Neue Veröffentlichungen:

Künstliche Intelligenz und neue Begründungsarchitekturen, in: Martin Eifert (Hrsg.), Digitale Disruption und Recht, S. 73-92, Nomos 2020

Regierungs- und Verwaltungshandeln durch KI, in: Ebers u.a. (Hrsg.), Künstliche Intelligenz und Robotik, 2020, § 20
 

Legal Tech - Rechtsanwendung durch Menschen als Auslaufmodell?, JuS 2020, 625-635 (mit Susanne Hähnchen, Paul Schrader und Frank Weiler)

Daten für alle? – Grundrechtliche Rahmenbedingungen für Datenzugangsrechte, NJW 2020, 288-293 (mit Eva Herzog)

Regulating Artificial Intelligence

„Regulating Artificial Intelligence“, Springer 2020 (hrsg. mit Timo Rademacher)

Prof. Dr. Thomas Wischmeyer

© Prof. Dr. Paul Schrader

Prof. Dr. Thomas Wischmeyer wurde im August 2020 zum Universitätsprofessor an der Universität Bielefeld ernannt. Er ist unter anderem Mitglied im Vorstand des Instituts des Rechts intelligenter Techniksysteme (RiT), in der Research Group zu „Algorithmic State, Society and Market – Constitutional Dimensions“ der International Association of Constitutional Law (IACL) und im Advisory Board des deutschen Chapters der International Society of Public Law.

Nach seinen juristischen Staatsexamina war Thomas Wischmeyer zunächst Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht. 2014 erfolgte die Promotion an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wo er anschließend am dortigen Institut für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie als Akademischer Rat a. Z. tätig war. Von 2017 bis 2020 war Thomas Wischmeyer Juniorprofessor (Tenure Track) an der Universität Bielefeld. Auslandsaufenthalte führten ihn an die Yale Law School (2012), als Emile Noël und DAAD Visiting Fellow an die New York University (2016-2017) und an die Beihang-Universität in Peking (2018). Im Jahr 2018 wurde Thomas Wischmeyer in die Datenethikkomission der Bundesregierung berufen. Sein wissenschaftliches Werk wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet, darunter das „Juristische Buch des Jahres“ (2016). 

Thomas Wischmeyer forscht auf dem Gebiet des deutschen und europäischen Verfassungs- und Verwaltungsrechts. Sein besonderes Interesse gilt dem Recht der Informationsgesellschaft und der Rechts- und Verfassungstheorie.

Ausgewählte Veröffentlichungen

Monographien:

  • Überwachung ohne Grenzen. Zu den rechtlichen Grundlagen nachrichtendienstlicher Tätigkeiten in den USA, Reihe „Schriften zum Medien- und Informationsrecht“, Nomos Verlag 2017. 
  • Die Verfassung der Mitte, Carl Friedrich von Siemens Stiftung, Reihe „Themen“, München 2016 (mit Andreas Voßkuhle).
  • Die Kosten der Freiheit. Grundrechtsschutz und Haushaltsautonomie, Mohr Siebeck 2015 (Juristisches Buch des Jahres).
  • Zwecke im Recht des Verfassungsstaates. Geschichte und Theorie einer Denkfigur, Mohr Siebeck 2015 (Diss. Freiburg).

Sammelwerke:

Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken: