 8 Wochen (ca. 300 Stunden, je nach tariflich vereinbarter Wochenarbeitszeit). Es wird in einem der Funktionsbereiche des Schwerpunkts durchgeführt, dabei kommen jedoch alle Branchen in Frage. So ist beispielsweise ein Praktikum im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement im Gesundheitswesen möglich oder eines im Personalwesen im Umweltbereich.
In jedem Falle müssen sich die Tätigkeiten auf wirtschaftliche Zusammenhänge beziehen. Wirtschaft wird dabei nicht auf Industrie begrenzt verstanden, sondern im weitesten Sinne als Orte, an denen wirtschaftlich gehandelt wird. Unter dieser Prämisse gehören beispielsweise auch Non-Profit-Organisationen, die öffentliche Verwaltung oder Verbände zur "Wirtschaft".
Darüber hinaus werden die Praktika im Rahmen von Studierende & Wirtschaft in Unternehmen oder Institutionen absolviert, die in der Region Ostwestfalen-Lippe angesiedelt sind. Bei der Praktikumssuche werden Sie vom Büro Studierende & Wirtschaft unterstützt. Es werden jedoch keine Plätze vermittelt.

4. Vertiefung

Im Bereich der Vertiefung haben die Teilnehmenden die Wahl zwischen den Veranstaltungen Business English oder Betriebswirtschaftslehre II. In der Lehrveranstaltung Business English setzen sich die Studierenden beispielsweise mit wirtschaftsrelevanten Texten auseinander und eignen sich entsprechendes Fachvokabular an.
Die Veranstaltung Betriebswirtschaftslehre II bietet die Möglichkeit, sich über die Einführungsveranstaltung hinaus mit diesem Thema zu befassen. Inhalte sind beispielsweise Verständnis von Bilanzen, Grundlagen von Kostenrechnung, Controlling und Finanzen sowie darauf aufbauenden Managemententscheidungen.

5. Rahmenveranstaltungen

In der einführenden Begrüßungsveranstaltung erhalten die Teilnehmenden Informationen zum Programm. Referentinnen und Referenten aus der Wirtschaft erläutern den Stellenwert des Programms in der Region und regionale Unternehmensstrukturen.


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